29. März 2020 / 13:14 Uhr

WeKickCorona: Goretzka und Kimmich nennen Spendenstand - und vermissen ihre Bayern-Kollegen

WeKickCorona: Goretzka und Kimmich nennen Spendenstand - und vermissen ihre Bayern-Kollegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leon Goretzka und Joshua Kimmich sammeln mit der Aktion WeKickCorona Spenden für Betroffene der Corona-Krise.
Leon Goretzka und Joshua Kimmich sammeln mit der Aktion "WeKickCorona" Spenden für Betroffene der Corona-Krise. © Getty Images/Montage
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Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom FC Bayern haben die Zwangspause wegen der anhaltenden Corona-Krise genutzt und mit "WeKickCorona" eine Spendenaktion zu Gunsten der vom Virus Betroffenen gegründet. Bei "Sport1" verriet das Duo den Stand der Initiative. 

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Mit der Spendenaktion "WeKickCorona" sammeln die Bayern-Stars Leon Goretzka und Joshua Kimmich Geld, um in der Corona-Krise karitative Projekte zu unterstützen. Rund 3,6 Millionen Euro seien nach Angaben der Profis bereits zusammengekommen. "Wir wollten schnell helfen und ich denke, das ist uns gut gelungen", urteilte Kimmich in der TV-Sendung "Doppelpass" bei Sport1.

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"Wir haben das Gefühl gehabt, dass viele nicht wissen, auf welchem Weg sie helfen können. Deshalb haben wir die Initiative gestartet, um all denen eine Möglichkeit zu geben, zu helfen, ohne das Haus zu verlassen", erklärte Goretzka weiter. Neben mehreren Fußballern haben sich auch andere prominente Persönlichkeiten der Aktion angeschlossen, darunter NBA-Star Dennis Schröder oder Tennis-Profi Alexander Zverev. Insgesamt seien bereits über 2200 Einzelspenden zusammengekommen, berichtete Kimmich stolz.

Goretzka: "Licht am Ende des Tunnels" würde helfen

Weil Spielbetrieb und Mannschaftstraining beim FC Bayern wegen der Corona-Krise ausgesetzt sind, halten sich die Profis und ihre Teamkollegen unter anderem mit einem Online-Training fit. Auch Waldläufe seien noch möglich, dennoch vermissen Kimmich und Goretzka den aktiven Fußball und vor allem das "Rumblödeln" mit ihren Mitspielern. "Es ist logisch, dass es helfen würde, Licht am Ende des Tunnels zu sehen, um den Rest des Tunnels zu durchqueren. Aber man muss auch Verständnis haben, dass das nicht möglich ist", warnte Goretzka vor einer voreiligen Rückkehr zum Alltag.

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