21. Oktober 2019 / 16:13 Uhr

Leroy Popp trifft bei Siethen-Erfolg doppelt (mit Galerie)

Leroy Popp trifft bei Siethen-Erfolg doppelt (mit Galerie)

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
Leroy Popp (SV Siethen)
Traf für den SV Siethen beim 3:2-Erfolg gegen Waßmannsdorf doppelt: Leroy Popp. © Julius Frick
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Kreisoberliga Dahme/Fläming: Nach dem Pokalaus verliert der SV Waßmannsdorf auch beim Aufsteiger.

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Auch auch dem achten Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Dahme/Fläming hält die Siegesserie von Tabellenführer FSV Eintracht Königs Wusterhausen weiterhin an. Der 2:0-Erfolg in Großbeeren war der achte in Folge, den die Mannschaft von Trainer Wolfgang Juhrsch holen konnte. Mit 24 Punkten führt sein Team mit sechs Vorsprung vor Verfolger SV Blau-Weiß Dahlewitz sehr souverän die Liga an. Sehr erfreulich war an diesem Spieltag, dass die Unparteiischen in den acht Begegnungen nicht einen einzigen Spieler vorzeitig vom Platz stellen mussten.

SV Blau-Weiß Dahlewitz – SV Rangsdorf 4:0 (1:0): Vor 99 Zuschauern dauerte es bis zur 27. Spielminute, ehe Nikolas Haug den ersten Treffer der Partie erzielte. Erst nach dem Seitenwechsel erhöhte Pascal Hannemann auf 2:0 (64.). Sieben Minuten vor dem Abpfiff markierte Oliver Grundmann das 3:0. In der Nachspielzeit stellte der eingewechselte Michel Schubert den 4:0-Endstand her.

„Der Sieg meines Teams war hochverdient. Bei besserer Chancenverwertung hätte er sicherlich noch ein, zwei Tore höher ausfallen können. Meine Mannschaft hat eine ordentliche Leistung gezeigt und über die gesamten 90 Minuten sehr dominant agiert“, freute sich Blau-Weiß-Coach Dirk Kasprzak über den Auftritt seiner Jungs.

Die Mannschaft des Tages.
Die Mannschaft des Tages. © SPORTBUZZER-Grafik
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FSV Admira 2016 - Heideseer SV Fortuna 2:2 (1:1): „Das Ergebnis entspricht sicherlich nicht dem Spielverlauf, da wir nach 20 Minuten mit 5:0 hätten führen müssen“, ärgerte sich Admira-Trainer Stefan Eggert über die schlechte Chancenverwertung seines Teams, „nach dem Ausgleich, der mit der ersten Möglichkeit für die Gäste fiel, haben wir uns lange Zeit sehr schwer getan. Nach dem Seitenwechsel, ich hatte in der Pause etwas umgestellt, hatten wir wieder alles im Griff. Der zweite HSV-Treffer entstand nach einem Standard. Mehr Möglichkeiten hatten die Gäste auch nicht vorzuweisen. Aus diesem Grund war das Remis für uns schon sehr bitter.“

Mit dem ersten Angriff brachte Matthias Voro die Gastgeber vor 80 Zuschauern mit 1:0 in Führung (1.). In Minute 21 gelang Tim Hinze der 1:1-Ausgleich. Im zweiten Abschnitt stellte Felix Krüger wieder den alten Abstand her – 2:1 (72.). Mit einem direkt verwandelten Freistoß, der durch die gesamte Abwehrreihe der Gastgeber ging, war es erneut Hinze, der den Punktgewinn für den HSV sicherte (83.).

SV Siethen – SV Waßmannsdorf 3:2 (2:1): „Kompliment an meine Mannschaft, die gerade in der ersten Halbzeit das umgesetzt hat, was wir vorher besprochen haben. Da hat sie clever gespielt und dadurch die Grundlage für den Erfolg gelegt. Da wir unsere Chancen in Hälfte zwei nicht genutzt haben, wurde es am Ende noch einmal eng“, resümierte Siethen-Coach Karsten Galli.

Die Treffer für die Gastgeber erzielten im ersten Durchgang vor 45 Zuschauern Leroy Popp (20., 42.) und Tony Lentz (43.), für den SVW war Philipp Göing doppelt erfolgreich (30., 81.).

In Bildern: Der SV Siethen gewinnt mit 3:2 gegen den SV Waßmannsdorf.

Der SV Siethen gewinnt mit 3:2 gegen den SV Waßmannsdorf. Zur Galerie
Der SV Siethen gewinnt mit 3:2 gegen den SV Waßmannsdorf. © Julius Frick

Ruhlsdorfer BC – SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen II 1:2 (0:2): Durch zwei Treffer von Eintracht-Spielmacher Steven Pälchen lagen die Gäste nach 45 Minuten mit 2:0 vorn. Mehr als das 1:2 durch Martin Horn (51.) gelang dem RBC nach dem Seitenwechsel nicht mehr.

„Wir haben leider den ersten Durchgang verschlafen. In Hälfte zwei ist der Gegner überhaupt nicht mehr zum Zug gekommen. In den zweiten 45 Minuten war für uns mehr als nur ein Tor drin“, ärgerte sich Ruhlsdorf-Trainer Marcus Kohl.

Dreierpack von Teupitz-Akteur Marcel Kranz

BSC Preußen II – SV Teupitz/Groß Köris 1:4 (0:2): Mann des Spiels war Teupitz-Stürmer Marcel Kranz, der drei Treffer erzielte (39., 58., 77.). Das vierte Tor für die Gäste markierte Dominik Schadly (19.). Für den Ehrentreffer zeigte sich Marcel Niehoff verantwortlich (56.).

„Wir haben die Zweikämpfe überhaupt nicht angenommen, deshalb war der Gästesieg auch verdient“, erkannte Preußen-Coach Mayk Dühring. „Es war eine super Teamleistung meiner Jungs. So kann es in den nächsten Partien gerne weiter gehen“, freute sich Teupitz-Trainer Dennis Stiehl.

SV Schönefeld – Zellendorfer SV 0:0: „Wir haben definitiv zwei Punkte heute verschenkt, da wir doch die klareren Möglichkeiten zu verzeichnen hatten“, sagte SVS-Sportchef Christian Walter, „in der Schlussphase hatten wir noch etwas Glück, als ein Schuss der Gäste an den Pfosten klatschte. Ein Lob geht an Referee Enrico Barkowski, der zusammen mit seinen beiden Assistenten Thomas Glaß und Janis Tim Paulenz einen guten Job machte.“

Gästecoach Marcell Geyer konnte mit dem Remis ganz gut leben: „Schönefeld war in der ersten Hälfte etwas besser, wir nach dem Seitenwechsel. Aus diesem Grund entsprach das 0:0 auch dem Spielverlauf.“

In Bildern: Brandenburgs „Helden der Woche“ in der Saison 2019/20.

Hat schon 16 Tore diese Saison geschosssen: Union Neuruppin-Spieler Alexander Redepenning. Zur Galerie
Hat schon 16 Tore diese Saison geschosssen: Union Neuruppin-Spieler Alexander Redepenning. ©

SV Grün-Weiß Großbeeren – FSV Eintracht KW 0:2 (0:2): Bereits im ersten Abschnitt war es für den Tabellenführer Abwehrroutinier Björn Beutke, der mit zwei verwandelten Strafstößen beide Treffer für die Gäste erzielte (28., 40.). „Meine Mannschaft hat ein engagiertes Spiel gezeigt. Gerät man gegen Königs Wusterhausen jedoch erst einmal in Rückstand, ist es gegen diese routinierte Abwehr verdammt schwer, Tore zu erzielen“, so Grün-Weiß-Trainer Ronald Schäfer nach der Begegnung. Sein Gegenüber, Wolfgang Juhrsch, war nicht komplett mit dem Auftritt seines Teams zufrieden: „In einem mauen Spiel sind wir verdient als Sieger vom Feld gegangen, wobei mich die Defensivarbeit meines Teams überzeugt hat. Aber offensiv haben wir noch viel Steigerungspotenzial.“

SG Schulzendorf – Ludwigsfelder FC II 5:4 (2:3): „Umso länger die Partie dauerte, umso besser fanden meine Jungs ins Spiel. Ich musste heute auf einige wichtige Leistungsträger verzichten, zudem verletzte sich noch ein Spieler beim Aufwärmen. Der LFC war ein richtig starker Gegner, der sich einen Punkt verdient gehabt hätte“, sagte SGS-Trainer Max Glawe. „Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht und fünf, sechs gute Chancen nicht genutzt. Schulzendorf hat richtig ordentlich verteidigt und sich im Spiel nach vorne selbst nicht versteckt“, lobte Gästecoach Christian Breitkopf die Leistung der Hausherren, für die Mike Otto (30., 41., 50.), Bennet Wengler (57.) und Robin Eschert (87.) die Tore erzielten. Für die Oberligareserve waren Julian Bosnjak (21., 24.), Lukas Rudolph (39.) und Tom Jacobs (90 + 2) erfolgreich.

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