05. August 2019 / 09:41 Uhr

Bericht: FC Bayern plant Sané-Doppelpack - Neben Leroy soll auch Bruder Sidi kommen

Bericht: FC Bayern plant Sané-Doppelpack - Neben Leroy soll auch Bruder Sidi kommen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Neben Leroy Sané haben die Bayern angeblich auch ein Auge auf dessen 16-jährigen Bruder Sidi geworfen.
Neben Leroy Sané haben die Bayern angeblich auch ein Auge auf dessen 16-jährigen Bruder Sidi geworfen. © imago images / AFLOSPORT / Montage
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Doppelt hält besser! Angeblich hat der FC Bayern München nicht nur Superstar Leroy Sané von Manchester City ins Visier genommen, sondern auch dessen kleinen Bruder Sidi. Der 16-Jährige ist aktuell in der U17 des FC Schalke 04 aktiv.

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Dass der FC Bayern Interesse an einer Verpflichtung von ManCity-Star Leroy Sané bekundet hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch wie der Kicker nun berichtet, wollen die Münchener Sané gleich im Doppelpack an die Isar lotsen. Neben Weltklassespieler Leroy soll auch dessen kleiner Bruder Sidi Sané auf der Wunschliste des Rekordmeister stehen.

Um den 16-Jährigen zu verpflichten, brauchen die FCB-Verantwortlichen nicht einmal eine Reise nach England in Kauf nehmen, sondern können die Gespräche auf deutschem Boden führen. Denn: Sidi ist aktuell in der U17 des FC Schalke 04 aktiv. Der Stürmer gilt als eines der derzeit größten deutschen Offensivtalente. Das bestätigte mit Ex-Profi Frank Fahrenhorst (u.a. VfL Bochum, Werder Bremen, Hannover 96) auch der aktuelle U17-Coach der Schalker, den die tz folgendermaßen zitiert: "Man erkennt ganz deutlich seine Qualitäten."

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Schalkes U17-Trainer möchte von Vergleichen zwischen Leroy und Sidi Abstand nehmen

Allerdings ist Fahrenhorst bemüht, den Hype um den Youngster so klein wie möglich zu halten. "Wir sollten uns davon lösen, Vergleiche zu seinem Bruder und zu seinem Vater (Souleymane Sané ging in der Bundesliga unter anderem für Wattenscheid auf Torejagd; Anm. d. Red.) zu ziehen", so der Mann, der einst zwei Spiele im Trikot der deutschen Nationalmannschaft bestritten hatte.

Sollten die Bayern den Zuschlag für Sidi erhalten, würde dieser die Chance bekommen, sich im Bayern-Campus weiterzuentwickeln. Hingegen bleibt die Personalie Leroy Sané weiterhin undurchsichtig - erst recht nach den Ereignissen am vergangenen Sonntag. Der Profi von Manchester City war im Community Shild, dem Pendant zum deutschen Supercup, gegen den FC Liverpool verletzt zu Boden gegangen und musste anschließend ausgewechselt werden.

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Noch steht die offizielle Diagnose aus. Die Eindrücke aus dem Spiel verhießen jedoch nichts Gutes. Sané war im Zweikampf mit Liverpools Verteidiger Trent Alexander-Arnold zu Fall gekommen und griff sich daraufhin sofort mit schmerzverzerrtem Gesicht ans Knie. Das erste Statement von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola nach dem Sieg seiner Citizens im Elfmeterschießen: "Der erste Eindruck war nicht gut. Wir müssen abwarten, was der Doktor sagt." Allerdings ergänzte der Karalane: "Ich denke, er wird bald wieder ok sein."

Was bedeutet eine etwaige Sané-Verletzung für die Transferpläne des FC Bayern?

Diese Worte werden sicherlich auch beim ehemaligen Arbeitgeber von Pep, dem FC Bayern, mit Sorge zur Kenntnis genommen worden sein. Eine ernsthafte Verletzung von Leroy Sané würde den angestrebten Königstransfer möglicherweise ins Wanken bringen. Zuletzt hatten verschiedene Medien berichtet, dass der frühere Schalke-Flügelflitzer für eine Rückkehr in die Bundesliga bereit sei und sich gerne den Münchenern anschließen würde.

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Neben den hohen Ablöseforderungen von Manchester City (über 100 Millionen Euro stehen im Raum) könnte also zudem eine etwaige Verletzung des Wunschspielers den Transfer schwierig gestalten. Nachdem man mit dem bisherigen Rekordtransfer Lucas Hernández bereits einen verletzten Profi für viel Geld in die bayerische Landeshauptstadt geholt hat, wäre eine weitere "Risiko"-Verpflichtung kaum vorstellbar. Zumal die Personaldecke beim FC Bayern auf den Außen bekanntlich dünn ist.