09. Mai 2020 / 18:08 Uhr

Transfer von ManCity zum FC Bayern: Leroy Sané will wohl auch wegen Tochter wechseln

Transfer von ManCity zum FC Bayern: Leroy Sané will wohl auch wegen Tochter wechseln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leroy Sane soll Manchester City nach der Saison in Richtung FC Bayern verlassen.
Leroy Sane soll Manchester City nach der Saison in Richtung FC Bayern verlassen. © imago images / AFLOSPORT
Anzeige

In diesem Sommer könnte es mit dem Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern tatsächlich klappen. Eine grundsätzliche Einigung zwischen dem DFB-Star und den Münchnern soll es geben. Nun berichtet "The Athletic" zudem, dass Sané einen Wechsel auch aus familiären Gründen herbeisehnt.

Anzeige
Anzeige

In der Corona-Krise gibt es kaum Bewegung auf dem Spielermarkt - doch die geplante Transfer-Offensive des FC Bayern hallt noch immer nach. Ein internationaler Star und ein Top-Talent aus Europa sollen im Sommer nach München kommen, kündigte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic jüngst großspurig an. Und kaum einer zweifelt daran, dass mit dem Star nur Leroy Sané gemeint sein kann. Die Zeichen verdichteten sich zuletzt, dass der gerade von einem Kreuzbandriss genesene deutsche Nationalspieler nach der Saison tatsächlich von Manchester City zum FC Bayern wechseln wird.

Mehr vom SPORTBUZZER

Weil im vergangenen Transfer-Sommer die schwere Knie-Verletzung des Flügelspielers dazwischen kam, scheiterte ein Wechsel von Sané zum deutschen Rekordmeister. Nun soll es eine grundsätzliche Einigung zwischen dem 24-Jährigen und dem FC Bayern geben. Wie das Portal The Athletic nun berichtet, hat das auch einen ganz bestimmten Grund: Sané will, dass seine Tochter Rio Stella in Deutschland aufwachsen kann. Das habe der DFB-Star dem Bericht zufolge seine Freunde wissen lassen. Sanés Tochter wird im September zwei Jahre alt.

Neue Einigung zwischen Sané und FC Bayern nach Berater-Wechsel

Der Transfer von Sané zum FC Bayern befand sich offenbar schon im vergangenen Dezember auf der Zielgeraden - doch der Berater-Wechsel des Nationalspielers soll den Deal dann zwischenzeitlich wieder ins Wanken gebracht haben. Dies berichtete die Bild. Demnach seien sich Sané und die Münchner vor dem Ende des vergangenen Jahres sogar schon über die finanziellen Aspekte einig gewesen. Im Januar wechselte Sané dann den Berater - und die Karten seien dem Bericht zufolge neu gemischt worden, ehe die erneute Einigung erzielt worden war.

25 für 2025: So könnte der Kader des FC Bayern in fünf Jahren aussehen

Alexander Nübel, Kai Havertz und Joshua Zirkzee (v.l.) könnten im Bayern-Kader 2025 tragende Säulen sein. Der <b>SPORT</b>BUZZER stellt den möglichen FCB-Kader vor. Zur Galerie
Alexander Nübel, Kai Havertz und Joshua Zirkzee (v.l.) könnten im Bayern-Kader 2025 tragende Säulen sein. Der SPORTBUZZER stellt den möglichen FCB-Kader vor. ©

Die Ablöse-Modalitäten zwischen ManCity und den Bayern stellen nun das größte Problem dar - vor allem die Corona-Krise hat erheblichen Einfluss auf den Transfermarkt. Der ehemalige FCB-Präsident Uli Hoeneß hat bereits betont, dass die Ablösesumme für Sané deutlich niedriger ausfallen dürfte als bis zuletzt angenommen. "Falls das klappen sollte, werden die Preise andere sein als vor einem Jahr, weil er da ja noch zwei Jahre Vertrag hatte und auch keinen Kreuzbandriss. Insofern werden unsere Verhandlungsführer, falls sie mit Manchester reden, das sicherlich berücksichtigen", sagte Hoeneß bei BR Sport. Es wird spekuliert, dass die Münchner rund 40 Millionen Euro bezahlen wollen - die Citizens fordern aber mehr.