03. September 2019 / 12:57 Uhr

Joachim Löw über die Verletzung von Leroy Sané und die Unterschiedsspieler im DFB-Team

Joachim Löw über die Verletzung von Leroy Sané und die Unterschiedsspieler im DFB-Team

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw spricht im SPORTBUZZER-Interview über die Verletzung von  Leroy Sané und erklärt, warum die Spielweise des ManCity-Stars so wichtig für das DFB-Team ist
Bundestrainer Joachim Löw spricht im SPORTBUZZER-Interview über die Verletzung von  Leroy Sané und erklärt, warum die Spielweise des ManCity-Stars so wichtig für das DFB-Team ist © Achim Keller/imago images/PRiME Media Images
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Joachim Löw spricht im SPORTBUZZER-Interview über die Verletzung von Leroy Sané und dessen neue Bedeutung für die Nationalmannschaft. Zudem erklärt er, warum Individualisten im Fußball unverzichtbar sind und welche DFB-Kicker diese Rolle einnehmen können.

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Bundestrainer Joachim Löw bewertet den monatelangen Ausfall von Leroy Sané auch als herben Verlust für die deutsche Nationalmannschaft – zumal er bei dem Star von Manchester City vor dessen schwerer Kreuzbandverletzung eine steile Entwicklungskurve nach oben ausgemacht hatte. „Ja, jetzt wird er vermisst“, gestand Löw, der Sané kurz vor der WM 2018 noch aus seinem Aufgebot gestrichen hatte, im SPORTBUZZER-Interview (hier geht es zum kompletten Interview).

Das komplette Interview mit Joachim Löw

Löw erklärt: „Er hat sich in den Spielen nach der WM in toller Form gezeigt. Als Spieler, der den Gegner destabilisieren kann mit seiner Schnelligkeit, mit seiner Unberechenbarkeit, seiner Torgefahr. Aber er hat auch vor der WM einige Spiele gemacht. Jetzt ist er weiter, reifer.“ Davon wird zunächst allerdings weder Löw noch ManCity und schon gar nicht der FC Bayern profitieren. Die Münchner hatten sich in diesem Sommer mit Vehemenz um eine Verpflichtung Sanés bemühtbis sich dieser im englischen Supercup verletzte. Statt des 23-Jährigen holte der deutsche Rekordmeister den brasilianischen Nationalspieler Philippe Coutinho auf Leihbasis vom FC Barcelona.

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Ob die Bayern im kommenden Sommer einen neuen Anlauf bei Sané starten werden, ist offen. Für Löw gehört der Flügelstürmer, der in allen drei bisherigen EM-Qualifikationsspielen traf, aber in jedem Fall auch weiterhin zu den Unterschiedsspielern im DFB-Team. Nach Ansicht des Bundestrainers sind derartige Individualisten im heutigen Fußball unverzichtbar. „Wir haben schon Spieler, die dazu in der Lage sind“, sagt der 59-Jährige und nennt Namen: „Sané, Gnabry, Werner oder Brandt.“

Löw warnt vor zu hohen Erwartungen

Gleichzeitig warnt Löw aber auch vor einer überzogenen Erwartungshaltung an diese noch jungen Spieler: „Die haben ein riesiges Potenzial, aber noch nicht diese Konstanz wie Messi oder Ronaldo, die seit Jahren 30, 40 Tore in ihren Ligen erzielen. Wir hatten eine Zeit lang kaum 1 gegen 1 Spieler, jetzt haben wir sie wieder.“

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