01. August 2019 / 07:19 Uhr

Transfer-Angebot für Leroy Sané: FC Bayern macht wohl ernst - Kovac ein Opfer des Pokers?

Transfer-Angebot für Leroy Sané: FC Bayern macht wohl ernst - Kovac ein Opfer des Pokers?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Transfer-Poker um Leroy Sané geht beim FC Bayern offenbar in die nächste Runde. Trainer Niko Kovac musste laut Berichten gerüffelt werden, um die Wechsel-Verhandlungen nicht zu gefährden.
Der Transfer-Poker um Leroy Sané geht beim FC Bayern offenbar in die nächste Runde. Trainer Niko Kovac musste laut Berichten gerüffelt werden, um die Wechsel-Verhandlungen nicht zu gefährden. © imago images / AFLOSPORT
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Der FC Bayern München lässt im Transfer-Poker um Leroy Sané offenbar nicht locker. Jetzt berichtet die "Bild" sogar über erste Wechsel-Angebote für Manchester City und Sané. Um den Transfer des ManCity-Stars nicht zu gefährden, soll Trainer Niko Kovac laut übereinstimmenden Berichten absichtlich vorgeführt worden sein.

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Der Transfer-Poker um Leroy Sané zwischen dem FC Bayern München und Manchester City hält Fußball-Deutschland in Atem. Kaum ein neuer Tag kommt ohne News über einen möglichen Wechsel des deutschen Nationalspielers Sané zum FC Bayern aus. Nachdem zuletzt die spanische Zeitung AS und das englische Blatt Manchester Evening News über ein Scheitern der Bayern-Transfer-Offensive wegen Sané berichtet hatten, besitzt die Bild nun offenbar andere Informationen - und diese könnten den Poker um den DFB-Star noch einmal kräftig antreiben: So habe der FC Bayern nämlich Manchester City und Leroy Sané offizielle Angebote vorgelegt.

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Transfer-Poker um Leroy Sané: Angebot des FC Bayern trotz ManCity-Ärger?

Es wäre die nächste kuriose Wende im immer bizarrer werdenden Transfer-Wirbel um den 23 Jahre alten Star-Kicker von Manchester City. Denn laut AS vom Mittwoch soll ManCity-Trainer Pep Guardiola seinem Flügelflitzer Sané (hat noch Vertrag bis 2021) trotz seiner jüngsten Aussagen ("Wenn er gehen will, kann er gehen, aber wir werden traurig sein") mitgeteilt haben, dass er keinesfalls verkauft werde. ManCity soll demnach noch nicht einmal die Absicht haben, mit dem FCB über einen Sané-Transfer zu verhandeln. Ob die Manchester-Verantwortlichen ihre Meinung nach den öffentlichen Entschuldigungen des FC Bayern wegen ihres Vorpreschens im Transfer-Poker geändert haben?

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Am Dienstag stutzte FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge seinen Trainer Niko Kovac hart öffentlich zurecht. Dieser hatte sich am Wochenende auf einen möglichen Sané-Transfer angesprochen "sehr zuversichtlich" gezeigt hatte, "dass wir ihn bekommen können". Am Rande des klaren Testspiel-Siegs beim Audi Cup gegen Fenerbahce Istanbul erklärte Kovac dann aber schließlich, dass er sich bei ManCity-Trainer Pep Guardiola wegen seiner Sané-Aussagen telefonisch entschuldigt habe: "Ich bin ein bisschen zu offensiv geworden“, räumte der Coach ein, *nachdem er zuvor von Rummenigge* ("Mir hat diese Aussage nicht gefallen") und Sportdirektor Hasan Salihamidzic für die öffentlich gemachten Hoffnungen auf einen Sané-Transfer gerüffelt wurde.
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Nach Sané-Aussagen: Kovac-Kritik von Bossen wegen des Transfer-Pokers geplant?

Ist Kovac etwa ein Opfer des Transfer-Pokers um Leroy Sané? Wie der Kicker in seiner Donnerstags-Ausgabe berichtet, waren die Bayern-Verantwortlichen quasi gezwungen, Kovac öffentlich so bloßzustellen. So habe es ein "offizielles Schreiben aus der Chef-Etage des Englischen Meisters" gegeben, das die Bitte enthalten haben soll, sich nicht mehr öffentlich über Sané zu äußern. Problem: Kovac habe von dem Brief offenbar nichts gewusst. Auch die Bild schreibt von einer geplanten Kritik an Kovac, um die City-Bosse zu besänftigen. Auch deshalb sollen die Rummenigge-Aussagen, wie es sonst eigentlich bei TV-Interviews unüblich ist, auch über die sozialen Kanäle des FC Bayern verbreitet worden sein.

Der FC Bayern geht im Transfer-Poker um Sané also "All in" - ohne Rücksichte auf persönliche Befindlichkeiten. Erst in der vergangenen Woche hatte die Sport Bild berichtet, dass der FCB im Transfer-Poker um Sané auf eine baldige Entscheidung drängt - und den Bayern rennt die Zeit davon. So wollen die Münchner bis zum Ende der Wechselfrist in der englischen *Premier League* am 8. August Klarheit darüber haben, ob sie mit dem Nationalspieler von Manchester City (vermutliche Ablöse: 100 Millionen Euro) planen können.

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Hier abstimmen: Transfer-Angebot für Leroy Sané - Macht der FC Bayern den Wechsel bald fix?

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