04. August 2019 / 16:21 Uhr

Schock bei Leroy Sané: Wunschspieler des FC Bayern bei ManCity-Auftritt im Supercup verletzt

Schock bei Leroy Sané: Wunschspieler des FC Bayern bei ManCity-Auftritt im Supercup verletzt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leroy Sané verletzte sich gegen den FC Liverpool am Knie. 
Leroy Sané verletzte sich gegen den FC Liverpool am Knie.  © Getty Images
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Schock für Leroy Sané und den seit Wochen an einer Verpflichtung des Nationalspielers interessierten FC Bayern. Der 23-Jährige von Manchester City verletzte sich im englischen Supercup gegen den FC Liverpool am Knie und musste früh ausgewechselt werden.

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Bringt diese Schrecksekunde den gesamten Transfer-Poker um Leroy Sané ins Wanken? Der seit Wochen vom FC Bayern umworbene Nationalspieler stand am Sonntagnachmittag im englischen Supercup gegen den FC Liverpool überraschend in der Startelf - und musste nach 13 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Der 23-Jährige war bei einem Laufduell mit Trent Alexander-Arnold zu Boden gegangen, griff sich ans Knie und zeigte in Richtung der Ersatzbank umgehend an, dass er nicht weiterspielen könne. Die Ärzte von ManCity eilten aufs Feld und nahmen erste Untersuchungen vor. Resultat: Sané musste tatsächlich ausgewechselt werden.

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Der Flügelspieler rappelte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf und humpelte vom Feld. Während sich Gabriel Jesus für seine Einwechslung bereit machte, erzielte City in Unterzahl durch Raheem Sterling das 1:0. Für Sané kein Trost - auch wenn zunächst nicht feststand, wie schlimm seine Verletzung ist. Welche Auswirkungen die Blessur auf einen etwaigen Transfer nach München haben könnte, ist ebenfalls offen. Zumindest hat Sané am betroffenen rechten Knie bisher keine Vorschädigungen. Ebenfalls positiv: Nach Abpfiff stand Sané (mit dick bandagiertem Knie) wieder auf dem Platz und feierte den Titelgewinn mit seinen Teamkollegen.

Wollte Guardiola mit Sané-Einsatz ein Zeichen setzen?

Dass Sané gegen Liverpool trotz der anhaltenden Wechsel-Spekulationen in der City-Anfangsformation stand, kann auch als Fingerzeig in Richtung der Bayern gewertet werden. Manchesters Trainer Pep Guardiola hatte am Freitag erklärt: "Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich Spieler haben will, die bleiben wollen. Es ist mir unmöglich, einen Spieler zum Bleiben zu bewegen, der eigentlich gehen will. Aber der Spieler hat mir nichts gesagt. Er ist unser Spieler und wir möchten, dass er bleibt."

Berichte über Einigung zwischen Bayern und Sané

Am Samstagnachmittag hatten die Gerüchte um Sané ein weiters Mal mächtig an Fahrt aufgenommen. Wie Sky vermeldete, sei mit dem seit Wochen umworbenen Angreifer "grundsätzliche Einigkeit" über einen Vertrag erzielt worden. Demnach solle der 23-Jährige in München 18 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Dieser Betrag sei allerdings "gestaffelt". Wie genau dieses Model aussehen soll, blieb offen. Nach Angaben des Senders könne nun nur noch einen Gegenangebot der "Citizens" Sané von seinem Wechselwunsch abbringen. Davon gehe man "im Sané-Lager allerdings nicht aus". Der Transfer solle bis Donnerstag "definitiv über die Bühne gehen".

Ähnlich berichtet auch der Kölner Express. Das Blatt gibt an, dass der Wechsel "in trockenen Tüchern" sei. Sogar noch mehr: Laut des Express-Berichts hätten sich die Klubs schon vor drei Monaten (!) auf einen Deal verständigt. Einzig die Gehaltsverhandlungen hätten zuletzt für die Verzögerungen bei dem Transfer gesorgt. Als Quelle gibt die Zeitung den "Familienkreis" Sanés an. Der frühere Schalker solle "spätestens am Mittwoch bei den Bayern vorgestellt werden". Der Express berichtet von einen Jahresgehalt in Höhe von 15 Millionen Euro.

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Bayern mauert im Fall Sané

Die Münchner ließen die Berichte über die vermeintliche Einigung derweil unkommentiert, demtierten sie aber auch nicht. "Ich kann nichts bestätigen und nichts kommentieren. Wir werden nichts zum Transfermarkt sagen, bis es etwas zu vermelden gibt", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem Supercup am Samstagabend gegen Borussia Dortmund bei DAZN. Der Manager hielt sich damit an eine Direktive von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der dazu aufgerufen hatte, keine Aussagen über potenzielle neue Spieler mehr zu treffen. Angeblich hatte sich Sané-Klub Manchester City zuletzt schriftlich wegen des öffentlichen Werbens der Münchner um den Flügelstürmer beschwert.

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