22. Juli 2020 / 06:55 Uhr

Leroy Sané über seinen Wechsel zum FC Bayern und die Rolle von Hasan Salihamidzic

Leroy Sané über seinen Wechsel zum FC Bayern und die Rolle von Hasan Salihamidzic

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schwärmt von Hasan Salihamidzic (r.): Leroy Sané.
Schwärmt von Hasan Salihamidzic (r.): Leroy Sané. © Alexander Hassenstein/Getty Images
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Nach einem 14-monatigen Kaugummi-Transfer wechselte Leroy Sané von Manchester City zum FC Bayern. Vor allem Hasan Salihamidzic hatte an dem Wechel einen großen Anteil, wie der Nationalspieler der "Sport Bild" verriet.

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Der Dank gilt vor allem einer Person! Leroy Sané hat in seinem ersten Interview seit seinem Wechsel von Manchester City zum FC Bayern bekräftigt, dass vor allem Hasan Salihamidzic den Transfer vorangetrieben hat. Der damals noch als Sportdirektor tätige und inzwischen zum Sportvorstand beförderte "Brazzo" hat sich immer wieder für einen Wechsel des deutschen Nationalspielers stark gemacht.

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"Hasan Salihamidzic und sein Konzept haben eine sehr große Rolle gespielt. Er stand vom ersten Moment an hinter dem Transfer und hat sich durch nichts beirren lassen. Dafür bin ich dankbar", sagte Sané der Sport Bild. "Er hat mir aufgezeigt, wie der Verein arbeitet, welche Mannschaft er im Kopf hat, wie der Weg aussieht."

Sané: Wollte Teil des Bayern-Wegs sein

Sané, dessen 50-Millionen-Euro-Transfer am 3. Juli offiziell verkündet wurde, trainierte sogar schon beim Rekordmeister, während die neuen Teamkollegen eine kurze Pause vor dem Champions-League-Turnier hatten. Seit dem 15. Juli hält der FCB formell die Rechte an dem Nationalspieler, der seine ersten Spiele voraussichtlich im September machen wird, wenn die neue Saison im deutschen Fußball mit der ersten DFB-Pokalrunde und dem ersten Bundesliga-Spieltag startet.

Sané, Meunier & Co.: Die Sommer-Zugänge der Bundesliga-Klubs 2020

Das Transfer-Fenster hat in diesem Sommer für einen Tag am 1. Juli und dann wieder ab dem 15. Juli geöffnet. Mit Leroy Sané (zum FC Bayern) und Thomas Meunier (zu Borussia Dortmund) sind schon einige namhafte Transfers über die Bühne gegangen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt alle Sommer-Zugänge der Bundesligisten im Überblick. Zur Galerie
Das Transfer-Fenster hat in diesem Sommer für einen Tag am 1. Juli und dann wieder ab dem 15. Juli geöffnet. Mit Leroy Sané (zum FC Bayern) und Thomas Meunier (zu Borussia Dortmund) sind schon einige namhafte Transfers über die Bühne gegangen. Der SPORTBUZZER zeigt alle Sommer-Zugänge der Bundesligisten im Überblick. ©

Danach will er auch beim FC Bayern richtig durchstarten. Viel Eingewöhnungszeit wird er wohl nicht brauchen. "Ich merkte sofort: Hier kenne ich viele Jungs, hier passe ich sehr gut rein. Und ich wollte dadurch Teil des erfolgreichen Bayern-Wegs sein. Am Ende habe ich gespürt, wie der ganze Verein, Karl-Heinz Rummenigge, Herbert Hainer, Oliver Kahn und auch Uli Hoeneß sich bemüht haben, dass es klappt, dass alle dahinterstanden", sagte er.

Sané wird zusammen mit Serge Gnabry und Kingsley Coman um einen Stammplatz kämpfen müssen. Klar ist: Spielen will er unbedingt. "Das Bayern-System passt tatsächlich perfekt zu mir. Flügelspieler prägen das Bayern-Spiel, das kommt mir natürlich sehr entgegen. Das war für mich schon ein ganz zentraler Punkt", sagte Sané über die Gründe seines Wechsels. Zudem kenne er viele Spieler schon aus der (Jugend-)Nationalmannschaft. "Wir haben eine Chemie zusammen. Das hilft sehr: Wir wissen, wie der andere tickt, wir können uns gegenseitig unterstützen."

Sané: Deshalb bin ich zum FC Bayern

Besonders imponierte habe ihn, dass man beim FC Bayern immer auch in der Öffentlichkeit hinter ihm stand und beispielsweise einen Transfer von Werner stets ausschloss. Dies sei "ein weiteres Zeichen, wie sehr mich der Verein wollte" gewesen. Zudem sei es nach vier Jahren bei Manchester City an der Zeit gewesen, etwas Neues zu machen. "Das Konzept und die Pläne des FC Bayern haben am besten zu meinen Vorstellungen gepasst. Deswegen kam ich zu meiner Entscheidung."