09. November 2020 / 09:43 Uhr

Letzte Chance vergeben? Skeleton-Pilot Jungk verfehlt das Podest

Letzte Chance vergeben? Skeleton-Pilot Jungk verfehlt das Podest

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Skeletoni Axel Jungk beim Weltcup in St. Moritz in Aktion.
Für Axel Jungk reicht es in Winterberg nur zu Platz vier. © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
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Das Rennen um das letzte offene Weltcup-Ticket wird für den Oberbärenburger Axel Jungk immer schwieriger. Nach den unbefriedigenden Platzierungen bei den Selektionen reicht es in Winterberg nur für Rang vier. Wer es alles ins Weltcup-Team schafft, wird von Bundestrainer Christian Baude noch bekannt gegeben.

Dresden. Für Skeleton-Ass Axel Jungk (Oberbärenburg) läuft es diese Saison bisher gar nicht. Schon bei den bisherigen Selektionen haderte der Vize-Weltmeister mit seinen Platzierungen. Jetzt scheint dem 29-Jährigen das Weltcup-Ticket aus der Hand geglitten zu sein. Bei den Deutschen Meisterschaften in Winterberg, zugleich letztes Ausscheidungsrennen, landete Jungk nur auf Platz vier.

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Mit einer Hundertstel-Sekunde Vorsprung verteidigte Lokalmatador Alexander Gassner seinen Titel aus dem Vorjahr vor Weltmeister Christopher Grotheer (Thüringen). Der dritte Platz und damit Bronze ging an Junioren-Weltmeister Felix Keisinger (Königssee), der einmal mehr mit Startbestleistungen glänzte. Grotheer war ohnehin gesetzt und Keisinger hatte bislang mehrere Siege eingefahren. So ging es eigentlich zwischen Gassner und Jungk um den dritten Weltcup-Startplatz. An diesem Montag will Bundestrainer Christian Baude sein Weltcup-Team bekanntgeben.

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Bei den Frauen gewann Weltmeisterin Tina Hermann vor Jacqueline Lölling (Hochsauerland) und Hannah Neise (Winterberg). Da die Oberbärenburgerin Susanne Kreher erneut auf Rang vier landete, wird es wohl erstmals seit langem keine Weltcup-Starter aus dem Osterzgebirge geben.