13. April 2019 / 09:13 Uhr

Letzter Faktencheck vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und VfL Wolfsburg

Letzter Faktencheck vor dem Spiel zwischen RB Leipzig und VfL Wolfsburg

Anton Zirk
Leipziger Volkszeitung
RB Leipzigs Matheus Cunha erzielte im Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Treffer zum 1:0-Erfolg. 
RB Leipzigs Matheus Cunha erzielte im Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg den entscheidenden Treffer zum 1:0-Erfolg.  © imago/Jan Huebner
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Nach einer 0:1-Pleite im Hinspiel und einem 1:0-Erfolg in der dritten Runde des DFB-Pokals muss RB Leipzig am Samstag bereits zum dritten Mal in dieser Saison gegen den VfL Wolfsburg ran. Die Fakten vor dem Anpfiff um 15.30 Uhr.

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Personalsituation

Mit Yussuf Poulsen (Angina), Tyler Adams (Adduktorenprobleme) und Willi Orban (Gelbsperre) fehlen RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick drei wichtige Stützen der vergangenen Wochen. Als Ersatz für Abwehrchef und Kapitän Orban kommen Stefan Ilsanker und Nordi Mukiele in Frage. Außerdem muss Rangnick weiterhin auf die längerfristig verletzten Dayot Upamecano, Atinc Nukan und Ersatztorwart Yvon Mvogo verzichten. Dagegen könnte Emile Smith Rowe das erste Mal in den Kader rutschen. Der Winterneuzugang vom FC Arsenal hat laut seinem Trainer diese Woche alle Trainingseinheiten absolviert und ist für das offensive Mittelfeld eine Option.

Wolfsburgs Stammtorhüter Koen Casteels hatte sich am vergangenen Samstag beim Aufwärmen für das Spiel gegen Hannover 96 verletzt und wird wohl bis zum Saisonende fehlen. Außerdem sind Ignacio Camacho und Marvin Stefaniak nicht dabei.

Gegner

Wolfsburg spielt die beste Saison seit drei Jahren, nachdem der Club zuletzt zwei Mal erst in der Relegation den Klassenerhalt sichern konnte. Dabei überzeugt das Team von Bruno Labbadia durch Geschlossenheit und taktische Disziplin. Gegen die Top-Teams der Liga konnten die Wölfe in dieser Spielzeit jedoch nur selten etwas Zählbares mitnehmen, weil sie aber gegen vermeintlich schwächere Teams kontinuierlich punkten, reicht es derzeit für Platz sechs in der Tabelle. Um am Ende tatsächlich die Qualifikation für das europäische Geschäft zu schaffen, sollte gegen RB mindestens ein Punkt her, denn Hoffenheim, Bremen und Leverkusen lauern auf ihre Chance.

Statistik

Es ist das neunte Aufeinandertreffen zwischen Wolfsburg und Leipzig, das dritte in der laufenden Saison. Seit dem 1:0-Erfolg in der dritten Runde des DFB-Pokals Anfang Februar spricht die Bilanz wieder leicht für RB. Die Roten Bullen konnten vier Spiele für sich entscheiden. Drei Mal ging Wolfsburg als Sieger vom Platz. Zudem gab es ein Unentschieden. Die bisherigen Duelle waren meist keine wirklichen Torfestivals. Ganz ohne Treffer blieb aber noch keines der Spiele.

Vorzeichen

Bruno Labbadias angekündigter Abschied zum Saisonende hat sich auf die Leistungen der Wolfsburger nicht negativ ausgewirkt. Seit der Bekanntgabe holte sein Team aus drei Spielen zwei Siege und musste sich erst in der Nachspielzeit gegen Borussia Dortmund geschlagen geben. Noch besser läuft es für RB Leipzig, die sich vor zwei Wochen gegen Hertha BSC ihre Torflaute im heimischen Stadion von der Seele geschossen haben mittlerweile seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen sind. Bullen-Trainer Ralf Rangnick prognostizierte für das Spiel am Samstag ein knappes Ergebnis. Die Fans erwartet ein taktisch geprägtes Duell.

Schiedsrichter

Zum zwölften Mal leitet Daniel Siebert ein Spiel von RB Leipzig. Besonders gut lief es dabei für die Roten Bullen bisher noch nicht – nur drei Siege stehen auf dem Tableau. In der Bundesliga konnte die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick unter der Leitung Sieberts noch gar nicht gewinnen. Von vier Spielen, übrigens allesamt im Jahr 2017, gingen drei verloren. Nur gegen den FC Ingolstadt reichte mal zu einem 0:0-Unentschieden. Unterstützt wird der 34-Jährige von Lasse Koslowski und Jan Seidel. Vierter Offizieller ist Jan Neitzel-Petersen.

Fans

Im Gegensatz zum DFB-Pokalspiel, das mit 21.135 Zuschauern an der Minus-Rekord-Kulisse kratzte, dürfte die Red-Bull-Arena am Samstag wieder fast voll sein. Kurz vor dem Spiel gab der Verein auch den Oberrang des Gästeblocks für die RB-Fans frei.

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