13. Dezember 2018 / 14:24 Uhr

Letzter Faktencheck vor RB Leipzigs Endspiel in der Europa-League-Gruppe gegen Trondheim

Letzter Faktencheck vor RB Leipzigs Endspiel in der Europa-League-Gruppe gegen Trondheim

Anne Grimm
Für Ralf Rangnick lautet das Motto: Gewinnen und auf Salzburg hoffen.
Für Ralf Rangnick lautet das Motto: Gewinnen und auf Salzburg hoffen. © dpa
Anzeige

Das Flutlicht strahlt: Ab 21 Uhr tritt RB Leipzig zum letzten Mal in diesem Jahr auf internationaler Bühne an und kann sich noch das Überwintern in der Europa League sichern. Trotzdem wird das heimische Stadion noch nicht einmal halb voll sein. Ein Blick auf die Fakten vor dem Anpfiff gegen Rosenborg Trondheim. 

Anzeige
Anzeige

Personalsituation:

Bis auf den langzeitverletzten Emil Forsberg stehen Trainer Ralf Rangnick zum Abschluss der Gruppenphase alle Profis zur Verfügung. Auch der portugiesische Nationalspieler Bruma ist nach Oberschenkelproblemen wieder fit.

DURCHKLICKEN: Das Abschlusstraining von Trondheim

Das Abschlusstraining von Rosenborg Trondheim vor der Partie gegen RB Leipzig. Zur Galerie
Das Abschlusstraining von Rosenborg Trondheim vor der Partie gegen RB Leipzig. ©
Anzeige

Gegner:

Ein Kontrahent mit viel Tradition: Vergangenes Jahr feierte Rosenborg Trondheim seinen 100. Geburtstag. Der 19. Mai ist ein magisches Datum: 1917 wurde der norwegische Club gegründet – 92 Jahre später, also 2009, RB Leipzig. Der „Rosenborg Ballkluben“ ist Rekordmeister in Norwegen, holte 25 Meisterschaften und elf Pokalsiege. Auch in dieser Saison, die Anfang Dezember endete, gelang der Mannschaft des niederländischen Trainers Rini Coolen der Gewinn des Doubles.

Der prominenteste Name im Kader, Nicklas Bendtner, ging schon für einige Topclubs auf Torejagd. 2013 wurde er italienischer Meister mit Juventus, 2014 englischer Pokalsieger mit Arsenal. Zudem stürmte der „Lord“ von 2014 bis 2016 für Wolfsburg, holte 2015 den DFB-Pokal. Seit zwei Jahren spielt der Däne für Rosenborg und schoss sein Team diese Saison per Doppelpack zum Pokalsieg (4:1 gegen Strömsgodset). Im Hinspiel fehlte der 30-Jährige verletzt.

Mehr zum Spiel

International war der RBK von 1995 bis 2003 Dauergast in der Champions League, gewann gegen namhafte Kontrahenten wie den AC Mailand oder Real Madrid. In den vergangenen Jahren scheiterten die Norweger jedoch meist an der Königsklassen-Qualifikation und kamen nicht über die Gruppenphase der Europa League hinaus.

Statistik:

Das Hinspiel Anfang Oktober gewannen die Rasenballer deutlich mit 3:1. Die Tore für das Rangnick-Team erzielten Jean-Kevin Augustin, Ibrahima Konaté und Matheus Cunha.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum Spiel in Trondheim

Rosenborg Trondheim - RB Leipzig (1:3) Zur Galerie
Rosenborg Trondheim - RB Leipzig (1:3) ©

Mit deutschen Teams hat Rosenborg Trondheim kaum gute Erfahrungen gemacht. RB Leipzig ist nach Leverkusen, Bayern, Dortmund und Schalke bereits der fünfte Bundesligaverein, auf den die Norweger treffen. Lediglich gegen den BVB konnte RBK dabei ein Spiel für sich entscheiden – im Oktober 1999 mit 3:0 in der Champions-League-Gruppenphase.

Vorzeichen:

RB kann nicht mehr aus eigener Kraft in der Europa League überwintern. Der Bundesligist muss gegen Trondheim und Tabellenführer Salzburg zeitgleich im Celtic Park gewinnen. Nur mit dieser Ergebnis-Konstellation kann das Rangnick-Team die K.-o.-Runde noch erreichen.

Obwohl der Bruderclub aus Salzburg bereits im Sechzehntelfinale steht, betonte Trainer Marco Rose im Vorfeld: „Wir wollen ja nicht den Wettbewerb verzerren. Ich glaube, dass sich Celtic das Weiterkommen, wenn sie das wollen, sehr hart erarbeiten muss“.

Trondheim steht in Gruppe B mit null Punkten und 3:13 Toren auf dem letzten Tabellenplatz und ist bereits vor dem sechsten Gruppenspiel ausgeschieden.

Mehr zum Hinspiel

Schiedsrichter:

Serhiy Boiko aus der Ukraine leitet das sechste und letzte Spiel der Gruppe B zwischen RB Leipzig und Rosenborg Trondheim. Anpfiff ist um 21 Uhr. Für den 41-jährigen Referee ist es der zweite Europa-League-Einsatz in dieser Saison.

Fans:

Wenig Interesse am Endspiel der Europa-League-Gruppenphase: Im Vorfeld wurden nur 16.000 Tickets verkauft, 400 davon an Schlachtenbummler aus Norwegen. Die Oberränge des Leipziger Stadions bleiben aufgrund der geringen Nachfrage geschlossen. Die wenigsten Zuschauer, 16.648, kamen in dieser Saison zur Euro-League-Qualifikation gegen Universitatea Craiova.

Die Partie wird live im Free-TV bei RTL-Nitro und im Internetstream bei DAZN übertragen.

ANZEIGE: #GABFAF-T-Shirt plus gratis Gymbag! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Leipzig
Sport aus aller Welt