12. Juli 2019 / 18:29 Uhr

Letzter Versuch gescheitert, Absage an 1. FC Phönix: HSV kommt nicht nach Lübeck

Letzter Versuch gescheitert, Absage an 1. FC Phönix: HSV kommt nicht nach Lübeck

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Auch im zweiten Anlauf wird es nichts: Der HSV sagte beim 1. FC Phönix Lübeck nach dem 26. Juni auch für den 17. Juli ab.
Auch im zweiten Anlauf wird es nichts: Der HSV sagte beim 1. FC Phönix Lübeck nach dem 26. Juni auch für den 17. Juli ab. © 1. FC/hfr
Anzeige

Hansestadt hatte den Buniamshof  freigegeben, aber nun stört sich der Zweitligist an den Cougars

Anzeige
Anzeige

Nicht Lohmühle, nicht Flugplatz – und jetzt auch nicht Buniamshof. Der Traum von einem Gastspiel der Zweitligafußballer des Hamburger SV in diesem Sommer in Lübeck ist endgültig ausgeträumt. Der 1. FC Phönix und die Hansestadt hatten zuletzt sehr konstruktiv gemeinsam daran gearbeitet, einen Auftritt des HSV in Lübeck zu ermöglichen, für den 17. Juli gab es sogar ein „Go“ für ein Match auf dem „Buni“. Doch alle Mühen war vergebens, die Hamburger werden nicht kommen.

Lübeck und der HSV

Erst Absage an den VfB

Dabei hatte man sich in Lübeck wirklich sehr bemüht um den prominenten Gast. Zunächst war es der VfB, der sich zum Jubiläumsspiel zum 100. Geburtstag auf der Lohmühle den HSV einladen wollte – geplant war das für das Wochenende vom 19. bis zum 21. Juli. Mit der Agentur, die für den Zweitligisten solche Termine fixiert, war alles geklärt. Doch dann stellte der HSV Dieter Hecking als neuen Trainer ein – und der wünschte sich eine Woche vor dem Saisonstart (bei allem Respekt) einen stärkeren Gegner, als Regionalligist VfB. Man engagierte sich den RSC Anderlecht, der VfB spielt nun am 19. Juli gegen Sheffield Wednesday (19.19 Uhr) – eine mehr als akzeptable Alternative.

Mit Phönix war man sich anfangs einig...

Parallel hatte aber auch Oberliga-Aufsteiger Phönix Lübeck seine Kontakte zur HSV-Agentur genutzt, die noch aus Zeiten vorhanden waren, als der neue Phönix-Sportchef Frank Salomon diesen Job noch für den NTSV Strand 08 ausübte und den damaligen Bundesligisten zweimal nach Timmendorfer Strand holte. Man wurde sich einig, der HSV wollte am 26. Juni auf dem Flugplatz an der Travemünder Allee spielen. Plakate und Tickets waren gedruckt, der Vorverkauf hatte begonnen – da sperrte die Stadt das Stadion aus Sicherheits- und Organisationsgründen.

Für den HSV muss der Platz 14 Tage ruhen

Phönix ließ nicht locker, bemühte sich um einen anderen Spielort. Die Stadt gab schließlich den Buniamshof frei, als Termin wurde der 17. Juli gewählt. Alles war klar, dann fand die Agentur doch noch ein Haar in der Suppe. Beim Blick auf den „Buni“-Terminkalender stellte man fest, dass vier Tage vorher, am 13. Juli, die Cougars-Footballer dort ein Punktspiel austragen würden. Für sie ein Ausschlusskriterium. Der HSV besteht darauf, dass ein Platz, auf dem seine sensiblen Kicker auftreten, zuvor 14 Tage ruht und nicht bespielt wird. Diesen Luxus kann Lübeck dem anspruchsvollen Zweitligisten nicht bieten.

50 ehemalige Spieler des Hamburger SV – und was aus ihnen wurde

Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. Zur Galerie
Stig Töfting, Ruud van Nistelrooy, Anthony Yeboah und Rafael van der Vaart – vier absolute HSV-Legenden. Doch was machen sie heute? Wir haben die Wege von 50 ehemaligen Spielern des Hamburger SV weiterverfolgt – zum Durchklicken: DAS machen die Ex-Stars heute. ©
Anzeige

ANZEIGE: 50% Rabatt auf 5-teiliges Trainingsset! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Lübeck
Sport aus aller Welt