15. April 2020 / 11:09 Uhr

Leutzscher Jugendtrainer Hüttl: „Ehrenamt wird heutzutage immer wichtiger“

Leutzscher Jugendtrainer Hüttl: „Ehrenamt wird heutzutage immer wichtiger“

TuS Leutzsch
SPORTBUZZER-Nutzer
Symbolbild USER-BEITRAG
Nachwuchsbereich von Eintracht Leipzig Süd und TuS Leutzsch im Vergleich. © Imago/Rust
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Die Jugendtrainer von Eintracht Leipzig Süd (Christoph Mäding) und TuS Leutzsch (Thomas Rathai und René Hüttl) sprechen im Interview über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Vereine.

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Im Interview wurden die Vergleiche zwischen Eintracht-Süd und dem TuS Leutzsch aufgegriffen mit Trainer Christoph Mäding (Eintracht Süd C2 Jugend), Thomas Rathai (TuS Leutzsch D und C Jugend) und Jugendleiter René Hüttl (TuS Leutzsch A, B,C-Jugend). Das Besondere an der Sache ist, dass Christoph Mäding selbst mal Schützling von Thomas Rathai war.

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Welche Gemeinsamkeiten haben beide Vereine?

C. Mäding: „Beide Vereine zeichnet der Humor und die ernstahfte Arbeit im Vereinsleben aus. In den Testspielen, die schon fast Tradition sind, tauscht man sich schon über Details der Vereine aus.“



T. Rathai: „Eine gewissen Treue gegenüber der Vereine, wir beide waren für kurze Zeit mal fremd gegangen, aber sind nach kurzer Zeit wieder zu unserem Herzensverein zurück gegangen. Das auch nicht zu unrecht, das hat schon Gründe, man fühlt sich schon heimsch.“

R. Hüttl: „Die Vereine haben positiv Verückte in ihren Reihen, das Ehrenamt wird heutzutage immer wichtiger. Nur so hält sich ein Verein, auch wenn die Unterschiede zwischen Eintracht-Süd und uns überwiegen ist das eine große Gemeinsamkeit der Vereine.“

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Welche Unterschiede haben beide Vereine?

T. Rathai: „Zuerst einmal möchte ich den Weg von Eintracht Süd hervorheben, das ist vorbildlich! Desweiteren denke ich wenn wir Kinder haben, die ein bisschen Potential besitzen haben wir Vereine wie Chemie und RB Leipzig, die bessere Bedingungen besitzen. Alleine die Spielklasse und die Gegner sind dann schon ein bisschen attraktiver.“

C. Mäding: „Bei Eintracht-Süd unterteilen wir in die ersten Mannschaften, die leistungsbezogen spielen und der zweiten Mannschaften, die eher herangeführt werden sollen für das Folgejahr. Wir haben uns stetig entwickelt, die Qualität der Trainer ist deutlich gestiegen.“

R. Hüttl: „Ich persönlich denke einfach, dass Eintracht Süd einfach bessere Bedingungen hat, das sowohl der Kaderanzahl als auch vom Traineraufgebot. Während bei uns in Leutzsch Thomas zwei Mannschaften trainiert und ich auch drei Mannschaften trainiere, ist bei Eintracht Süd pro Mannschaft bestimmt ein breites Aufgebot vorhanden.“

Was gibt es noch für Besonderheiten der beiden Vereine?

T. Rathai: „Wie schon angesprochen haben wir sehr viele Vereine in unserer Umgebung. Mit Lindenau, Chemie, RB,Schönau, West 03, Böhlitz, Bienitz, Nordwest und so weiter ist es schon schwierig, man muss da eigentlich mehr zusammen arbeiten. Dazu eben gehen die Spieler mit Potential eben dann spätestens im U13-Bereich zu RB oder Chemie.“

C. Mäding: „Auch wir haben ein Ansprechpartner Nummer 1 in Sachen Potential, bei uns fast um die Ecke ist Lok noch eine Nummer größer als wir. Aber das positive ist, Spieler die dort nicht mehr weiterkommen, kommen gerne wieder zurück.“

R. Hüttl: „Es ist schon wie Thomas gesagt hat ziemlich schwierig mit so vielen Vereinen in unserer Umgebung, aber ich bin stolz das wir jede Altersklasse besetzen konnten in dieser Saison. Auch Trainertechnisch haben wir uns entwickelt, eine Entwicklung in unserem kleinem Verein die durch und durch geil ist.“