06. Juni 2019 / 06:34 Uhr

Leverkusen-Boss Rudi Völler denkt nicht ans Aufhören - Kritik an Europapokal-Reform

Leverkusen-Boss Rudi Völler denkt nicht ans Aufhören - Kritik an Europapokal-Reform

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler will noch ein paar Jahre in seiner Funktion arbeiten.
Leverkusens Geschäftsführer Rudi Völler will noch ein paar Jahre in seiner Funktion arbeiten. © dpa
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An einen Abschied denkt Rudi Völler noch nicht. Der Geschäftsführer von Bundesligist Bayer Leverkusen will noch ein paar Jahre in seinem Job bleiben. Der 59-Jährige schimpft aktuell besonders über die geplante Europapokal-Reform.

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Rudi Völler will weiter bei Bayer Leverkusen arbeiten, denkt aber auch an den Ruhestand. "Irgendwann wird es lang", sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten am Mittwochabend in Berlin und versprach: "Ein paar Jährchen mache ich noch." Der ehemalige Profi und Teamchef der deutschen Nationalmannschaft arbeitet seit 2005 wieder bei Bayer. Im Juli 2018 übernahm der jetzt 59-Jährige die neu geschaffene Position des Geschäftsführers Sport. Die Belastungen spüre er, aber "amtsmüde ist der falsche Ausdruck".

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Völler ist ein vehementer Kritiker der Reformpläne für die Champions League. "Das wäre furchtbar und tödlich", sagte der Geschäftsführer von Bayer Leverkusen am Mittwochabend in Berlin zu den Ideen zur Europapokal-Reform. "Das ist das Todesurteil des Fußballs, wenn du dich nicht mehr qualifizieren musst für europäische Wettbewerbe."

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Die European Club Association (ECA) unter der Führung von Andrea Agnelli von Juventus Turin ist der Motor der Reformidee. Nach diesen Plänen sollen von 2024 an nur noch vier der 32 Startplätze über die Platzierung in den nationalen Ligen vergeben werden. 24 Teams wären allein durch ihre Teilnahme im Vorjahr wieder startberechtigt. Nur vier Teams würden aus der Europa League aufsteigen. Am Donnerstag und Freitag kommen die Mitglieder der ECA auf Malta zu einer Sondersitzung zusammen, um weiter über die Reform zu beraten.

"Das darf niemals passieren"

"Das kann keiner wollen", sagte Völler, dessen Club sich in der abgelaufenen Saison für die Champions League qualifiziert hat. "Wer das möchte, der muss schwachsinnig sein", schimpfte der Bayer-Geschäftsführer. "Dass einige Klubs fest gesetzt werden, das ist furchtbar. Das darf niemals passieren», forderte er. Völler sagte: "Ich hoffe, dass alle zur Besinnung kommen."

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