30. September 2021 / 16:05 Uhr

Von 10.500 in Paderborn bis 67.000 in Dortmund: So viele Fans dürfen in NRW in die Bundesliga-Stadien

Von 10.500 in Paderborn bis 67.000 in Dortmund: So viele Fans dürfen in NRW in die Bundesliga-Stadien

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Erst- und Zweitliga-Klubs aus NRW können wieder mehr Fans in ihren Stadien begrüßen.
Die Erst- und Zweitliga-Klubs aus NRW können wieder mehr Fans in ihren Stadien begrüßen. © IMAGO/Shotshop (Montage)
Anzeige

Dank einer neuen Corona-Verordnung können die Klubs aus Nordrhein-Westfalen ab dem 1.Oktober mehr Zuschauer in die Stadien lassen. So dürfen jetzt alle Sitzplätze belegt werden, während Stehplätze bis zu 50 Prozent genutzt werden können. Wie viele Fans bei den Erst- und Zweitligisten aus NRW jeweils in die Stadien dürfen, fasst der SPORTBUZZER zusammen.

Der Fußball-Westen atmet auf. Mit der neuen Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen kommen die Profi-Klubs an Rhein und Ruhr der Normalität wieder ein Stück näher. Weil vom 1. Oktober an wieder Tickets für alle Sitzplätze und die Hälfte der Stehplätze in den Stadien verkauft werden dürfen, steigen die Zuschauerzahlen - und damit die Einnahmen. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), gibt einen Überblick: So viele Fans können die NRW-Klubs ab dem kommenden Spieltag begrüßen.

Anzeige

Borussia Dortmund

Der BVB spielt im Signal Iduna Park, dem größten Fußballstadion Deutschlands. Unter normalen Bedingungen hat das Stadion des Champions-League-Teilnehmers eine Kapazität von 81.365. Nach dem Inkrafttreten der neuen Verordnung dürfen bis zu 67.028 Zuschauer zu den Heimspielen des BVB. Darunter sind 14.336 Stehplätze (eigentlich 28.673), die ab sofort genutzt werden können. Jedoch wird die Rückkehr zu einem vollen Stadion schrittweise angegangen. Am kommenden Bundesliga-Spieltag wird die Kapazität laut BVB-Mitteilung von 25.000 erst einmal auf 36.000 Zuschauer erweitert. Gegen Mainz 05 am 16. Oktober könnten 67.028 Fans mit dabei sein. BVB-Chef Hans-Joachim Watzke sprach der Politik ein Lob aus: "Das Vertrauen der NRW-Landesregierung freut uns sehr. Wir alle beim BVB haben jeden einzelnen Fan in den zurückliegenden eineinhalb Jahren schmerzlich vermisst."

Borussia Mönchengladbach

Im Borussia-Park können bis zu 54.022 Besucher die Heimspiele von Borussia Mönchengladbach verfolgen. Nach den neuen Regelungen des Bundeslandes dürfen ab dem 1. Oktober wieder bis zu 45.941 in das Stadion der "Fohlenelf". Neben den 37.869 Sitzplätzen sind auch 8.072 Stehplätze wieder freigegeben. Auch bei den Fohlen beginnen jetzt die konkreten Planungen. In einem Treffen am Donnerstagnachmittag mit den Behörden sollen Einzelheiten abgeklärt werden. Allerdings steht das nächste Heimspiel erst am 16. Oktober gegen Stuttgart an. "Das ist alles noch sehr frisch, und wir müssen noch auf den schriftlichen Text warten. Aber wir werden natürlich versuchen, möglichst wieder in die Nähe eines ausverkauften Stadions kommen", sagte Max Eberl.

Bayer Leverkusen

In einer ausverkauften BayArena finden unter Normalbedingungen 30.210 Fans Platz. Ab dem übernächsten Bundesliga-Spieltag (am Sonntag spielt Bayer bei Arminia Bielefeld auswärts) kann sich die "Werkself" auf bis zu 27.960 Zuschauer freuen. Während die 25.710 Sitzplätze im Leverkusener Stadion komplett genutzt werden können, dürfen bis zu 2.250 von den insgesamt 4.500 Stehplätzen von den Fans eingenommen werden.

1. FC Köln

Der "Effzeh" kann sich nach der neuen Schutzverordnung auf bis zu 45.912 Zuschauer im Rhein-Energie-Stadion freuen. In das Stadion der "Geißböcke", in welches bis zu 50.000 Besucher passen, dürfen nunmehr 4.087 der insgesamt 8.175 Stehplätze belegt werden. Hinzu kommen 41.825 Sitzplätze. Zum Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth an diesem Freitag (20.30 Uhr, DAZNN) wollen die Rheinländer zunächst 40.000 Plätze freigeben. Damit gehen kurzfristig weitere 7000 Sitzplätze in den Verkauf an FC-Mitglieder, wie der Verein mitteilte.

Arminia Bielefeld

In der SchücoArena in Bielefeld können bis zu 26.615 Fans die Heimspiele des Bundesligisten verfolgen. Zusätzlich zu den 18.510 Sitzplätzen, die jetzt voll genutzt werden dürfen, kommen 4.002 Stehplätze hinzu. Somit kann die Arminia theoretisch schon beim Spiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (19.30 Uhr, DAZN) bis zu 22.512 Zuschauer empfangen.


VfL Bochum

In das "Vonovia Ruhrstadion" in Bochum passen bis zu 27.599 Besucher. Ab dem nächsten Heimspiel des Bundesliga-Aufsteigers können die 15.574 Sitzplätze voll ausgelastet werden. Von den insgesamt 12.025 Stehplätzen können jetzt 6.012 wieder besetzt werden. Somit darf sich der VfL auf bis zu 21.586 Zuschauer bei seinen nächsten Heimspielen freuen. Wie hoch die Stadionauslastung sein wird, soll in den nächsten Tagen geklärt werden. Die Bochumer haben noch lange Zeit zur Umsetzung der Verordnung - der VfL spielt er erst am 24. Oktober wieder daheim gegen Frankfurt. Aus seiner Vorfreude über mehr Fans machte Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz keinen Hehl: "Einfach, um noch mal die Stimmung ein bisschen zu toppen. Die Stimmung war bis jetzt in den Heimspielen sensationell, aber mit ein paar Bochumern mehr, wäre sie dementsprechend besser."

Schalke 04

Der Zweitligist könnte bereits im nächsten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt bis zu 54.117 Fans in der Veltins-Arena empfangen. Im Stadion von Schalke 04 gibt es 45.964 Sitzplätze sowie insgesamt 16.307 Stehplätze, von denen ab dem 1. Oktober bis zu 8.153 wieder genutzt werden dürfen. „Die Nachricht, dass wir die Veltins-Arena fast vollständig mit euch, unseren Fans füllen dürfen, freut uns riesig. Ich bekomme schon jetzt Gänsehaut, wenn ich an die lautstarke Unterstützung von über 50.000 Schalkern denke“, lässt sich S04-Sportvorstand Peter Knäbel in einer Schalke-Mitteilung zitieren. Der Klub habe sich auf eine Aufweichung der Zuschauerbegrenzung bereits vorbereitet und werde in den kommenden Tagen ein aktualisiertes Hygienekonzept fertigstellen, hieß es darin weiter.

Fortuna Düsseldorf

Die Düsseldorfer können in ihrer "Merkur Spiel-Arena" wieder bis zu 49.641 Fans begrüßen. Neben den 44.683 Sitzplätzen stehen auch 4.958 der insgesamt 9.917 Stehplätze wieder zur Verfügung. Fortuna-Trainer Christian Preußer zeigte sich glücklich über die Entscheidung der Politik: "Es freut uns extrem, wenn wir die Stadien wieder vollmachen können. Ein Schritt in die Normalität und das ist erfreulich. Für Samstag erwarten wir eine ähnliche Kulisse wie gegen Regensburg."

SC Paderborn

Die "Benteler-Arena" bietet unter normalen Bedingungen Platz für bis zu 15.000 Zuschauer, darunter 6.000 Sitz- und 9.000 Stehplätze. Durch die neuen Regelungen in Nordrhein-Westfalen dürfen 4.500 Stehplätze wieder genutzt werden. Der SCP kann sich bei ihren nächsten Heimspielen also auf bis zu 10.500 Zuschauer freuen.