25. November 2019 / 18:38 Uhr

Vor Auswärtsspiel: Polizei hindert Leverkusen-Fans an Ausreise nach Moskau

Vor Auswärtsspiel: Polizei hindert Leverkusen-Fans an Ausreise nach Moskau

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Einige Fans von Bayer Leverkusen dürfen ihre Mannschaft nicht mit nach Moskau begleiten.
Einige Fans von Bayer Leverkusen dürfen ihre Mannschaft nicht mit nach Moskau begleiten. © imago images/Nordphoto
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Wenn Bayer Leverkusen am Dienstagabend in Moskau bei Lokomotive zum Rückspiel der Champions-League-Gruppenphase antritt, werden einige Fans darauf verzichten müssen, die Partie im Stadion zu verfolgen. Die Polizei hielt 17 Anhänger wegen des Verdachts auf Gewaltbereitschaft von der Ausreise ab.

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Das Champions-League-Spiel von Bayer Leverkusen bei Lokomotive Moskau am Dienstagabend (18:55 Uhr MEZ/DAZN) werden einige Fans nicht live vor Ort verfolgen können. Ihnen wurde am Montag am Flughafen Köln/Bonn die Ausreise untersagt. Dies teilte die Bundespolizei am Montag mit. Die Beamten kontrollierten insgesamt 22 Personen, die aufgrund von Gewaltdelikten im Zusammenhang mit Fußballspielen hinreichend bekannt seien. Bei 17 von ihnen ging die Polizei davon aus, dass sie im Zuge des Spiels gegen Lokomotive Moskau gewalttätige Auseinandersetzungen provozieren könnten. Die Reisedokumente der betroffenen Fans seien deshalb sichergestellt worden.

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Sowohl Lokomotive Moskau als auch Bayer Leverkusen haben kaum noch Chancen auf das Weiterkommen in der Königsklasse und wollen den dritten Platz sichern, der die Teilnahme an der Europa League sichern würde. Das Hinspiel gewannen die Russen um Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes mit 2:1. Dadurch haben sie gegenüber der Werkself einen Vorteil im direkten Vergleich. Aktuell stehen beide Teams mit drei Zählern punktgleichauf auf dem dritten beziehungsweise vierten Platz.

Bosz ohne Sorgen wegen der Chancenverwertung

Sorgen, dass der Bundesligist seine Chancen nicht nutzen könnte, macht sich Trainer Peter Bosz indes nicht. "Als Trainer würde ich mir mehr Sorgen machen, wenn wir keine Chancen hätten“, sagte er. Im letzten Liga-Spiel am Samstag gegen den SC Freiburg hatte sein Team 27 Torschüsse abgegeben, aber nur 1:1 gespielt. "Wenn man so viele Torchancen gegen eine so gute Mannschaft hat, dann macht man viel gut", lobte der 56-Jährige und ergänzte: "So ist das im Fußball. Manchmal hat man 27 Torschüsse, und nur einer geht rein. Und manchmal hat man nur zwei Schüsse, aber macht zwei Tore."

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Für Bosz geht es gegen Lokomotive auch um die Verbesserung einer persönlichen Bilanz. Von fünf Europacup-Spielen mit Ajax Amsterdam und Bayer gegen russische Teams gewann er noch keines. „Es wird Zeit, dass ich mal eines gewinne“, sagte er: „Aber dafür sind wir hier.“