13. August 2020 / 06:53 Uhr

Leverkusen-Boss Rudi Völler nach Europa-League-Aus angefressen - Keine Entscheidung im Havertz-Poker

Leverkusen-Boss Rudi Völler nach Europa-League-Aus angefressen - Keine Entscheidung im Havertz-Poker

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rudi Völler blickt auf das Europa-League-Aus zurück.
Rudi Völler blickt auf das Europa-League-Aus zurück. © Getty Images/Montage
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Bayer Leverkusen habe sich laut Sport-Geschäftsführer Rudi Völler in der Europa League "mehr erhofft". Besonders enttäuscht ist der 60-Jährige von der Leistung der Werkself im Viertelfinale gegen Inter Mailand. Bei Kai Havertz gibt es offenbar noch keinen neuen Stand.

Auch mit ein wenig Abstand kann Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler dem Europa-League-Aus des Bundesligisten nur wenig Positives abgewinnen. "Wir hatten uns mehr erhofft, gerade in diesem Wettbewerb", sagte der 60-Jährige dem Kicker. "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren und wussten vorher, dass es schwer wird. Aber unsere Leistung, das muss man klipp und klar sagen, entsprach nicht dem, was wir können."

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Die Bayer-Mannschaft habe beim 1:2 im Viertelfinale gegen Inter Mailand am Montag in Düsseldorf zwar "einen guten Fight geliefert". Doch "ein paar Spieler machten einen gehemmten Eindruck. Ich weiß nicht, warum. War es Nervosität?", fragte Völler, der ankündigte: "Wir werden darüber sprechen und es analysieren."

Völler spricht über Havertz

Bei Kai Havertz, der vor einem Transfer zum FC Chelsea stehen soll, sei noch keine Entscheidung gefallen. "Ich wiederhole mich gerne, wenn ich betone, dass wir hier von einem wunderbaren Fußballer sprechen. Es gibt keinen neuen Stand in dieser Personalie. Mit ihm und seinen Beratern ist klar und einvernehmlich kommuniziert, dass er nur zu bestimmten Konditionen wechseln kann. Sonst wird er bleiben", betonte Völler.

In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). Zur Galerie
In den ersten fünf Jahren als Profi wurde Kai Havertz schon Champions-League-Sieger (Mitte) und Nationalspieler (rechts). ©

Die Werkself nimmt am 28. August die Vorbereitung auf die neue Spielzeit auf. Das erste Training soll am 31. August stattfinden. Das Europa-League-Endturnier in Nordrhein-Westfalen geht derweil mit den Halbfinals in die entscheidende Phase. Der FC Sevilla, Manchester United, Inter Mailand und Schachtjor Donezk wollen am 21. August beim Endspiel in Köln den Titel feiern - ganz in der Nähe von Leverkusen.