27. Januar 2021 / 21:41 Uhr

Leverkusen-Boss Völler erwartet spannende Rückrunde – FC Bayern "nicht mehr so dominant" 

Leverkusen-Boss Völler erwartet spannende Rückrunde – FC Bayern "nicht mehr so dominant" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayer Leverkusens Boss Rudi Völler will das Titelrennen noch nicht abschreiben.
Bayer Leverkusens Boss Rudi Völler will das Titelrennen noch nicht abschreiben. © imago images/Mika Volkmann
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Obwohl der FC Bayern an der Spitze der Bundesliga-Tabelle bereits sieben Punkte Vorsprung hat, sieht Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler den Rekordmeister längst nicht mehr so stark wie noch in der Rückrunde der Vorsaison. Insgesamt lobt der Ex-Nationalspieler die Qualität in der Liga.

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Trotz der deutlichen Tabellenführung von Rekordmeister Bayern München rechnet Rudi Völler noch mit einer spannenden Rückrunde in der Bundesliga. "Ich denke schon, dass wir als Gruppe näher an die Bayern herangerückt sind", sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen dem Kicker mit Blick auf die Verfolger der Münchner. Völler sieht indes nicht nur Leipzig, die Werkself und die beiden Champions-League-Achtelfinalisten aus Gladbach und Dortmund als Bayern-Jäger.

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"Wir bilden hinter dem FC Bayern keine geschlossene Gesellschaft, was viele vielleicht glauben mögen", so Völler, der auch die Arbeit beim VfL Wolfsburg und von Eintracht Frankfurt lobt, die in der Tabelle zurzeit Vierter respektive Sechster sind. Völler: "Das macht die Sache spannender." Ganz grundsätzlich sieht der Ex-Nationalspieler die Bundesliga auf einem "hohen Niveau" und prophezeit eine intensive Rückrunde: "Die Positionskämpfe an der Spitze sind längst noch nicht beendet."

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Gilt das auch für die Bayern? Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick hat nach 18 Spielen bereits sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger RB Leipzig und sogar zehn Punkte Puffer auf Völlers Leverkusener. "Wenn die Tabelle auch etwas anderes aussagt, spielen die Bayern nicht mehr so dominant wie in der Rückrunde der vergangenen Saison, als sie jeden Gegner - egal ob national oder international - förmlich in die Einzelteile zerlegten", sagte der 60-Jährige. Die Münchner müssten "häufiger an ihre Grenzen gehen", könnten sich allerdings auf Weltklasse-Spieler wie Manuel Neuer, Joshua Kimmich oder Robert Lewandowski verlassen, betonte Völler.