24. April 2020 / 15:43 Uhr

Libera Aleksandra Jegdic bleibt beim SC Potsdam

Libera Aleksandra Jegdic bleibt beim SC Potsdam

Peter Stein
Märkische Allgemeine Zeitung
Aleksandra Jegdic (M.) ist aus dem Spiel des SC Potsdam nicht wegzudenken.
Aleksandra Jegdic (M.) ist aus dem Spiel des SC Potsdam nicht wegzudenken. © Bernd Gartenschläger
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Volleyball-Bundesligist SC Potsdam hat am Freitag eine weitere Personalie bekannt gegeben. Der Verein will mit Libera Aleksandra Jegdic in eine dritte gemeinsame Saison gehen.

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Volleyball-Bundesligist SC Potsdam hat den Vertrag mit Libera Aleksandra Jegdic um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. Das teilte der Verein am Freitag mit. „Wir sind sehr froh darüber, dass Aleksandra Jegdic bei uns bleibt. Sie ist eine der stärksten Libera in der Bundesliga“, erklärte Sportdirektor Toni Rieger. „Sie hat sich in den bisher zwei Jahren bei uns kontinuierlich gesteigert und ist ein wichtiger Teil unserer Mannschaft.“ Rieger stellte vor allem den Ehrgeiz und die Bescheidenheit der 25 Jahre alten Serbin heraus. „Aleksandra Jegdic ist sehr selbstkritisch. Sie kann die Anweisungen des Trainers sehr schnell umsetzen. Vor allem ist sie eine Konstante in unserem Spiel.“

Eine Konstante im Spiel des SCP

Denn der SCP war vergangene Saison mit nur einer Libera gestartet und die Spielerin mit der Trikotnummer 15 verpasste kein Spiel, war also in allen 19 Partien bis zum Abbruch wegen der Coronavirus-Pandemie beim Tabellendritten auf dem Feld. Auch in ihrer dann dritten Saison 2020/21 beim SC Potsdam wird ihre Position nicht doppelt besetzt.

Zum Durchklicken: Das ist der Volleyball-Kader des SC Potsdam 2019/20.

Das Volleyball-Team des SC Potsdam ist mit zwei Siegen in die Saison 2019/20 gestartet. Zur Galerie
Das Volleyball-Team des SC Potsdam ist mit zwei Siegen in die Saison 2019/20 gestartet. © Kathleen Friedrich

„Ich fühle mich wohl in Potsdam. Die vergangene Saison war die beste meiner Karriere. Ich freue mich schon jetzt auf das Team“, teilte die Belgraderin mit, die 2018 auf Empfehlung ihrer Landsfrau Marta Drpa zum SC Potsdam gekommen war. Nach dem Saison-Abbruch musste sich Aleksandra Jegdic nach ihrer Rückkehr nach Belgrad in eine 28-tägige häusliche Quarantäne begeben. Im MVP-Ranking der wertvollsten Spielerinnen in der vergangenen Bundesliga-Saison belegte die 1,67 Meter große Akteurin mit drei Gold- und einer Silberplakette Platz neun und war damit beste Potsdamerin