08. November 2019 / 14:11 Uhr

Lieberknecht lobt Hansa-Rostock-Profi: Omladic ist ein Ausnahmespieler in der 3. Liga

Lieberknecht lobt Hansa-Rostock-Profi: Omladic ist ein Ausnahmespieler in der 3. Liga

Sönke Fröbe
Ostsee-Zeitung
Hansa-Offenisvmann Nik Omladic (l.)
Hansa-Offenisvmann Nik Omladic (l.) © dpa
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Einst arbeiteten sie bei Eintracht Braunschweig zusammen, am Sonnabend treffen Trainer Torsten Lieberknecht vom Tabellenführer MSV Duisburg und Hansa-Offensivmann Nik Omladic im Rostocker Ostseestadion als Kontrahenten aufeinander. 

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Als Spieler von Waldhof Mannheim und Mainz lernte Torsten Lieberknecht noch das (alte) Ostseestadion kennen, auch als Trainer war der Coach des MSV Duisburg mehrfach in Rostock (zuletzt 2011 mit Braunschweig), dennoch ist sein Auftritt am Sonnabend eine Premiere: Der 46-jährige Pfälzer kommt zum ersten Mal als Tabellenführer in die Hansestadt. „Das wird eine sehr hitzige Atmosphäre und Partie, aber darauf haben wir unsere Spieler in den vergangenen Tagen fokussiert. Das ist ein Duell auf das man sich freuen sollte“, sagt Lieberknecht und erwartet eine Begegnung auf Augenhöhe.

„Wir spielen gegen einen Gegner, der auf Wiedergutmachung aus ist und eine Reaktion zeigen möchte“, sagt der MSV-Coach mit Blick auf Hansas 1:3 in Jena, das ihn nicht überrascht habe: „Natürlich wollte keiner der Erste sein, aber gegen Carl Zeiss kann man verlieren.“

Das waren die teuersten Zugänge in der Vereinsgeschichte des FC Hansa Rostock

Platz 1: Rade Prica steht an der Spitze des Rankings: 2002 holte der FC Hansa den Stürmer für 2,2 Millionen Euro vom ehemaligen schwedeischen Erstligisten Helsingborgs IF. Er ist der teuerste Transfer der Rostocker Vereinsgeschichte. Zur Galerie
Platz 1: Rade Prica steht an der Spitze des Rankings: 2002 holte der FC Hansa den Stürmer für 2,2 Millionen Euro vom ehemaligen schwedeischen Erstligisten Helsingborgs IF. Er ist der teuerste Transfer der Rostocker Vereinsgeschichte. ©
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Hansa habe sich zu Beginn der Spielzeit schwer getan, sich dann aber „während der Saison unglaublich gut verstärkt“, urteilt Lieberknecht und meint vor allem einen seiner ehemaligen Schützlinge aus Braunschweiger Zeiten: „Nik Omladic ist ein Ausnahmespieler in der 3. Liga, der unheimlich viel Qualität mitbringt. Nicht nur bei Standards, sondern auch aus dem Spiel heraus.“

Auf den schnellen Offensivmann, der bei den Siegen in Magdeburg (1:0) und gegen 1860 München (2:1) jeweils getroffen hat, wird Hansa-Trainer Jens Härtel auch heute setzen. In der Defensive könnte es eine Umstellung geben. Kapitän Julian Riedel drängt nach fast drei Monaten auf sein Startelf-Comeback in der Innenverteidigung. „Eine Überlegung ist das auf jeden Fall“, räumt Härtel ein, lässt seine Entscheidung aber noch offen: „Es ist ein schmaler Grat, nach einem Spiel alles infrage zu stellen, was in den acht Spielen vor Jena relativ gut funktioniert hat.“ Unstrittig sei indes, „dass wir eine Topleistung brauchen, um Duisburg zu schlagen“.

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