12. Oktober 2020 / 11:35 Uhr

Lindenau, Leutzsch, Olympia und Schkeuditz: Vom Spitzenduo zum Quartett

Lindenau, Leutzsch, Olympia und Schkeuditz: Vom Spitzenduo zum Quartett

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Am Wochenende wurde in Leipzig ordentlich und viel gekickt: Aus dem Spitzenduo wurde ein 16-Punkte-Quartett. © Christian Modla
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Weil der SV Lindenau und TuS Leutzsch patzen, rücken Olympia und Schkeuditz ran. Auch Stötteritz und Chemie gewinnen.

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Leipzig. Jetzt hat es auch den SV Lindenau und TuS Leutzsch erwischt. Das Führungsduo der Fußball-Stadtliga erlitt quasi im Gleichschritt die jeweils erste Saisonniederlage. Spitzenreiter SV Lindenau verlor bei Lipsia Eutritzsch II 1:2, der punktgleiche Verfolger TuS Leutzsch zu Hause gegen den SV Mölkau 2:3. Die Torfolge hierbei war ziemlich unterhaltsam: In Der 82. Minute glich Patrick Flor für die Gäste die frühe Führung von Kevin Dau (8.) aus. Dirk Winkler schoss TuS wieder in Front (84.), ehe Edrisa Tall die Gäste mit zwei Toren in der Nachspielzeit ins späte – sehr späte – Glück katapultierte.

Die SG Olympia (4:0 in Engelsdorf) und Eintracht Schkeuditz (3:0 bei Zwenkau II) nutzten das, um nach Punkten mit Lindenau und dem TuS gleichzuziehen. In einem Duell zweier Verfolger des so entstandenen Spitzenquartetts bezwang der SSV Stötteritz die SG Motor Gohlis-Nord 2:0. Das 1:0 fiel bereits in der 5. Minute, Hans-Peter Eßrich köpfte nach Eckball wie ein Strahl ein. „Das passte uns natürlich ins Konzept“, bekannte SSV-Trainer Olaf Schöler, der dann aber beobachten musste: „MoGoNo antwortete stark, und wir haben uns mit Glück und auch Können in die Pause gerettet.“

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Danach seien die Gäste aber nicht mehr so druckvoll gewesen und etwas hektisch geworden. Was MoGoNo-Co-Trainer Michael Pfennig bestätigte: „Wir hatten zu wenige Ideen und die Stötteritzer spielten etwas italienisch, erzwangen viele Unterbrechungen. Zudem hielt der SSV-Torwart sehr gut.“ Womit Franz-Reinhard Müller gemeint war. Dessen Teamkollege Iwen Dittes sorgte mit einem 25-Meter-Freistoß zum 2:0 für den Endstand (72.). Schöler war zufrieden und bescheinigte dem Match „gutes Stadtliga-Niveau“.

Chemie II ist weiter im Aufwind. Das 1:0 bei Kickers II war der vierte Sieg in Folge für Spielertrainer Dennis Kuhrig und Kameraden. Das goldene Tor erzielte Erik Peters bereits nach einer Viertelstunde.