15. September 2022 / 12:04 Uhr

"Das linke Bein wie ein Rammbock": Internationale Pressestimmen zum Haaland-Wiedersehen mit dem BVB 

"Das linke Bein wie ein Rammbock": Internationale Pressestimmen zum Haaland-Wiedersehen mit dem BVB 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erling Haaland erzielte beim Wiedersehen mit dem BVB den Siegtreffer für Manchester City.
Erling Haaland erzielte beim Wiedersehen mit dem BVB den Siegtreffer für Manchester City. © IMAGO/Revierfoto/NTB (Montage)
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Mehr als 80 Minuten war Stürmer Erling Haaland im Spiel von Manchester City gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund in der Champions League abgemeldet, dann schlug der Norweger eiskalt mit einem Traumtor zu. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick auf die internationalen Pressestimmen zu dem Siegtreffer des Torjägers. 

Ausgerechnet Erling Haaland... Borussia Dortmund hatte am Mittwochabend im Champions-League-Spiel bei Topklub Manchester City durch einen Treffer von Jude Bellingham (56.) bis zur 80. Minute geführt. Dann traf erst John Stones zum Ausgleich bevor vier Minuten später Ex-BVB-Torjäger Erling Haaland sehenswert zum Siegtreffer für den Klub von Startrainer Pep Guardiola knipste.

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Als Guardiola das artistische Kung-Fu-Tor erstmals auf dem Bildschirm sah, entfuhr ihm ein "Oh, mein Gott“. So etwas, versicherte der Starcoach von Manchester City, "habe ich noch nie gesehen“. Und dann fiel ihm ein. Doch. Einmal. Am 22. Dezember 1973. Durch sein absolutes Idol. Deswegen verteilte er an seinen neuen Torjäger das wohl ultimative Lob, das man von Guardiola bekommen kann: Er verglich ihn mit Johan Cruyff. "Er hat vor langer Zeit in Barcelona ein ziemlich ähnliches Tor gegen Atlético Madrid erzielt. Es ist schön, dass Erling Johan Cruyff nachgeahmt hat.“ Und auch die internationale Presse feierte Haaland für sein Traumtor. Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), blickt auf einige Stimmen.

Deutschland

Süddeutsche Zeitung: "Trotzdem brauchte Manchester City bis zur 80. Minute, ehe John Stones per Fernschuss den 1:1-Ausgleich erzielte. Und Haaland? Von dem war lange nichts zu sehen, ehe er in der 84. Minute mit einer Kung-Fu-Volley-Abnahme den Treffer zum 2:1-Sieg für Manchester erzielte. Als hätte man es sich das nicht denken können: Am Ende besiegte eben doch Haaland den BVB.

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Bild: "Sie wussten, was auf sie zukommt. Und konnten es nicht verhindern...Wenn Wiedersehen keine Freude macht. Genau 123 Tage nach seinem letzten Tor FÜR den BVB trifft Erling Haaland GEGEN seinen Ex-Klub in der 84. Minute zum 2:1-Sieg für Manchester City. Joao Cancelo schlenzt den Ball mit dem Außenrist an den rechten Pfosten. Haaland springt artistisch nach dem Ball, nimmt die Kugel mit dem linken Fuß volley."

England

Independent: "Vielleicht lässt er sich aufhalten. Vielleicht ist er ja doch ein Mensch. Vielleicht braucht es nur ein tiefes, intimes Wissen über seine Stärken und Schwächen, um ihn am Toreschießen zu hindern."

The Sun: "Wer schreibt eigentlich die Drehbücher für diesen Typen?"

The Guardian: "Haaland 75 Minuten lang ruhig zu halten, fühlte sich wie ein Akt des Heldentums an. Schlechte Nachrichten: Es waren noch 15 übrig. Und was soll man zu diesem Ziel wirklich sagen? Vielleicht, dass es nicht so sehr ein Tor als vielmehr eine architektonische Meisterleistung war: ein ganzer Rahmen vom Boden abgehoben, das linke Bein wie ein Rammbock erhoben."

Spanien

Marca: "Manchester City vollendete vier Minuten später das Comeback, wobei Haaland die Herzen seines Ex-Klubs brach. Joao Cancelo schoss eine brillante Flanke mit der Außenseite seines rechten Schuhs, und der Norweger schaffte es, den Ball akrobatisch in der Luft zu treffen und ihn irgendwie an Meyer vorbeizuschneiden."

Frankreich

L'Equipe: "Manchester City siegte dank des unvermeidlichen Erling Haaland einer außergewöhnlichen akrobatischen Aufholjagd mit dem linken Fuß."