19. Juli 2019 / 17:06 Uhr

Linton Maina hat mit Hannover 96 viel vor: "Wenn es läuft, kann uns nicht viel aufhalten"

Linton Maina hat mit Hannover 96 viel vor: "Wenn es läuft, kann uns nicht viel aufhalten"

Jonas Szemkus
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Linton Maina hofft auf eine erfolgreiche Saison.
Linton Maina hofft auf eine erfolgreiche Saison. © Florian Petrow
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Linton Maina wird in der kommenden Saison eine feste Rolle bei Hannover 96 einnehmen. Im SPORTBUZZER-Interview verrät der 20-Jährige, dass die 2. Bundesliga für ihn gar „nicht so verkehrt“ sei.

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Haben Sie nach dem Abstieg mal an Abschied gedacht?

Für mich ist es das sechste Jahr in Hannover, das ist für mich Heimat hier. Für mich hat sich gar nicht die Frage gestellt, ob ich bleibe oder gehen sollte. Wir haben mit Hannover gesprochen, was die Pläne sind. Dann war eigentlich relativ früh klar, dass ich hier bleibe. Ich denke, dass der Schritt in die 2. Liga gar nicht so verkehrt ist, um noch mal Erfahrung zu sammeln und körperlich zuzulegen.

Ich habe damals die Aufstiegssaison von Hannover verfolgt, da war ich noch in der U19. Ich habe mir damals gewünscht, dabei zu sein. Das sah schon cool und krass aus. Als ich das Youtube-Video von 96TV über die Saison gesehen habe, hatte ich schon zwei-, dreimal echt Gänsehaut. Ich hätte Lust, auch so ein Jahr mit der Mannschaft zu haben, auch in so einem Video zu sehen zu sein ...

Emotionen können Kraft auslösen. Was sind die Ziele für dieses Jahr?

Das Wichtigste ist, dass wir uns erst mal stabilisieren. In den letzten Jahren ging es immer hoch und runter. Wir wollen wieder schönen Fußball spielen. Auch, um unsere tollen Fans wieder für uns gewinnen zu können. Damit sie wieder mit Freude ins Stadion kommen. Natürlich wäre der Aufstieg toll. Aber wir werden sehen, ob es dieses Jahr klappt oder vielleicht nächstes Jahr. Wenn wir jedes Spiel konzentriert angehen, werden wir uns auch belohnen. Ein bisschen Glück gehört noch dazu. Aber wenn es läuft, kann uns nicht viel aufhalten. Wir sind eine echt gute und starke Truppe.

Das ist Hannovers Youngster Linton Maina:

Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  Zur Galerie
Der 19-jährige Linton Maina spielt seit Juli 2014 bei Hannover 96. Er wechselte mit 15 Jahren von seinem Jugendverein SV Empor Berlin zur U17 der Roten.  ©
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Wie läuft es so mit Mirko Slomka?

Super, das muss ich ehrlich sagen. Das Training macht richtig Spaß, auch wenn es extrem anstrengend ist. Ich merke, dass wir richtig viel lernen. Er ist ein Trainer, der einen Plan hat mit uns und der was erreichen will.

Der Coach hat die besonderen Typen in der Offensive gelobt – und auch Sie hervorgehoben. Wollen Sie mehr Verantwortung übernehmen in dieser Saison?

Klar, mehr Verantwortung ist für jeden schön. Aber das jetzt auf einen Spieler zu fixieren ist Quatsch. Der Trainer hat es gesagt, wir sind mehrere Spieler da vorne. Auch mit den Neuen wie Duckschi und Ceddi (Teuchert). Das macht einfach Riesenspaß, schnellen Fußball da vorne zu spielen. Da ist Spielfreude drin.

Letztes Jahr haben Sie Ihr erstes Profitor in der Bundesliga geschossen. Haben Sie sich ein Torziel für diese Saison gesetzt?

Natürlich will ich mehr Tore schießen und häufiger jubeln. Aber ich habe mir noch nie Ziele gesetzt, irgendwie besonders viele Scorerpunkte zu machen. Mir ist es eigentlich egal, ob ich das Tor selber mache oder jemand anderes. Ich hoffe einfach, der Mannschaft mit meinen Qualitäten zu helfen. Wenn dann ein anderer die Tore schießt, ist mir das ganz recht. Hauptsache, wir schießen Tore.

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Torgefährlich war vergangene Saison zum Beispiel Ihlas Bebou – und er war Ihr bester Freund im Team. Wie sehr tat sein Abgang Ihnen weh?

Das war schon hart. In der Jugend spielst du mit deinen Freunden fünf, sechs Jahre zusammen. Mit Ihlas waren es jetzt anderthalb Jahre. Wir hätten uns gewünscht, dass es noch ein paar Jahre länger so ist. Das habe ich ihm auch gesagt. Wir saßen jeden Tag aufeinander, waren jeden Tag zusammen. Auch für ihn war es nicht einfach. Aber er hatte die Möglichkeit, weiter in der 1. Liga zu spielen, und für ihn gibt es nichts Besseres aktuell als Hoffenheim. Wir haben trotzdem noch jeden Tag Kontakt, waren wieder zusammen im Urlaub.

Jetzt ist Florent Muslija Ihr bester Kumpel?

Wir waren letztes Jahr schon viel unterwegs und haben viel gemacht. Er hatte am Anfang noch eine Freundin, da hatte er noch nicht so viel Zeit (lacht). Als die sich getrennt haben, fing das an, dass wir immer mehr gemacht haben. Jetzt haben wir uns noch ein bisschen mehr gefunden. Wir waren im Trainingslager zusammen auf dem Zimmer, waren auch die freien Tage zusammen unterwegs. Er ist ein guter Typ, es ist immer lustig mit ihm.

Er hat im Trainingslager sein Gesangstalent offenbart, für 96TV „All of Me” von John Legend geschmettert. Verraten Sie mal: Wie oft hat er das vorher geprobt?

Ah, zu oft! (lacht) Ich glaub, ich kann den Song jetzt auch schon.

Wenn am Wochenende Saisonstart wäre: Das ist der aktuelle 96-Kader.

Torwart: Ron-Robert Zieler Zur Galerie
Torwart: Ron-Robert Zieler ©
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