31. August 2020 / 21:02 Uhr

Weiter Wirbel um Lionel Messi: Superstar fehlt bei erstem Barca-Training unter Koeman - Strafe droht

Weiter Wirbel um Lionel Messi: Superstar fehlt bei erstem Barca-Training unter Koeman - Strafe droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Lionel Messi steht mit dem FC Barcelona auf Kriegsfuß - nach dem nicht angetretenen Corona-Test am Sonntag fehlte er beim Trainingsauftakt unter Neu-Trainer Ronald Koeman (rechts).
Lionel Messi steht mit dem FC Barcelona auf Kriegsfuß - nach dem nicht angetretenen Corona-Test am Sonntag fehlte er beim Trainingsauftakt unter Neu-Trainer Ronald Koeman (rechts). © SVEN SIMON / Pool (Montage)
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Am Montag hat Ronald Koeman seine erste Trainingseinheit als Chef-Trainer des FC Barcelona geleitet. Wie erwartet fehlte Superstar Lionel Messi, dessen Abschied so gut wie feststeht - doch es droht noch Ärger. Der wohl zum FC Sevilla wechselnde Ivan Rakitic war ebenfalls nicht dabei.

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Der FC Barcelona ist am Montag unter dem neuen Trainer Ronald Koeman ins Training gestartet. Bei der ersten Einheit des 57 Jahre alten Niederländers, der nach dem 2:8 der Katalanen gegen den FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale auf Quique Setien gefolgt ist, waren 19 Profis des spanischen Vizemeisters anwesend. Luis Suarez, Ousmane Dembélé, Gerard Piqué, Jordi Alba und Co. trainierten unter der Aufsicht Koemans individuell, nachdem am Sonntag die obligatorischen Corona-Tests durchgeführt worden waren. Die Barca-Spieler hatten sich auf zwei Plätze verteilt.

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Wie erwartet nicht dabei: Lionel Messi. Der Superstar fehlte bei der ersten Koeman-Einheit. Der 33 Jahre alte Argentinier war dem Corona-Test bei seinem langjährigen Klub ferngeblieben und darf so vorerst nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Messi hatte in der Vorwoche die Auflösung seines Vertrags bei Barca bekanntgegeben und will seine 20-jährige Ära dort beenden. Noch ist unklar, wohin es den sechsmaligen Weltfußballer und viermaligen Königsklassen-Gewinner zieht. Ein Wechsel zu Manchester City und seinem Ex-Coach Pep Guardiola wird derzeit heiß gehandelt.

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Der Boykott des Trainings könnte für Messi aber noch ein Nachspiel haben. Weil Barcelona darauf pocht, dass sich der Vertrag des Offensivspielers bereits am 11. Juni bis 2021 automatisch verlängert hat und eine Kündigung damit unwirksam ist, droht dem "Zauberfloh" wohl eine Strafe. Auch La Liga hatte die Gültigkeit des Kontrakts am Sonntag bestätigt. Laut spanischen Medien könnten bis zu 25 Prozent des Gehalts vom Klub einbehalten werden. Der umstrittene Barca-Präsident Josep Mario Bartomeu soll angekündigt haben, noch in dieser Woche in Gespräche mit Messi-Vater Jorge zu treten, der den argentinischen Top-Star als Berater vertritt.

Rakitic nicht dabei - Wechsel zu Sevilla?

Neben Messi fehlte wenig überraschend auch Ivan Rakitic auf dem Trainingsplatz. Der ehemalige Profi des FC Schalke 04 ist vom spanischen Verein freigestellt, weil sein Wechsel schon beschlossene Sache ist. Der kroatische Mittelfeldspieler steht laut spanischen Zeitungen kurz vor einer Rückkehr zum FC Sevilla, wo Rakitic schon nach seiner Zeit bei S04 von 2011 bis 2014 gespielt hat. Der 32-Jährige habe bereits den Medizincheck absolviert, berichteten die Fachblätter Marca, Mundo Deportivo und andere Medien unter Berufung auf das Umfeld des Spielers.