26. Juli 2020 / 07:42 Uhr

Inter-Geschäftsführer dementiert Transfer-Interesse an Lionel Messi: "Fantasy Football"

Inter-Geschäftsführer dementiert Transfer-Interesse an Lionel Messi: "Fantasy Football"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta hat sich zu den Spekulationen um Lionel Messi geäußert. 
Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta hat sich zu den Spekulationen um Lionel Messi geäußert.  © imago images/ZUMA Wire/Montage
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Das wäre auch eine Sensation gewesen: Barcelona-Star Lionel Messi wird nach Aussage von Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta nicht nach Mailand wechseln. Zuvor gab es Meldungen, wonach die Mailänder einen Messi-Transfer vorbereiten sollen.

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Das Gerücht hielt sich hartnäckig, doch nun herrscht Klarheit. Barcelonas Offensivstar Lionel Messi wird nicht zum italienischen Traditionsverein Inter Mailand wechseln. "Das ist Fantasy Football", sagte Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta zu den zuletzt aufgekommenen Spekulationen um den argentinischen Starspieler gegenüber Sky Sport Italia. Zuvor hatte der ehemalige Klub-Präsident Massimo Moratti behauptet, dass Inter an einem Transfer von Messi arbeiten würde.

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Untermauert wurde diese Behauptung vom spanischen Radiosender Cadena Ser, der von einer Beendigung der Vertrags-Gespräche zwischen dem FC Barcelona und Messi berichtete. Den Wechselgerüchten schob Marotta nun einen Riegel vor. "Er gehört sicherlich nicht zu unseren Zielen, und ich glaube, er ist daran interessiert, seine Karriere in Barcelona fortzusetzen", stellte der Inter-Geschäftsführer klar.

Bartomeu: Messi wird Karriere bei Barcelona beenden

Zuvor hatte bereits Barcelona-Präsident Josep Maria Bartomeu klar gemacht, dass der Argentinier trotz der bisher mäßig gelaufenen Saison beim spanischen Top-Klub bleiben werde. "Ich werde Ihnen keine Einzelheiten nennen, aber Messi hat schon häufig erklärt, dass er sein Leben als Fußballer in Barcelona beenden wird", sagte Bartomeu. Um Messi herum wird sich im Kader jedoch wohl einiges ändern, wenn man einem Bericht der spanischen Marca Glauben schenken mag.

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Demnach plane der Klub nach der verpassten Meisterschaft und dem Aus im Pokal einen Umbruch seiner Mannschaft. Gleich zwölf Spieler sollen den Klub verlassen, um neues Kapital für Neuverpflichtungen einnehmen zu können. Unter anderem sollen die zuletzt in der Bundesliga zum Einsatz gekommenen Leihspieler Jean-Clair Todibo (FC Schalke) und Philippe Coutinho (FC Bayern den Klub endgültig verlassen. Auch mit dem einstigen Münchner Arturo Vidal und Ex-BVB-Profi Ousmane Dembélé werde nicht mehr geplant, heißt es.

Pjanic ist Barcas erster großer Transfer

Stattdessen wolle Barcelona sich in der Offensive verstärken. Als mögliche Neuverpflichtung gilt Lautaro Martinez, der ausgerechnet bei Inter unter Vertrag steht. Bereits feststeht der Transfer von Miralem Pjanic. 60 Millionen Euro zahlte Barca für seine Dienste an Juventus Turin. Im Gegenzug ging Mittelfeldmann Artur für rund 72 Millionen Euro zur "Alten Dame".