26. August 2020 / 15:26 Uhr

"ESPN": Manchester City Favorit auf Transfer von Lionel Messi – Anschluss-Vertrag in den USA?

"ESPN": Manchester City Favorit auf Transfer von Lionel Messi – Anschluss-Vertrag in den USA?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lionel Messi könnte zu Manchester City wechseln - und drei Jahre später zu Partnerklub New York City FC weiterveräußert werden.
Lionel Messi könnte zu Manchester City wechseln - und drei Jahre später zu Partnerklub New York City FC weiterveräußert werden. © Pool
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Die Zukunft von Weltfußballer Lionel Messi ist völlig offen, seit der 33-Jährige am Dienstag seinen Abschied vom FC Barcelona angekündigt hat. Die besten Karten für eine Verpflichtung des vielleicht besten Spielers der Welt soll Manchester City haben - das Messi mit einem nicht alltäglichen Transfer-Konstrukt überzeugen will.

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Lionel Messi droht dem FC Barcelona offen mit einem Abschied in diesem Sommer - und versetzt damit die Fußball-Welt in helle Aufregung. Während die Katalanen mit allen Mitteln um den Verbleib des Weltfußballers kämpfen und mit Paris Saint-Germain ein möglicher neuer Verein schon dankend abgelehnt hat, soll Manchester City im Kampf um die 33 Jahre alte Legende laut ESPN mit Abstand die besten Karten haben.

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Der englische Vizemeister denke bereits intensiv darüber nach, Messi einen Vertrag anzubieten, heißt es. Allerdings ist noch nicht klar, ob für den Weltstar eine Ablöse fällig wird. Messi beharrt darauf, dass er eine Klausel ziehen kann, die ihm einen ablösefreien Transfer in diesem Sommer garantiert. Der entsprechende Passus ist zwar formell am 10. Juni ausgelaufen, allerdings macht Messi wegen der Corona-Krise eine Art "Härtefallregelung" geltend. Barcelona ruft ansonsten eine Ablöse in Höhe von 700 Millionen Euro auf (so hoch ist die vertraglich festgesetzte Ausstiegsklausel), die einen Transfer nach menschlichem Ermessen ausschließen würde.

Mit Verweis auf eigene Quellen berichtet ESPN, dass City-Trainer Pep Guardiola bereits in der vergangenen Woche mit Messi telefoniert und ihm das "Projekt ManCity" näher gebracht habe. Messi und Guardiola, mit den Engländern im Viertelfinale der Champions League an Olympique Lyon gescheitert, hatten von 2008 bis 2012 zusammen in Barcelona gearbeitet und wurden zusammen zwei Mal Champions-League-Sieger.



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Nach 20 Jahren will Lionel Messi den FC Barcelona verlassen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Meilensteine seiner Karriere bei den Katalanen. Zur Galerie
Nach 20 Jahren will Lionel Messi den FC Barcelona verlassen. Der SPORTBUZZER zeigt die Meilensteine seiner Karriere bei den Katalanen. ©

Offene Messi-Zukunft: Drei Jahre ManCity - und dann nach New York?

Der Vertrag Messis bei den Citizens wäre langfristiger Natur, heißt es weiter. Der Argentinier soll für bis zu drei Jahre bei Manchester City spielen und anschließend zum US-amerikanischen Partnerverein New York City FC weiterveräußert werden, wo er dann seine Karriere beenden würde. Außerdem könnte ihm angeboten werden, als Botschafter für die "City Football Group" zu arbeiten, die Holding, der eine Anzahl von Vereinen auf der ganzen Welt angehört, neben ManCity und NYCFC sind das unter anderem Melbourne City in Australien und der FC Girona in Spanien.

Ob Messi den FC Barcelona nach knapp 20 Jahren wirklich verlassen wird, ist allerdings noch nicht geklärt. Am Mittwoch gab sich Sportdirektor Ramon Planes noch kämpferisch. "Wir wir oft genug betont haben, sehen wir Messi noch immer als Barca-Spieler", sagte er anlässlich der Vorstellung von Neuzugang Trincao. "Barca ist in seiner Geschichte schon viele Male wieder aufgebaut worden und immer wieder stärker zurückgekommen. Unsere Idee ist, die Mannschaft um den besten Spieler der Welt wieder aufzubauen." Und das sei immer noch Messi.

Ein erster möglicher neuer Arbeitgeber Messis hatte sich schon am Mittwoch von einem Transfer-Vorstoß distanziert. Der französischen Meister Paris Saint-Germain teilte der Sport-Zeitung L'Equipe auf Nachfrage mit, dass ein Transfer des Superstars "finanziell unmöglich" sei. Man könne sich den Argentinier nicht leisten, ohne gehörige Probleme mit dem Financial Fairplay (FFP) zu bekommen, hieß es weiter.