02. September 2020 / 22:21 Uhr

Berichte: Nach Meeting mit Vater Jorge - FC Barcelona will nicht über Messi-Verkauf verhandeln

Berichte: Nach Meeting mit Vater Jorge - FC Barcelona will nicht über Messi-Verkauf verhandeln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zukunft von Barcelona-Star Lionel Messi hat sich nach einem Meeting seines Vaters und Beraters Jorge mit den Barca-Bossen noch nicht entschieden.
Die Zukunft von Barcelona-Star Lionel Messi hat sich nach einem Meeting seines Vaters und Beraters Jorge mit den Barca-Bossen noch nicht entschieden. © imago images/Agencia EFE
Anzeige

Die Fronten verhärten sich weiter: Die Zwist zwischen Lionel Messi und dem FC Barcelona ist noch lange nicht vorbei. Laut spanischen Medienberichten soll ein Meeting zwischen Messi-Vater Jorge und Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu kein Ergebnis gebracht haben. Die Katalanen wollen ihren Superstar weiter halten.

Anzeige

Verhärtete Fronten im Transfer-Streit um Lionel Messi - da kann selbst Vater und Berater Jorge aktuell nicht helfen. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten ist ein Meeting zwischen Jorge Messi und den Barcelona-Bossen um Präsident Josep Maria Bartomeu am Mittwoch ohne konkretes Ergebnis beendet worden. Im Konflikt haben sich die Fronten in den vergangenen Tagen allem Anschein nach hoffnungslos verhärtet. Der abwanderungswillige Lionel Messi blieb am Sonntag den obligatorischen Corona-Tests fern und schwänzte diese Woche auch alle Trainingseinheiten des spanischen Vize-Meisters. Der FC Barcelona wolle den neuesten Berichten zufolge allerdings nicht nachgeben - und Messi unter allen Umständen halten.

Zum Hintergrund: Der 33-jährige Messi hatte am Dienstag per Fax an Barça seinen Abgang angekündigt und mitgeteilt, er wolle eine Vertragsklausel ziehen, nach der er den Verein ablösefrei verlassen darf. Nach Ansicht des Klubs ist die Frist zur Ziehung der Klausel für dieses Jahr allerdings bereits im Juni abgelaufen, während die Messi-Seite argumentiert, dass die Klausel aufgrund der Corona-Verschiebung der Saison weiterhin gültig sei. Nach Medienberichten droht ihm nun eine hohe Geldstrafe - zumal sich die spanische Liga auf die Seite des Klubs geschlagen hat. Messi dürfe entgegen seinem Willen nicht ablösefrei gehen, hieß es Messis Vertrag läuft bis Juni 2021. Darin soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro verankert sein – *und auf genau diese pocht der FC Barcelona nun
*

Mehr vom SPORTBUZZER

Das Meeting zwischen Messi Senior und der Führungsetage des FC Barcelona soll nun keine neuen Erkenntnisse gebracht haben - außer, dass Barcelona weiter nicht bereit sein soll, nur im Ansatz über einen Messi-Transfer jenseits der Ausstiegsklausel zu verhandeln, da Barca in Messi trotz dessen Wechsel-Wunsches weiter einen "Schlüsselspieler" im aktuellen Projekt sehe. Sogar eine zweijährige Vertragsverlängerung soll der Messi-Seite angeboten worden sein. Die spanische Zeitung Marca schreibt weiter, dass beide Parteien trotz der langen Gespräche am Mittwoch noch immer "sehr weit" auseinander lägen. Zudem soll Barca-Präsident Bartomeu gefordert haben, dass Messi sofort ins Training zurückkehre, da er noch beim katalanischen Spitzenklub unter Vertrag stehe.

Treffen wegen Messi-Zukunft soll anderthalb Stunden gedauert haben

Das unter strikter Geheimhaltung in Räumen des FC Barcelona abgehaltene Treffen habe etwas mehr als eineinhalb Stunden gedauert, schrieb La Vanguardia. Messi selbst war nach diesen Informationen nicht bei der Unterredung dabei. Die Atmosphäre sei freundlich gewesen, habe der Klub betont. Ob es ein weiteres Treffen geben werde, war zunächst unbekannt.

Seit dem 2:8-Debakel gegen den FC Bayern München im Viertelfinale der Champions League am 14. August schweigt der 33 Jahre alte Superstar öffentlich. Er wurde zudem laut Medien nur einmal gesehen: als er mit seinem Mannschaftskollegen Luis Suárez ein Restaurant besuchte. Dafür sprach Vater Jorge vor dem "Gipfeltreffen" mit den Barcelona-Bossen, wie einige Medien die Zusammenkunft bezeichnen. "Ich halte es für schwierig, dass er bleibt", sagte Messi Senior am Mittwoch zu Journalisten, als er im Zentrum der Stadt aus einem Taxi ausstieg und in ein Bürogebäude ging. Angesichts der verhärteten Fronten dürfte sich der Messi-Wunsch allerdings als schwierig erweisen.