05. November 2019 / 16:11 Uhr

SV Lissa verliert bei Topteam Döbeln mit 0:2

SV Lissa verliert bei Topteam Döbeln mit 0:2

LVZ-Sportbuzzer
Leipziger Volkszeitung
Lissas Damen (in blau) ärgern sich über vertane Chancen in Döbeln.
Lissas Damen (in blau) ärgern sich über vertane Chancen in Döbeln. © Gerhard Dörner
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Frauenfußball-Landesklasse: Die Mannschaft des SV 90 Lissa präsentiert sich tapfer, ärgert sich aber über die vielen vergebenen Torchancen

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Döbeln. Die Fußballerinnen des SV Lissa haben beim Landesklasse-Dritten Lok Döbeln 0:2 (0:0) verloren. Am Ende standen die tapferen Gäste trotz starker Leistung auf des Gegners Platz wieder mit leeren Händen da.

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Dabei fing alles verheißungsvoll an, Annalena Röhlig tauchte alleine vor dem Tor auf, hatte aber nicht die Ruhe, den Ball ins Eck zu schieben. Lena Lehmann traf aus 20 Metern die Querlatte und Saskia Hirsch zwang die Keeperin zu einer Glanztat. Natürlich hatte auch der bislang ungeschlagene Favorit seine Chancen. So rettete einmal der Pfosten für Lissa, ein weiteres Mal kratzte Samantha Feig die Kugel von der Linie. So ging es torlos in die Kabine, dabei war das Spiel ausgeglichen mit Chancenvorteilen für den SVL.

Elfmeter bringt den Rückstand

Auch die zweite Hälfte begann stark. Saskia Hirsch ging alleine auf des Tor zu und konnte kurz vor dem Strafraum nur mit einer Notbremse gestoppt werden. Der Schiedsrichter beließ es zur Verwunderung aller bei einer gelben Karte. Den fälligen Freistoß ballerte Lena Lehmann über das Tor. Dann ließ so langsam die Konzentration nach, die Disziplin stimmte nicht mehr und daher fehlte auch die Zuordnung.



Stürmerin Saskia Hirsch musste zu viele Defensivaufgaben lösen, was vorne keine Entlastung mehr brachte und Lissa in die eigene Hälfte zwang. Dennoch brauchte Döbeln einen Elfmeterpfiff um in Führung. Am gerechtfertigten Strafstoß war Torhüterin Jasmin Mörz sogar noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Lissa war nun unsortiert, geschockt und für kurze Zeit kopflos, sodass Döbeln nur zwei Minuten später auf 2:0 erhöhte. Im weiteren Verlauf war Döbeln das bessere Team, weshalb der Sieg unterm Strich in Ordnung geht.

Lissa ärgert sich über vergebene Möglichkeiten

Lissa kann mit der Niederlage gut leben, ärgerte sich aber auf Grund der vergebenen Chance zu Recht sehr. Zunächst blieben eigene klare Möglichkeiten ungenutzt, dann wird einem durch eine Unsportlichkeit eine klare Chance genommen, wobei der Unparteiische die Konsequenz vermissen ließ. Möglicherweise wäre das Spiel dann eben nicht verloren gegangen.

Dennoch ein großes Lob, vor allem für die erste Halbzeit. Lissa glänzte mit konsequentem Zweikampfverhalten, enormer Laufarbeit und Disziplin. Wenn das junge Team diese Tugenden 90 Minuten auf den Platz bekommt, ist auch ein Team aus den oberen Regionen schlagbar. ..

SV Lissa: Mörz, Feig (82. Krohn), Rudolph, Röhlig, Doberitz, Lenhardt, Hirsch, Kühr, Bonekat, Lehmann, Glöckner.

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