07. April 2021 / 17:45 Uhr

NP-Anstoß: 96-Boss Martin Kind freut sich auf Schalke 04

NP-Anstoß: 96-Boss Martin Kind freut sich auf Schalke 04

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Christoph Dannowski (von links), 96-Boss Martin Kind, SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Willeke und Dieter Schatzschneider diskutieren beim 131. NP-Anstoß.
Christoph Dannowski (von links), 96-Boss Martin Kind, SPORTBUZZER-Redakteur Andreas Willeke und Dieter Schatzschneider diskutieren beim 131. NP-Anstoß. © Florian Petrow
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Ein Spiel folgt gerade auf das andere für die Profis von Hannover 96, nun war aber mal kurz Zeit zum Durchschnaufen - und Reden. Über Vergangenes und Kommendes wurde munter diskutiert, beim 131. Anstoß. Zu Gast beim Kulttalk der Neuen Presse war dieses Mal 96-Boss Martin Kind. Hier re-live.

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An Ehrgeiz und Optimismus fehlt es Martin Kind nicht. Das erklärte Aufstiegsziel für dieses Jahr hat der 96-Profichef natürlich abgehakt. „Wir hatten andere Ziele. Aber die Stabilität, die notwendig ist für einen Aufstieg, konnten wir nicht wirklich erreichen“, betont der 76-Jährige.

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Dann muss Hannover eben in der kommenden Saison hoch in die 1. Liga! „Wir werden auch im nächsten Jahr das klare Ziel haben: Wiederaufstieg“, sagte Kind beim NP-Kulttalk „Anstoß“, der wieder digital stattfand in Corona-Zeiten.

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96-Boss freut sich auf Schalke 04

Spannend ist die 2. Liga ohnehin, im nächsten Jahr werde sie noch attraktiver. Kind freut sich schon auf Schalke 04, auch wenn das einen weiteren harten Aufstiegskonkurrenten mehr bedeutet. „Mir sind solche Mannschaften lieber als solche, bei denen wir denken: Die beherrschen wir.“ Denn das geht gern mal schief, ein Beispiel: Würzburg in der Hinrunde. Schalke erhöhe die Qualität der 2. Liga, „und für uns erhöht es die Motivation“, erwartet Kind.

Was dann für 96 möglich sei, zeigt das Spektakel gegen Hamburg. Nach 0:3-Rückstand erkämpfte 96 ein 3:3. „Wir haben zwei Gesichter“, urteilt Dieter Schatzschneider. Mal top, mal ein Flop. Der 96-Kultstürmer: „Was die Mannschaft leisten kann, hat sie in der zweiten Halbzeit bewiesen.“

Kinds kleine Resthoffnung bei Haraguchi

Dafür war die Startaufstellung von Trainer Kenan Kocak gegen den HSV nicht das Gelbe vom Ei, hat der Profichef beobachtet. „Die erste Halbzeit war inakzeptabel, beängstigend“, urteilt Kind. „Wenn man sich die Tore ansieht, konnte man erkennen, dass es in der taktischen Ausrichtung und der Aufstellung nicht so richtig gut gelaufen ist.“

Zum Beispiel mit Genki Haraguchi auf der Sechs. „Haraguchi ist ein richtiger Zehner, da gehört er hin.“ Der Japaner wird kommende Saison aber wohl nicht mehr bei 96 spielen. „Ich würde ihn gern behalten“, sagt Kind. „Es gibt eine kleine Resthoffnung, aber nicht mehr.“ Denn ohne den Aufstieg will Haraguchi nicht bleiben.

Re-LIVE: der 131. NP-Anstoß

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