08. Mai 2019 / 00:19 Uhr

Eckball-Wahnsinn: So erklären Klopp und Origi den Liverpool-Trick - "Habe das Tor nicht mal gesehen"

Eckball-Wahnsinn: So erklären Klopp und Origi den Liverpool-Trick - "Habe das Tor nicht mal gesehen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jubel pur: Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben durch ein irres 4:0 gegen Barcelona noch das Finale der Champions League erreicht.
Jubel pur: Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben durch ein irres 4:0 gegen Barcelona noch das Finale der Champions League erreicht. © 2019 Getty Images
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Durch ein 4:0 im Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Barcelona hat es der FC Liverpool trotz der 0:3-Pleite im Hinspiel noch ins Champions-League-Finale geschafft. Die Krönung des Abends: ein verrückter Eckball-Trick zum Endstand. Trainer Jürgen Klopp und Torschütze Divock Origi erklären, was dahinter steckt.

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Diese magische Nacht von Anfield wird in die Geschichte eingehen: In einem irren Halbfinal-Rückspiel hat der FC Liverpool den FC Barcelona mit 4:0 (1:0) besiegt und ist dadurch trotz der 0:3-Pleite im Hinspiel noch ins Endspiel der Champions League eingezogen. Dort kann Trainer Jürgen Klopp nur ein Jahr nach der bitteren Niederlage im Finale gegen Real Madrid den heiß ersehenten Titel an die Mersey holen.

Dank zweier Doppelpacks des Ex-Wolfsburgers Divock Origi (7./79. Minute) und des eingewechselten Georginio Wijnaldum (54./56.) haben die Reds das kaum für möglich gehaltene Wunder vollbracht. Eine Aktion in der Liverpool-Show war dafür verantwortlich, dass die Nacht noch ein bisschen besonderer wurde. Der Treffer von Origi zum 4:0 entstand aus einem Eckball, mit dem weder Barca noch ein Großteil des Premier-League-Klubs gerechnet hatte.

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Liverpool hat es geschafft und viele Kritiker Lügen gestraft. Die Reds besiegen den FC Barcelona mit 4:0 und stehen zum zweiten Mal in Folge im Endspiel der Champions League. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Medien. Zur Galerie
Liverpool hat es geschafft und viele Kritiker Lügen gestraft. Die "Reds" besiegen den FC Barcelona mit 4:0 und stehen zum zweiten Mal in Folge im Endspiel der Champions League. Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Medien. ©
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Alexander-Arnold und Origi narren Barca

Was war passiert? Liverpools Außenverteidiger Trent Alexander-Arnold stand bereit, um den Eckstoß auszuführen. Dann drehte der englische Youngster ab - es schien so, als wolle er dem Schweizer Xherdan Shaqiri die Ausführung überlassen. Doch als sich Alexander-Arnold gerade vom Ball wegbewegte, sah er den in der Mitte völlig frei stehenden Origi. Die gesamte Mannschaft Barcelonas hatte schon abgeschaltet, als der Engländer die Ecke doch in die Mitte brachte. Origi traf den hereinkomenden Ball perfekt und verwandelte ihn unhaltbar für den ebenfalls unaufmerksamen Barca-Keeper Marc-André ter Stegen zum 4:0 ins Netz.

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Nach der Partie erklärten der Liverpool-Coach Klopp und der Torschütze des Endstands die Situation. "Klopp sagt im Training, ihr müsst schnell reagieren können, wenn es die Räume gibt. Und wir haben gemerkt, dass es die in dieser Situation gibt", sagte der Belgier Origi bei Sky. Der deutsche Coach der Reds war beeindruckt von der Kreativität des Eckball-Schützen. "Die Idee ist in dem Moment entstanden. Das war eine Idee von Alexander-Arnold. Was ein Kerl", meinte Klopp nach dem Spiel gegenüber Sky. "Standards sind ein großes Thema. Die Jungs machen einen sensationellen Job."

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Klopp: "Mussten auch frech sein"

Der 51-Jährige gab im TV zu, die Situation selbst nicht rechtzeitig erkannt zu haben. "Es ist unglaublich. Ich sehe nur einen Ball ins Tor fliegen – ich habe das Tor nicht mal gesehen, auch nicht, wer es geschossen hat", sagte Klopp. Doch genau eine solche Idee war es, die den Plan von Liverpool im aussichtslos erscheinenden Kampf um das Finalticket nach der 0:3-Bürde aus dem Hinspiel perfekt beschreibt. "Wir mussten zu aller Mentalität und Kampf auch frech sein", betonte der Coach der Reds.

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