04. Juni 2019 / 19:45 Uhr

FC Liverpool und Klopp mit Test-Trick zum Champions-League-Titel: Benfica-Reserve mimte Tottenham

FC Liverpool und Klopp mit Test-Trick zum Champions-League-Titel: Benfica-Reserve mimte Tottenham

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klopp und der FC Liverpool reckten nach einem 2:0 gegen Tottenham den Henkelpott in den Himmel.
Jürgen Klopp und der FC Liverpool reckten nach einem 2:0 gegen Tottenham den Henkelpott in den Himmel. © 2019 Getty Images
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Test-Trick enthüllt: Jürgen Klopp und der FC Liverpool simulierten im Trainingslager vor dem Champions-League-Finale das Duell gegen Tottenham Hotspur – gegen die zweite Mannschaft von Benfica Lissabon. So ging der deutsche Startrainer vor.

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Trickreich, trickreicher, Jürgen Klopp: Der deutsche Startrainer des FC Liverpool setzte auf dem Weg zum Champions-League-Titel auf ein besonderes Mittel. Um seine Mannschaft perfekt auf den Gegner Tottenham Hotspur einzustellen, organisierte Klopp einen Simulationsgegner. Als „Spurs“-Ersatz fragte der 51-Jährige Benfica Lissabon an – allerdings nicht die erste, sondern die zweite Mannschaft!

Das Trainingslager von Liverpool vor dem Endspiel in der Königsklasse fand im spanischen Marbella statt. Und da die Zeit ohne Pflichtspiel vom Ende der Premier League Mitte Mai bis zum Saison-Höhepunkt drei Wochen lang war, wurde Klopp in der Vorbereitung auf das Champions-League-Finale kreativ. Das bestätigte nun Renato Paiva, Trainer des B-Teams von Benfica, gegenüber der portugiesischen Zeitung A Bola: „Liverpool hatte das Bedürfnis, nach drei Wochen ohne Pflichtspiel einen Test zu machen.“

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Der FC Liverpool feierte seinen Champions-League-Titel am Sonntag nach dem Triumph von Madrid mit einer Bus-Parade durch Liverpool. Trainer Jürgen Klopp war bestens gelaunt. Der SPORTBUZZER zeigt die Bilder. ©
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Deshalb fiel die Wahl auf Benficas Reserve

Demnach habe Klopp festgestellt, dass die zweite Mannschaft des Lissaboner Topklubs perfekt dafür geeignet war. Die Qualität des portugiesischen Zweitligisten, der die vergangene Saison auf Rang vier beendet hat, war natürlich nicht mit der des Premier-League-Konkurrenten der „Reds“ vergleichbar. Aber: „Sie haben die Mannschaft gesehen und fanden Ähnlichkeiten mit Tottenham“, erklärte Paiva.

Doch warum hatte Klopp nicht auf stärkere Teams aus größeren Ligen gesetzt? „Es war einfach: Es konnten wegen möglicher Informationslecks keine englischen Teams sein, es konnten keine spanischen Teams sein, weil (Tottenham-Trainer Mauricio, Anm. d. Red.) Pochettino viele Jahre in Spanien war – und es konnten keine französischen Teams sein, weil Lloris der Torhüter der gegnerischen Mannschaft ist“, betonte der Trainer der Benfica-Reserve.

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Für die passgenauen Tottenham-Simulationen waren vor allem drei Benfica-Profis zuständig: José Gomes als Harry Kane, Bernardo Martins als Dele Alli und Vinicius Ferreira als Christian Eriksen. Klopps Assistent Peter Krawietz sowie die zum Trainerteam gehörenden Mark Leyland und James French gaben der Lissabon-Reserve verschiedene Aufgabenstellungen. „Es war gewünscht, dass wir zwei defensive und zwei offensive Verhaltensweisen annahmen – auch bei Standardsituationen“, sagte Paiva.

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Der FC Liverpool hat sich im Finale der Champions League durchgesetzt und den Titel zum ersten Mal nach 14 Jahren wieder in die Stadt der Beatles geholt. Der SPORTBUZZER fasst die Reaktionen der internationalen Presse zusammen, die sich natürlich für "Reds"-Trainer Jürgen Klopp freut. ©

Ähnlicher Spielzug im Test

Offenbar war die Wahl von Klopp genau die richtige: Bekanntermaßen gewann der englische Vizemeister im Finale mit 2:0 gegen die „Spurs“. Und wie der Coach der Benfica-Reserve erzählte, habe das Liverpooler Tor zum 1:0-Endergebnis ähnlich ausgesehen wie der Spielzug der „Reds“, der zum Handspiel von Tottenhams Moussa Sissoko und damit zum spielentscheidenden Elfmetertor zur Führung geführt hatte.

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