06. Dezember 2020 / 19:36 Uhr

Liverpool-Trainer Klopp sieht Chelsea als Favorit auf den Premier-League-Titel: "Unglaubliche Möglichkeiten"

Liverpool-Trainer Klopp sieht Chelsea als Favorit auf den Premier-League-Titel: "Unglaubliche Möglichkeiten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klopp hält den FC Chelsea für den derzeit aussichtsreichsten Titel-Kandidaten.
Jürgen Klopp hält den FC Chelsea für den derzeit aussichtsreichsten Titel-Kandidaten. © Getty Images (Montage)
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Wie Liverpool-Trainer Jürgen Klopp verraten hat, sieht er den FC Chelsea derzeit als Top-Favoriten auf den Meister-Titel in der Premier League. Allerdings will sich Klopp mit seiner Mannschaft durch die Leistungen von Chelsea und auch Tottenham im Kampf um den Titel nicht aus dem Tritt bringen lassen.

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Am Sonntagabend kann Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool weiter Schritt halten mit Tabellenführer Tottenham Hotspur. Wenn der Titelverteidiger im Heimspiel in der Premier League gegen Wolverhampton (20.15 Uhr, Sky) gewinnt, zieht man wieder am FC Chelsea vorbei und steht punktgleich aber mit dem schlechteren Torverhältnis direkt hinter den Spurs. Diese Konstellation ist für Klopp aber nicht von Dauer. Wie er nämlich am Samstag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet, rechnet er derzeit damit, dass die Meisterschaft in dieser Spielzeit an die Blues geht: "Wenn ich momentan die Spiele gucke, dann sieht Chelsea für mich wie der Favorit aus."

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Und Klopp erklärte seine Einschätzung auch: Vor allem Chelseas Einkaufstour im Sommer, bei der die Blues in ganz Europa das meiste Geld für Ablösen ausgaben, hat sich ihm zufolge gelohnt. "Sie haben den größten Kader, großartige Spieler, die nach einem holprigen Start toll zusammen spielen. Sie sind jetzt voll dabei", sagte Klopp. "Sie haben unglaubliche Möglichkeiten im Spiel zu wechseln und von einem Spiel zum nächsten zu reagieren", befand er – und drückte damit auch seine Frustration über die eigenen Personalnöte aus.

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Der Titelverteidiger aus Liverpool wurde in den vergangenen Wochen nämlich immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Am schwersten wog dabei natürlich der Kreuzbandriss von Abwehr-Chef Virgil van Dijk, der den Innenverteidiger weite Teile der Saison kosten wird. Kleinere Blessuren setzten weitere Stammkräfte außer Gefecht – aktuell fehlen etwa Innenverteidiger Joe Gomez und Rechtsverteidiger Trent Alexander-Arnold – sodass Klopp immer wieder improvisieren musste. Die Konsequenz: Liverpool hat bereits 17 Gegentore kassiert, deutlich mehr als die Konkurrenten Chelsea (11), Tottenham (9) oder Manchester City (11).

Druck im Titelrennen will der 53-Jährige trotzdem nicht aufkommen lassen. "Wir schauen uns an, was sie machen, aber wir jagen ihnen nicht hinterher", sagte Klopp über die Titel-Rivalen. "Unser Druck ist, dass wir gegen Wolverhampton gewinnen wollen und gegen niemand anderes", stellte er klar.