11. Dezember 2019 / 07:05 Uhr

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp entschuldigt sich bei Übersetzer: "Sorry, ich war ein Idiot"

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp entschuldigt sich bei Übersetzer: "Sorry, ich war ein Idiot"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Liverpool-Trainer Jürgen Klopp entschuldigt sich auf der Pressekonferenz beim Dolmetscher.
Liverpool-Trainer Jürgen Klopp entschuldigt sich auf der Pressekonferenz beim Dolmetscher. © imago images/GEPA pictures
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Starke Geste von Jürgen Klopp. Der Trainer des FC Liverpool entschuldigt sich nach dem Sieg in der Champions League bei RB Salzburg beim Übersetzer für die unpassenden Worte bei der Pressekonferenz.

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Jürgen Klopp reagiert zwei Tage nach seinem verbalen Angriff auf einen Übersetzer mit einer Entschuldigung. Der Coach des FC Liverpool sprach bei der Pressekonferenz nach dem Champions-League-Spiel bei RB Salzburg (2:0) direkt den Dolmetscher an. Der frühere BVB-Coach hatte den Mann am Montag zurechtgewiesen, als dieser eine eine Aussage von Mittelfeldspieler Jordan Henderson ins Deutsche übersetzt hatte.

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"Ist natürlich Scheiße für den Dolmetscher, wenn der Deutsch sprechende Trainer daneben sitzt. Also schon zuhören. Sonst kann ich das auch übersetzen. Das ist ja nicht so schwer", so Klopp. Zwei Tage später folgte in Salzburg die Entschuldigung. Bevor der Liverpool-Coach mit der Analyse des 2:0-Sieges in Österreich begann, sagte er: "Ich möchte mich erst nochmal entschuldigen. Ich weiß, so etwas ist absolut Scheiße, weil es in der Öffentlichkeit stattfindet - das war komplett Blödsinn. Ich mochte das nicht, wie es übersetzt wurde, aber die Art und Weise wie ich es dann angesprochen habe, muss besser laufen. Entschuldigung." Klopp reichte dem Dolmetscher die Hand.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp zu Dolmetscher: "Sorry, war ein Idiot"

Der Liverpool-Coach war aber noch nicht ganz fertig mit seiner Wiedergutmachung. "Und jetzt in englisch", lachte Klopp und schob nach: "Sorry, ich war ein Idiot." Der Übersetzer sprach gegenüber dem SID von einer "wunderbaren Geste" Klopps. In großen Jubel brach der EX-BVB-Coach nach dem Spiel in Salzburg nicht aus. Der Erfolgstrainer nahm den souverän verhinderten K.o. des Titelverteidigers mit einem flüchtigen Lächeln cool zur Kenntnis. Der 52-Jährige zollte dem Gegner großen Respekt: "Man hat gesehen, wie gut Salzburg ist."

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Im Gruppenfinale beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg hielt der klare Tabellenführer der englischen Premier League dem Druck stand. "Wir sind bereit, uns schwierigen Situationen entgegenzustellen, weil die Jungs einen tollen Charakter haben", lobte Klopp seine Spieler. Der Ex-Leipziger Naby Keita (57.) und der Ägypter Mohamed Salah (58.) entschieden mit ihren Toren eine lange offene und von beiden Teams intensiv geführte Partie. Liverpool zog mit 13 Punkten als Erster der Gruppe E vor dem SSC Neapel (12) mit dem mittlerweile ehemaligen Trainer Carlo Ancelotti ins Achtelfinale ein.

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