22. Dezember 2019 / 10:45 Uhr

Zweiter großer Titel: Jürgen Klopp gewinnt mit Liverpool die Klub-WM - "Ein unglaubliches Spiel"

Zweiter großer Titel: Jürgen Klopp gewinnt mit Liverpool die Klub-WM - "Ein unglaubliches Spiel"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Liverpool hat das Finale der Klub-WM gegen Flamengo Rio de Janeiro gewonnen. Für Jürgen Klopp (kl. Foto) ist es der zweite große Titel in diesem Jahr.
Der FC Liverpool hat das Finale der Klub-WM gegen Flamengo Rio de Janeiro gewonnen. Für Jürgen Klopp (kl. Foto) ist es der zweite große Titel in diesem Jahr. © Getty
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Der FC Liverpool hat den zweiten großen Titel der Ära Jürgen Klopp eingefahren. In Katar entschieden die Engländer das Finale der Klub-WM gegen Flamengo Rio de Janeiro allerdings erst in der Verlängerung für sich.

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Der FC Liverpool hat den Titel bei der Klub-WM gewonnen und nach der Champions League im Juni den zweiten großen internationalen Pokal in der Ära von Jürgen Klopp geholt. Im Finale des Mini-Turniers in Doha (Katar) besiegten die Reds den südamerikanischen Vertreter Flamengo Rio de Janeiro nach Verlängerung mit 1:0 (0:0). Das entscheidende Tor schoss der Brasilianer Roberto Firmino in der 99. Minute.

"Die Jungs haben ein unglaubliches Spiel abgeliefert", freute sich Klopp nach dem Spiel. Für den ehemaligen BVB-Trainer war es der erste Titel bei einer Klub-WM - genau wie für den FC Liverpool in dessen langer und berühmter Geschichte. Sein Kapitän Jordan Henderson - der ein starkes Spiel zeigte - sagte nur: "Weltmeister? Das klingt verdammt gut." Und Abwehrchef Virgil van Dijk will in Liverpool "eine Umgebung schaffen, in der wir regelmäßig Titel gewinnen". Der Grundstein ist mit dem erfolgreichen Jahr gelegt.

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Firmino verballert gegen Flamengo zwei Großchancen

Die Partie war lange ausgeglichen gewesen, Liverpool biss sich an den kämpferisch überzeugenden Brasilianern die Zähne aus, konnte sich nur wenige hochkarätige Chancen erspielen. In der Nachspielzeit sah dann plötzlich doch alles nach einem Sieg der Reds aus: Der frühere Bayern-Profi Rafinha schien Liverpools Sadio Mané als letzter Mann gefoult zu haben. Schiedsrichter Abdulrahman Al Jassim entschied auf Elfmeter, wurde dann aber vom Videoschiedsrichter an die Seitenlinie geholt - und gab letztlich noch nicht einmal Foul. In der folgenden Extra-Zeit waren die nun überlegenen Engländer erfolgreich: Nach einem Traumpass von Henderson spielte Mané den Ball zu Firmino. Der Ex-Hoffenheimer tanzte Abwehr und Torwart aus und traf zum 1:0.

Die erste Hälfte der Final-Partie im umstrittenen Gastgeberland der WM 2022 hatten die Brasilianer zur Überraschung vieler Beobachter ausgeglichen gestaltet, auch wenn Liverpool zunächst besser ins Spiel kam und durch Roberto Firmino schon nach 40 Sekunden die große Chance zur Führung hatte. Der Brasilianer schoss den Ball gegen seine Landsleute aber aus aussichtsreicher Position drüber. Keita (5.) und Alexander-Arnold (6.) hätten ebenfalls treffen können. Flamengo kam nach wackeligen Anfangsminuten immer besser ins Spiel, Chancen wurden Mangelware - auch, weil Liverpool sich immer weiter zurückzog.

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Ähnlich wie in den ersten 45 Minuten begann auch die zweite Hälfte mit einem Knalleffekt. Nur zwei Minuten waren gespielt, da setzte Firmino den Ball nach einem starken Zuspiel von Henderson an den Innenpfosten. Liverpool kam wieder besser ins Spiel, in der 54. Minute hatten aber auch die Brasilianer eine dicke Möglichkeit, als Alisson gegen Gabriel Barbosa parieren musste. Der Angreifer hatte nur eine Minute später über das Tor der Engländer geschlenzt, die sich erneut weit zurückzogen und erst in der Schlussphase wieder mehr riskierten.

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Diese zunächst erfolglosen Bemühungen mündeten in einer Szene, die ohne Videobeweis spielentscheidend gewesen wäre. Als der steil geschickte Sadio Mané freistehend auf das Tor schießen wollte (90-+1), wurde er von Rafinha gelegt, der vor der Saison nach acht Jahren beim FC Bayern nach Brasilien zurückgekehrt war. Der Unparteiische aus Katar zeigte sofort auf den Punkt, ließ sich nach mehreren Minuten der Beratung und des Videostudiums aber davon überzeugen, dass es in der Szene gar kein Foul gab. Also ging die Partie in die Verlängerung - ein Umstand, den Jürgen Klopp wegen des ohnehin engen Terminplanes wohl gern vermieden hätte. Nun war Liverpool klar besser und kam schließlich zum verdienten Siegtreffer durch Firmino. Im zweiten Durchgang der Verlängerung hätte Gabriel Barbosa (108.) ausgleichen können, er schoss jedoch knapp daneben.

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