24. Januar 2020 / 10:14 Uhr

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp zu Meister-Chancen: "Da könnte ich kotzen..." - Sorgen um Mané

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp zu Meister-Chancen: "Da könnte ich kotzen..." - Sorgen um Mané

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klopp nimmt noch keine Glückwünsche zum vermeintlichen Titelgewinn entgegen, sorgt sich aber um Angreifer Sadio Mané (rechts).
Jürgen Klopp nimmt noch keine Glückwünsche zum vermeintlichen Titelgewinn entgegen, sorgt sich aber um Angreifer Sadio Mané (rechts). © imago images/PA Images/David Davies/Montage
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Trotz 22 Siegen in 23 Premier-League-Spielen will Trainer Jürgen Klopp von einer Vorentscheidung im englischen Meisterkampf zugunsten des FC Liverpool noch nichts wissen. Die Verletzung von Sadio Mané bleibt ein Wermutstropfen, dem Superstar droht eine Pause.

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Mit einem 2:1-Zittersieg über die Wolverhampton Wanderers hat der FC Liverpool seine imposante Serie in der englischen Premier League verteidigt und marschiert weiter in Richtung des ersten Meistertitels nach 30 Jahren. Für Liverpool-Trainer Jürgen Klopp ist im Kampf um den Titel jedoch noch keine Vorentscheidung gefallen, wie der deutsche Coach nach der Partie im Gespräch mit dem englischen Sender BT Sports unterstrich.

Klopp zur Leistung gegen die Wolves: "Waren nicht in Panik"

Der Frage, ob es typisch für einen kommenden Champion sei, in schwächeren Spielen wie gegen Wolverhampton nicht in Panik zu geraten, sondern sie einfach zu gewinnen, wich Klopp zunächst noch galant aus. "Wir waren nicht in Panik, aber nicht ganz in der Stimmung, in der ich uns haben wollte. Wir haben den Wolves ein paar Bälle in die Füße gespielt, das ergibt keinen Sinn." Das sei aber völlig normal, die Entwicklung des Spiels beeinflusse jedes Individuum auf dem Platz.

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Dementsprechend wollte Klopp, der 2011 und 2012 mit Borussia Dortmund Deutscher Meister wurde und im Frühjahr seinen ersten nationalen Titel in England feiern könnte, noch keine voreiligen Glückwunsche entgegen nehmen. "Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist, nicht vorher", meinte der 52-Jährige nüchtern. Sollte Liverpool aber sein Nachholspiel bei West Ham United gewinnen, das wegen der von den Reds im Dezember gewonnenen Klub-WM verlegt worden war, hätte der LFC 19 Punkte Vorsprung auf die ärgsten Verfolger.

Klopp sorgt sich um Stürmer Sadio Mané

In dem Fall könnte Klopps Mannschaft sich in der Liga bis zu sechs Niederlagen erlauben, ohne von der Spitze verdrängt zu werden. Mit diesem Einwand des Reporters konfrontiert, wurde der Liverpool-Coach deutlich: "Allein schon die Botschaft, ihr könntet sechs Spiele verlieren - wenn ich das höre, könnte ich kotzen..." Er verwies auf das eng getaktete Programm der kommenden Tage mit dem FA-Cup-Duell beim drittklassigen Team aus Shrewsbury und den Premier-League-Auftritten bei West Ham und gegen den von Ralph Hasenhüttl trainierten Southampton. "Wir müssen Lösungen für die verschiedenen Spiele finden, lasst uns daran arbeiten", sagte Klopp und fügte mit Blick auf seinen angeschlagenen Angreifer Sadio Mané: "Wahrscheinlich ohne Sadio..."

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Der Senegalese zog sich gegen Wolverhampton eine Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel zu und musste in der 33. Minute für Winter-Neuzugang Takumi Minamino weichen. Eine genaue Diagnose und eine Prognose zur möglichen Ausfalldauer von Mané lagen zunächst nicht vor. Klopp dazu: "Er hat etwas gespürt, wir müssen abwarten."

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