16. März 2019 / 05:40 Uhr

SC Weiche Flensburg 08 schlägt Holstein Kiel II mit 2:1

SC Weiche Flensburg 08 schlägt Holstein Kiel II mit 2:1

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Szene aus dem Hinspiel: Nur selten konnte sich Noah Awuku (links) so elegant gegen Weiches Ex-Kieler Torge Paetow (rechts) durchsetzen.
Szene aus dem Hinspiel: Nur selten konnte sich Noah Awuku (links) so elegant gegen Weiches Ex-Kieler Torge Paetow (rechts) durchsetzen. © Jan-Phillip Wottge
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Regionalligist SC Weiche Flensburg konnte das Landesderby gegen Holstein Kiel II für sich entscheiden. Für die Jurgeleit-Elf trafen Dominic Hartmann (43.) und Kevin Schulz (90.). Für die Jungstörche war Franck Evina (25.) erfolgreich.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. Zur Galerie
Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. ©

„Jedes Spiel mit einer gewissen Rivalität macht Spaß. Bei Flensburg ist viel Holstein-Vergangenheit im Kader“, sagte KSV-Coach Ole Werner, der sich bereits im Derbyfieber befindet und unumwunden zugibt: „Wir verspüren immer Druck, weil wir immer gewinnen wollen. Wir verspüren aber auch Druck, weil wir es besser als im Hinspiel machen wollen.“

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Hinspiel? Da war doch was: Am 9. September spielte der Meister all seine Cleverness aus, ging durch einen „dusseligen“ (O-Ton Werner) Elfmeter in Führung und legte durch Marvin Ibekwe in der Schlussphase das vorentscheidende 2:0 nach. „Das haben sie sehr routiniert verwaltet. Mit Ausnahme der ersten 20 Minuten haben wir im Hinspiel nicht viele Chancen gehabt“, erinnert sich der Kieler Coach. Das soll heute ganz anders sein: „Wir müssen sich bietende Räume schnell erkennen und effektiv nutzen. Gegen den Ball müssen wir 90 Minuten sehr aufmerksam sein, ansonsten drücken sie uns mit ihrer Wucht Richtung eigenen Strafraum.“

Doch die Jungstörche sind gerüstet für den Trip gen Norden. Beim 2:0-Heimsieg gegen den SV Drochtersen/Assel wurde sowohl die Torlos- als auch die Sieglosserie beendet. Das Polster zum ersten Abstiegsplatz blieb mit elf Punkten stabil. Und personell kann Ole Werner fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Jannis Voß fehlt weiterhin wegen der Nachwirkungen des Pfeifferschen Drüsenfiebers. Die Jungstörche sind bereit. Gutes Omen: Bisher blieb die KSV gegen keinen Gegner in Hin- und Rückspiel punktlos.