03. Oktober 2018 / 17:22 Uhr

Dramatisches Pokalderby: TSV Havelse wirft Egestorf im Elfmeterschießen raus (mit vielen Fotos)!

Dramatisches Pokalderby: TSV Havelse wirft Egestorf im Elfmeterschießen raus (mit vielen Fotos)!

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Havelser jubeln nach dem Elfmeterschießen.
Die Havelser jubeln nach dem Elfmeterschießen. © Maike Lobback
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Nur zwei Siege trennen den TSV Havelse noch vom DFB-Pokal. Im Viertelfinale bezwang die Mannschaft von Christian Benbennek den 1. FC Germania Egestorf/Langreder nach Elfmeterschießen. Mann des Tages ist Havelses Keeper Alexander Dlugajczyk.

Spannung bis zum Schluss! Der TSV Havelse hat sich im Viertelfinale des Niedersachsenpokals der Dritt- und Regionalligisten im Elfmeterschießen mit 5:4 (1:1) gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder durchgesetzt. Zur tragischen Figur aufseiten der Gäste wurde Christoph Beismann. Der frühere Havelser scheiterte mit dem finalen Versuch vom Punkt an Alexander Dlugaiczyk, der zuvor schon gegen Dominic Behnsen pariert hatte. Dlugajczyk avancierte damit zum Helden des Tages.

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"Jetzt wollen wir diesen Pokal auch gewinnen."

Beim Trainer der Gastgeber war die Gefühlslage - wenig verwunderlich - eine gänzlich andere als bei Beismann und den Egestorfern. „Wir freuen uns riesig. Jetzt wollen wir diesen Pokal auch gewinnen“, sagte Havelses Trainer Christian Benbennek.

Bilder vom Viertelfinale des Niedersachsenpokals (3. Liga & Regionalliga) zwischen dem TSV Havelse und dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder

Egestorfs Niklas Teichgräber (rechts) versucht, den Schuss von Havelses Can Tuna abzuwehren. Zur Galerie
Egestorfs Niklas Teichgräber (rechts) versucht, den Schuss von Havelses Can Tuna abzuwehren. ©

Die Havelser begannen zunächst stark und drängte die Egestorfer in die eigene Spielhälfte. Can Tuna vergab die beste Gelegenheit für den TSV schon früh (2.). Anschließend kamen die Germanen besser ins Spiel und zwangen die Gastgeber durch eine hohe Laufarbeit immer wieder zu Fehlpässen.

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Doppelchance für Egestorf

Gefährlich wurde es dann in der 20. Minute, als Havelses Torwart Alexadner Dlugaiczyk zunächst einen Schuss von Marvin Stieler mit dem Fuß parierte und nur wenige Sekunden später einen Kopfball von Marek Waldschmidt über das Tor lenkte.

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Nach dem Seitenwechsel dann das gleiche Spiel wie zu Beginn: Die Havelser machten Druck und wieder war es Can Tuna, der frei vor dem Egestorfer Tor zum Schuss kam. Diesmal versenkte er den Ball trocken zum 1:0 (55.).

Joker Marko Ilic sticht

Sicherheit bekamen die Havelser dadurch jedoch nicht. Denn die Egestorfer setzten vor allem ihre schnellen Außenspieler Marko Ilic und Lennart Novotny in Szene. Beide waren dann auch am Ausgleich beteiligt. Novotny steckte per Traumpass auf Ilic durch, der zum 1:1 traf (77.).

Bilder vom Spiel TSV Havelse - Germania Egestorf/Langreder

Denis Kina (TSV Havelse) kommt vor Justin Wiechers (Egestorf/Langreder) an den Ball. Zur Galerie
Denis Kina (TSV Havelse) kommt vor Justin Wiechers (Egestorf/Langreder) an den Ball. ©

Im anschließenden Elfmeterschießen behielt Havelses Keeper Dlugaiczyk einen kühlen Kopf und rette seinen Team somit das Weiterkommen. Im Pokal-Halbfinale wartet nun die SpVgg Drochtersen/Assel, der VfL Osnabrück oder der Sieger der Partie des SSV Jeddeloh gegen den SV Meppen.

"Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen."

„Dass wir im Elfmeterschießen rausfliegen, ist für uns natürlich total ärgerlich“, sagte Egestorfs Trainer Jan Zimmermann nach der Partie. „Aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben sich vor allem in der zweiten Halbzeit super verkauft.“

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