28. März 2018 / 08:20 Uhr

Lizenz-Alarm beim HSV: Es fehlen 10 Millionen Euro!

Lizenz-Alarm beim HSV: Es fehlen 10 Millionen Euro!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spielen Luca Waldschmidt und der HSV in der kommenden Saison erstklassig? Die Zweifel sind groß.
Spielen Luca Waldschmidt und der HSV in der kommenden Saison erstklassig? Die Zweifel sind groß. © Getty
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Krisenstimmung an der Elbe: Nicht nur der sportliche Klassenverleib in der Bundesliga ist in Gefahr. Vor allem sportlich segelt der Hamburger SV in unsicheren Fahrwassern.

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Der Hamburger SV steckt in einer existenziellen Krise - die den ganzen Verein in den Abgrund reißen könnte. Zu der sportlichen Misere mit dem letzten Platz in der Bundesliga kommt auch noch eine finanzielle: Wie die Sport Bild berichtet, muss der HSV um die Lizenz bangen. Selbst für die Beantragung der Zweitliga-Spielberechtigung muss der Dino wohl weitere Kredite aufnehmen.

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Offenbar ist die Krise dramatisch. Rund zehn Millionen Euro sollen für die Lizenz der 2. Bundesliga in den HSV-Kassen fehlen. Dabei drängt die Zeit, bis zum 3. April müssen die Hamburger die Unterlagen bei der DFL einreichen. Klar ist schon jetzt, dass die Hamburger mit Auflagen rechnen müssen.

Springt wieder Kühne ein?

Möglich ist, dass zur Rettung wieder Investor Klaus-Michael Kühne einspringt. Der 80-Jährige hatte dem HSV schon in den vergangenen Jahren mit Darlehen für Spielerkäufe aus der Patsche geholfen, allerdings mit kritischen Aussagen auch immer wieder für Ärger gesorgt. Ohne die Kühne-Millionen dürfte aber gar nichts gehen - denn mit Spielerverkäufen können die Hamburger zu so einem frühen Zeitpunkt noch nicht rechnen.

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Christian Mathenia: Der derzeitige Stammtorhüter hat kürzlich seinen Berater gewechselt und kokettiert mit einem Wechsel nach England, wo er deutlich besser verdienen dürfte als im Bundesliga-Unterhaus. Ein Verbleib als zentrale Säule der Mannschaft ist allerdings auch nicht auszuschließen. Zur Galerie
Christian Mathenia: Der derzeitige Stammtorhüter hat kürzlich seinen Berater gewechselt und kokettiert mit einem Wechsel nach England, wo er deutlich besser verdienen dürfte als im Bundesliga-Unterhaus. Ein Verbleib als zentrale Säule der Mannschaft ist allerdings auch nicht auszuschließen. ©

Bei einem Neuanfang in der 2. Bundesliga müssen die Hamburger ihren Etat drastisch einschränken. Der Spieleretat dürfte fast halbiert werden, zahlreiche teure Stars (unter anderem Lewis Holtby oder Aaron Hunt, deren Verträge auslaufen) werden den Verein ablösefrei verlassen.