08. August 2019 / 15:45 Uhr

Lob für SC-DHfK-Handballer nach Sieg gegen Wisla Plock: „Die Jungs haben das richtig gut gemacht“

Lob für SC-DHfK-Handballer nach Sieg gegen Wisla Plock: „Die Jungs haben das richtig gut gemacht“

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Der SC DHfK spielte am 7. August 2019 gegen Wisla Plock.
Auch Zugang Viggo Kristiansson konnte gegen Wisla Plock spielerische Akzente setzen. © Dirk Knofe - Picturework.eu
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Coach André Haber konnte nach dem 31:25 gegen den Champions-League-Teilnehmer aus dem polnischen Plock zufrieden sein: „Ich habe bei uns einige Sachen gesehen, die gut geklappt haben!“

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Leipzig. Kreisläufer sind hart im Nehmen. „Wenn bei uns mal kein Finger verletzt ist, ist das unnormal“, sagt Maciej Gebala, der beim SC DHfK diese Rolle zusammen mit Alen Milosevic und Bastian Roscheck ausfüllt. „Und wenn wir jede Verletzung behandeln lassen würden, wären wir jeden Tag im Krankenhaus.“ Bereits im Februar hatte sich der 25-Jährige einen Finger in der Wurfhand ausgekugelt, doch erst zum Saisonende im Mai ließ er sich operieren. „Die Beugesehne war gerissen, dazu hatte ich eine Knochenfraktur“, erklärt Gebala medizinisch fachmännisch.

Und so saß der 44-fache polnische Nationalspieler beim Test der SC-DHfK-Männer gegen Wisla Plock am Mittwochabend nur auf der Besuchertribüne. Von 2016 bis 2018 stand er bei dem Champions-League-Teilnehmer unter Vertrag, bevor er an die Pleiße wechselte. Schon allein aus dem Grund wäre er natürlich liebend gerne aufgelaufen. „Aber die Leipziger Jungs haben es auch ohne mich gut gemacht“, sagte er angesichts des souveränen 31:25-Erfolges.

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SC DHfK Leipzig - Wisla Plock (31:25) Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - Wisla Plock (31:25) ©
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Vor dem Match konnte er mit einigen ehemaligen Teamkameraden in der Stadt einen Kaffee trinken, erzählte Gebala. Mit ein paar Wisla-Spielern seien „Freundschaften fürs ganze Leben entstanden“, auch wenn es nach seinem Weggang einen größeren Umbruch im Kader des polnischen Vizemeisters gab. Unter anderem wechselte auch Gebalas Bruder Tomasz im Sommer von Plock nach Kielce.

Champions-League-Team als Gradmesser

Die vielen Neuzugänge im polnischen Team – neun an der Zahl – seien auch ein Grund für die überraschend hohe 25:31-Niederlage seines Ex-Vereins gegen seinen neuen Klub gewesen. Ein weiterer: Die Leipziger sind in der Vorbereitung schon deutlich weiter, weil die die Saison in Polen später beginnt. „Plock hat keine schlechte Mannschaft, die sind nicht wie Stettin“, sagt Gebala und spielt damit auf das 44:26 des SC DHfK gegen Pogon Stettin am vergangenen Freitag in Spergau an.

„Ich habe bei uns heute einige Sachen gesehen, die gut geklappt haben“, meinte auch sein Coach André Haber nach dem Sieg gegen Plock. „Wir sind froh, dass wir uns auf dem Niveau mit einem Champions-League-Team messen können.“ Haber vermied es aber gut zwei Wochen vor dem Bundesligastart gegen die Füchse Berlin, in Euphorie zu verfallen.

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Die zehn Tage bis zum Pflichtspielstart im DHB-Pokal gegen den Drittligisten TSV Altenholz am 17. August brauche seine Mannschaft aber noch, so der Coach. Bis dahin hofft auch Maciej Gebala, wieder fit zu sein. „Das Pokalspiel gegen einen etwas schwächeren Gegner wäre schon mal ein guter Test für mich“, sagt der Blondschopf. Bis zum mit Spannung erwarteten Füchse-Spiel am 25. August (13.30 Uhr, Arena) will er wieder bei 100 Prozent sein – so der Plan.

Seinen alten Kollegen aus Plock wünscht Gebala alles Gute für die anstehende Spielzeit. „Ich würde mich freuen, wenn sie Meister werden“, sagt er zum Abschluss, „auch wenn mein Bruder jetzt bei Kielce spielt.“

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