27. Januar 2018 / 21:43 Uhr

Löbnitzer Jungs messen sich mit großen Namen

Löbnitzer Jungs messen sich mit großen Namen

LVZ
Leipziger Volkszeitung
Sechs Teams, jeder gegen jeden - das etwas andere Format für ein Hallenturnier.
Der LSG Löbnitz nahmen an einem großartigen Turnier teil. © Archiv
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Die D-Jugend-Fußballer der LSG Löbnitz sammeln Erfahrungen beim glänzend besetzten Junior-Masters in Halle. Dort waren Teams von vielen Bundesligisten am Start.

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Löbnitz. Großes Erlebnis für die Nachwuchskicker der LSG Löbnitz: Sie nahmen am 22. Internationalen Junior-Masters für D-Jugendmannschaften in Halle/Saale teil. Den Organisatoren gelang erneut ein exzellenter Mix aus regionalen Mannschaften und Top-Teams aus Deutschland, Dänemark und Tschechien. Nicht weniger als 26 Vereine starteten bei der diesjährigen Auflage des Hallenturniers. Darunter so klangvolle Namen wie Bayern München, RB Leipzig, Borussia Dortmund, Schalke 04 und Hamburger SV, aber auch Sparta Prag und Randers FC (Dänemark). Durch ihre konstant sehr guten Leistungen in den zurückliegenden Monaten wurden die Löbnitzer erstmals auf die Teilnehmerliste gesetzt.

Als Partnerteam und Gastmannschaft wurde den Jungs aus dem Muldedorf der 1. FC Union zugeteilt. Im Auftaktspiel gegen die Berliner hielten die Löbnitzer zwar lange gut mit, mussten sich aber 0:3 geschlagen geben. Im zweiten Spiel wartete mit Bayer 04 Leverkusen erneut ein hochkarätiger Kontrahent. Max Wolter konnte die LSG mit 1:0 in Führung bringen, ehe die Leverkusener Jungs das Spiel zum 1:3 drehten. Der Löbnitzer Torhüter Marius Hamann sorgte mit seinen Glanzparaden dafür, dass den Leverkusenern keine weiteren Treffer gelangen. Den Schlusspunkt in dieser unterhaltsamen Partie setzte wiederum ein Löbnitzer: Matteo Cangemi verkürzte zum 2:3-Endstand – ein toller Höhepunkt für den Verein aus dem 2100-Seelen-Dorf. Finn Höllein sicherte den Nordsachsen mit seinem Treffer dann den wichtigen Sieg im Spiel gegen den SV Panitzsch/Borsdorf. Denn damit konnten die Löbnitzer Jungs trotz einer 0:6-Pleite im vorletzten Vorrundenspiel gegen den VfL Wolfsburg und der folgenden 1:2-Niederlage gegen den Halleschen FC überglücklich den Einzug in die Hoffnungsrunde am nächsten Tag bejubeln. Laurenz Schulz hatte den Treffer gegen Halle beigesteuert.

Gegen Löbnitz drehten die jungen Dänen extra auf

Für die Hoffnungsrunde hieß es, zeitig mit den Gastkindern von FC Union Berlin aufzustehen, denn der Anpfiff zur ersten Begegnung gegen den FC Eilenburg war bereits für acht Uhr angesetzt. Wiederum war es Laurenz Schulz, der kurz vor dem Abpfiff den 1:1-Ausgleich für Löbnitz erzielte. Auch im Duell mit dem VfB IMO Merseburg konnte er zweimal einnetzen. In dieser Partie setzte Lucas Petzold den umjubelten Schlusspunkt zum 3:3-Ausgleich, wieder in letzter Minute. Im abschließenden Spiel gegen Randers FC musste dennoch ein Sieg her um in die nächste Runde einzuziehen, denn Merseburg hatte gegen Eilenburg gewonnen. Doch daraus wurde nichts.

Max Wolter, der die Löbnitzer schon gegen Leverkusen in Führung brachte, konnte auch gegen den dänischen Erstligisten einen Treffer markieren. Doch dann drehten die jungen Dänen auf und siegten 3:1. Somit war für die Jungs aus dem Muldedorf an dieser Stelle Schluss. Randers FC kam immer besser in das Turnier und schaffte es noch bis ins Spiel um Platz drei gegen RB Leipzig, das die Messestädter 1:0 für sich entschieden. Das Finale gewann Borussia Dortmund 1:0 gegen den FC Bayern und holte sich bereits zum sechsten Mal die begehrte Trophäe. Mit Stolz fuhren die LSG-Jungs nach Hause, denn es gab neben viel Beifall auch lobende Worte einiger Trainer. Der Verein dankt besonders seinem Mannschaftspaten Landtechnik Löbnitz, ohne dessen Unterstützung die Teilnahme an diesem großartigen Turnier nicht möglich gewesen wäre.

Karsten Petzold

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