02. Oktober 2018 / 09:58 Uhr

Lok, Chemie und Inter wollen nur eines: gewinnen

Lok, Chemie und Inter wollen nur eines: gewinnen

LVZ
Leipziger Volkszeitung
Lok Leipzigs Torhüter Lukas Wenzel (19) zeigte in den letzten Spielen gute Leistungen.
Lok Leipzigs Torhüter Lukas Wenzel (19) zeigte in den letzten Spielen gute Leistungen. © PICTURE POINT, Paul-Gruner-Str. 62, 04107 Leipzig, Telefon; 0341 4771625, email: info@fotoagentur-picture-point.de , www.fotoage
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Alle drei Klubs aus Leipzig bestreiten am Mittwoch Heimspiele. Der 1. FC Lok Leipzig empfängt in der Regionalliga den Berliner AK. In der Oberliga Süd trifft BSG Chemie Leipzig auf den Ludwigsfelder FC und beim FC Inter Leipzig gastiert die Zweite des FSV Wacker Nordhausen.

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Leipzig. Lok Leipzigs neuer Cheftrainer Björn Joppe war begeistert von der Unterstützung von rund 1200 mitgereisten Leipzigern und meinte: „Die Fans waren während und nach dem Spiel einfach sensationell.“ Trotz einer 1:3-Niederlage gegen den CFC scheint sich die Stimmung bei Lok entspannt zu haben. Lok spielte in der zweiten Hälfte guten Fußball und konnte Chemnitz in Schach halten. Ja, Björn Joppe scheint dem 1. FC Lok wieder Aufschwung zu verleihen. Am Mittwoch (13.30 Uhr) geht es zu Hause mit dem Berliner AK gegen den Zweiten der Regionalliga Nordost, trotzdem strahlt Joppe Sicherheit aus. „Jeder weiß, worum es geht. Die Jungs trainieren gut und wir sind überzeugt, dass wir schnell da unten rauskommen“ urteilt der vor einer Woche zum Cheftrainer beförderte Joppe.

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Trainer Björn Joppe (Lok Leipzig) vor dem Spiel. Zur Galerie
Trainer Björn Joppe (Lok Leipzig) vor dem Spiel. ©
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Gegen Berlin möchte er wieder einige Systemänderungen vornehmen. Der 19-jährige Lukas Wenzel soll das Tor sauber halten. Er überzeugte in den letzten Spielen mit soliden Leistungen und erhält den Vorzug vor Benjamin Kirsten. Joppe beschreibt die Torwart-Situation als Luxusproblem und gibt das Ziel vor: „Die Null halten.“ Die Verteidigung soll von Kapitän und Co-Trainer Markus Krug wegen seines starken Auftretens nach seiner Einwechslung in Chemnitz morgen stabilisiert werden. Auf die Frage ob Ex-Berliner Lovro Sindik auf seiner Lieblingsposition spielt, meint Björn Joppe mit einem Lächeln: „Lieblingsposition? Im Tor?“.

FC Lokomotive Leipzig ist bereit zu kämpfen

Ja, die Stimmung in Probstheida ist besser geworden. Laut Sindik habe das Team viel miteinander gesprochen, alle sind bereit zu kämpfen und „keinen Schönheits-Fußball“ zu spielen um aus dieser Lage rauszukommen. Nun heiße es, Ansagen zu verfolgen, „das Ego hintenanstellen“ und mit den Fans nach oben zu rücken. Joppe möchte gegen seiner Meinung nach noch spielstärkere Berliner aggressiv spielen lassen. Für ihn ist es wichtig, dass Berlins Spielmacher und Kapitän Deniz Tunay zugestellt wird: „Wenn wir das machen, gehen wir gegen Berlin als Sieger vom Platz.“

Mehr Fußball aus Leipzig

Auf Wolke sieben schwebt die BSG Chemie nach der Hammer-Serie von acht Siegen in Serie. Am Mittwoch, 14 Uhr, kommt der Ludwigsfelder FC in den Kunze-Sportpark. Zur Debatte stehen natürlich nichts anderes als drei Punkte. Der bestens gelaunte Chemie-Coach Dietmar Demuth muss mit der teils überbodernden Euphorie des grün-weißen Lagers umgehen. „Wir haben in der Vorbereitung sechs Wochen wirklich sehr hart gearbeitet. Jetzt fahren wir die Ernte ein. Aber ich kann nur davor warnen, diese Siege als Selbstverständlichkeiten anzusehen. Auch das 5:0 in Halle war harte Arbeit. Wir wissen das schon richtig einzuschätzen“, sagt der 60-Jährige. Und mit Blick auf die nächsten Spiele: „Wir müssen in jedem Spiel konzentriert sein, uns straffen, uns motivieren.“

Das ist auch die Devise für die Partie am Mittwoch. Ludwigsfelde ist mit mageren vier Punkten Tabellenvorletzter, noch ohne Sieg. Was geht also für die Chemiker, 3:0, 4:0, 5:0, ein noch höherer Sieg? „Mir reicht auch ein 1:0“, sagt Dietmar Demuth.

FC Inter Leipzig: Besucher mit Fanutensilien kommen kostenlos in Stadion

Der FC Inter muss zu Hause gegen den Tabellenvierten Nordhausen II ran. Diese konnten Luckenwalde die erste Saisonniederlage fügen, sind aber zwei Punkte hinter Leipzig platziert. Besonderheit: Jeder mit einem Fanutensil kommt kostenlos ins Stadion.

Von Wim Lukowsky, Uwe Köster

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