18. April 2017 / 12:54 Uhr

Lok-Döbeln-Frauen lassen Roter Stern untergehen

Lok-Döbeln-Frauen lassen Roter Stern untergehen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die erste Vertretung der Frauen des SSV Einheit Perleberg hat das als LVM-Cup ausgeschriebene Damenturnier der 12. Perleberger Fußballtage gewonnen.
Die Frauen von Lok Döbeln/BC Hartha und Roter Stern Leipzig lieferten sich eine interessante Landes-Klasse-Partie. © Imago Rust
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Die Fußballerinnen der Spielgemeinschaft ESV Lok Döbeln/BC Hartha können das Landesklassespiel bei Roter Stern Leipzig mit 5:1 (4:1) Toren deutlich gewinnen.

Leipzig/Döbeln/Hartha. Zu Gast bei Roter Stern Leipzig schafften die Landesklasse-Fußballerinnen der Spielgemeinschaft ESV Lok Döbeln/BC Hartha mit einem Endstand von 1:5 einen klaren und eindeutigen Sieg. Doch zu Beginn der Partie sah es nicht so aus, als würde der Tabellenführer aus Döbeln/Hartha das Spiel souverän nach Hause schaukeln. Zu behäbig agierten die SG-Spielerinnen. Die Gastgeberinnen standen dicht gestaffelt und erschwerten ein schnelles Durchkommen. Mit einem platzierten Schuss erzielten die Gastgeberinnen in der 12. Minute die nicht unverdiente Führung. Die Freude darüber dauerte jedoch nicht lange, denn bereits drei Minuten später köpfte Susann Grandke nach einer von Denise Wittig getretenen Ecke den Ausgleich. Dieser Treffer wirkte für die Lok-Frauen wie ein Hallo-Wach-Signal. Fortan spielte frau mit mehr Selbstvertrauen und erzwang Fehler beim Gegner.

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Hattrick für Susann Grandke

Per direkt verwandelten Freistoß markierte Susann Grandke das 2:1 für die Döbelnerinnen (21. min). Kurz darauf köpfte sie das Leder nach Eckball von Katja Hempel an die Latte. Zehn Minuten nach ihrem zweiten Treffer gelang ihr schließlich doch der Hattrick. Ein satter Distanzschuss schlug erneut über der chancenlosen Torfrau ein. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause verhinderte die Leipziger Keeperin mit einer Glanzparade ihren vierten Treffer. Bei der anschließenden Ecke verhinderte eine Spielerin den Torerfolg auf der Linie. Doch die Gefahr war noch nicht vorbei. Den zweiten Ball bekam Denise Wittig auf den Fuß und schlenzte das Runde klug ins lange Eck. So konnte frau nach anfänglichen Schwierigkeiten zur Halbzeit einen klaren Vorsprung herausarbeiten.

Rare Torchancen

Nach dem Seitenwechsel ließ der Spielfluss merklich nach, bedingt auch durch die zahlreichen Wechsel auf beiden Seiten. Beide Mannschaften schöpften ihr Wechselkontingent vollends aus. Ein schönes Doppelpassspiel von Grandke und Wittig blieb leider ohne Torerfolg. Der Schuss von Denise Wittig ging knapp über das Gehäuse (60. min).

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Ansonsten waren die Torchancen in Spielhälfte zwei eher rar. Eine weitere nennenswerte Torchance besaß Jana Uschner, die aber zu überhastet abschloss (67. min). Kurz vor dem Spielende durfte sie sich aber dann doch in die Torschützenliste eintragen lassen. Per Freistoß schoss sie das 5:1 für das SG-Team, wobei die Torhüterin tatkräftige Hilfe leistete, indem ihr der Ball durch die Hände glitt. Die Döbelnerinnen verwalteten dieses Ergebnis bis zum Schlusspfiff. In zwei Wochen treten die Lok-Frauen beim Tabellenvierten SpVgg 1899 Leipzig an. Dort erwartet den Tabellenführer eine ungleich schwerere Aufgabe.

SpG Döbeln/Hartha: V. Liebschner, Potas, Kretschmer (65. Matthias), Schmidt, Hempel ( 72. E. Liebschner), Polster, Giesecke (55. Schwärig), Uschner, Eschner (78. Rathmann) Grandke, Wittig.

Torfolge: 1:0 Kleszewski (12.), 1:1 Grandke (15.), 1:2 Grandke (21.), 1:3 Grandke (31.), 1:4 Wittig (40.), 1:5 Uschner (82.)

Antje Lange