11. Februar 2019 / 14:25 Uhr

Lok Döbeln tanzt die Konkurrenz aus

Lok Döbeln tanzt die Konkurrenz aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Torwart Paul Roßberg (Wurzen) hält in dieser Szene gegen John Zahn (Lok Döbeln).
Torwart Paul Roßberg (Wurzen) hält in dieser Szene gegen John Zahn (Lok Döbeln). © Bettina Finke
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Die D-Junioren (Kreisliga B) beschließen die Nachwuchs-Hallenwettbewerbe im Fußballverband Muldental/Leipziger Land. Dabei erwiesen sich die Kicker von Lok Döbeln als unbezwingbar.

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Wurzen. Die letzte Hallenmeisterschaft des Spieljahres 2018/19 im Nachwuchs fand in der Stadtsporthalle Wurzen statt. Um den Futsal-Hallenmeister (Variante des Fußball) der D-Junioren (Kreisliga B) kämpften sieben Mannschaften. Ungeschlagen setzte sich die Mannschaft des ESV Lok Döbeln durch.

Im 14. der 21 Turnierspiele bezwangen sie ihren ärgsten Widerpart, den späteren Vizemeister SG Thierbach/Kitzscher, mit 2:0. Und so konnten sie die Punkteteilung beim 1:1 gegen Frisch Auf Wurzen locker verschmerzen. Da nutzte es der SG Thierbach/Kitzscher nichts, dass sie die anderen fünf Begegnungen gewann.

Weitere vier Vertretungen (am Ende nur drei Punkte getrennt) lieferten sich um den dritten Platz einen Tanz auf der Rasierklinge. Den gewann die zweite Mannschaft vom ATSV Frisch Auf Wurzen knapp vor dem TSV Großsteinberg, dem SV Tresenwald und SV Eula. Lediglich der Falkenhainer SV, der als Nachrücker (weil eine Mannschaft absagte) ins Geschehen eingreifen konnte, belegte etwas abgeschlagen Platz sieben.

Handschuh-Tor findet keine Anerkennung

Eric Handschuh schoss das kurioseste Tor der Meisterschaft, als er das Streitobjekt mit seinem Hinterkopf über den weit herausgelaufenen Wurzener Hüter im Tor unterbrachte (Uwe Seeler lässt grüßen/denkwürdiges Tor im Weltmeisterschaftsspiel gegen England). Der Falkenhainer hatte aber Pech, dass der Treffer, weil der Ball angeblich eine Deckenstrebe zuvor touchiert haben soll, nicht anerkannt wurde.

„Wenigstens noch einen Punkt erkämpfen“, hoffte Trainer Jens Rothenburger vorm letzten Spiel gegen den SV Tresenwald. Und es kam noch besser: Seine Schützlinge gewannen, anstelle Bronze kamen die Tresenwalder „nur“ auf Platz fünf ins Ziel.

Im letzten Spiel des Turniers hatte John Zahn (Lok Döbeln) die Gelegenheit sich die Torschützenkrone zu erobern. Kurz vor Schluss vergab er aus drei Metern die Chance, seinen achten Treffer zu markieren und schoss den Eulaer Hüter an. Unmittelbar danach tauchte er halblinks vorm SVE-Schlussmann auf, gab aber uneigennützig zum Mitspieler ab. Tragisch: Denn auch der Thierbacher Nick Böttcher, der im Anschluss das Stechen um die Torschützenkrone gewann, hatte siebenmal getroffen. Der Thierbacher Jens Lipfert sprach davon, dass sein Team auf starke Konkurrenz traf, „gegen die wir uns sehr gut verkauften“, er mit Platz zwei letztlich zufrieden war.

Überwintern auf Platz vier

Auch unter freiem Himmel lief es in der Hinrunde ziemlich gut für die Döbelner Nachwuchskicker. Nach 14 absolvierten Partien stehen die Lok-Jungs auf Platz vier der Kreisliga B (Oststaffel). Insbesondere im Spiel nach vorne sah das schon ziemlich ansprechend aus, 69 erzielte Treffer sprechen eine deutliche Sprache.

Einzig Spitzenreiter Leisnig (2:4), dem ATSV Frisch Auf Wurzen II ( 2:5) sowie der SG Falkenhain/Hohburg (3:4) musste man sich geschlagen geben. Dem gegenüber stehen ganz starke neun Saisonsiege. Tuchfühlung auf Platz drei (Tresenwald Machern) ist noch vorhanden, denn die beiden Teams trennen nur drei Punkte. Allerdings haben die Döbelner das deutliche schlechtere Torverhältnis.

Erfolgreichste Schützen in der Liga sind bis dato John Zahn mit 18 sowie Colin Georgie mit 16 Treffern. Der Liga-Alltag für die Lok-Youngster startet wieder Anfang März.