09. Februar 2019 / 19:52 Uhr

Lok Engelsdorf krönt sich souverän zum Hallenstadtmeister

Lok Engelsdorf krönt sich souverän zum Hallenstadtmeister

Jan Jüttner
So sehen Sieger aus: Der SV Lok Engelsdorf ließ der Konkurrenz bei der Hallenstadtmeisterschaft keine Chance.
So sehen Sieger aus: Der SV Lok Engelsdorf ließ der Konkurrenz bei der Hallenstadtmeisterschaft keine Chance. © Christian Modla
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Die Engelsdorfer um Kapitän Marco Weichert sind in der Markranstädter Stadthalle nicht zu schlagen. Eintracht Schkeuditz und SG Olympia schaffen es auf das Treppchen.

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Markranstädt. Die Kicker von Lok Engelsdorf haben am Sonnabend im Stile einer Spitzenmannschaft die Hallen-Stadtmeisterschaft für sich entscheiden können. In der Markranstädter Stadthalle gewannen die Engelsdorfer alle ihre fünf Spiele und holten somit die Maximalausbeute von 15 Punkten. Mit schnellen Spielzügen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließen sie der Konkurrenz keine Chance und durften am Ende absolut verdient den Pokal in die Höhe recken. Zweiter wurde Eintracht Schkeuditz mit neun Punkten, Rang drei ergatterte sich die SG Olympia mit sieben Punkten. Die Teams boten den Zuschauern auf der Tribüne spannende und vor allem torreiche Spiele. Insgesamt trafen die Spieler mannschaftsübergreifend 66 mal in die Maschen.

DURCHKLICKEN: Bilder von der Hallenstadtmeisterschaft

Die Kicker des SV Lok Engelsdorf treten die Nachfolge der BSG Chemie U23 an und holen sich die Hallenkrone des Fußballverbandes der Stadt Leipzig. Zur Galerie
Die Kicker des SV Lok Engelsdorf treten die Nachfolge der BSG Chemie U23 an und holen sich die Hallenkrone des Fußballverbandes der Stadt Leipzig. © Christian Modla
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Der Beginn des Turniers verlief allerdings etwas holprig. Gleich im zweiten Spiel fiel die Anzeigetafel aus. Doch als sich im dritten Spiel des Tages zwischen dem Titelverteidiger BSG Chemie II und Panitzsch/Borsdorf (2:5) die Spieler so richtig warm schossen, da funktionierte auch wieder die Technik. Die Entscheidung um den Titel fiel im Spiel zwischen Olympia und dem späteren Titelträger Engelsdorf. Lok führte früh mit 2:0, daraufhin nahm Olympia seinen Torwart vom Feld und brachte einen zusätzlichen Feldspieler. Doch es half nichts, Lok verteidigte clever in der Defensive und ließ nichts mehr zu.

Schwung aus der Halle auf den Platz mitnehmen

Engelsdorf-Trainer Andreas Kühne freute sich nach dem Turniersieg über die Leistung seines Teams: „Wir sind letztes Jahr Dritter geworden. Der Sieg ist wichtig für die Stimmung und das Selbstvertrauen der Mannschaft.“ Kühne will aus dem Turniersieg Kraft für die Rückrunde auf dem Rasen nehmen: „Das Ziel ist auf jeden Fall den jetzigen dritten Platz zu halten und vielleicht auch ganz oben anzugreifen.“

Titelverteidiger Chemie Leipzig II konnte dagegen nicht an die starke Leistung aus dem letzten Jahr anknüpfen. Die U23-Mannschaft der BSG schlug sich wacker, konnte am Ende jedoch nur einen Punkt holen. „Die Mannschaft hat sich zu Saisonbeginn verändert. Heute waren die Jungs dabei, die es sich verdient haben. Außerdem hatten wir heute um 11 Uhr noch ein Vorbereitungsspiel, wo die andere Hälfte des Teams mit dabei war“, erzählte BSG-Betreuer Thoralf Thenau. Thenau übte jedoch auch Kritik an dem Turnier: „Es ist schade, dass der Tabellenführer Tapfer 06 nicht dabei ist. Außerdem ist der Termin heute aufgrund der Überschneidung mit dem Heimspiel von RB unglücklich gewählt worden. Die letzten Jahre hatten wir viel mehr Zuschauer hier, dieses Jahr sind es leider nur wenige.“

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