20. April 2021 / 15:50 Uhr

Lok Leipzig beißt sich am ZFC Meuselwitz die Zähne aus

Lok Leipzig beißt sich am ZFC Meuselwitz die Zähne aus

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Lok Leipzigs Laurens Zintsch (l.) legt sich gegen Luca Sirch Zeug. 
Lok Leipzigs Laurens Zintsch (l.) legt sich gegen Luca Sirch Zeug.  © Mario Jahn
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Nach starkem Start der Gäste: Im Duell der Fußball-Regionalligisten hat sich der ZFC Meuselwitz gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig mit 3:2 durchgesetzt. Das Testspiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Meuselwitz. Stark gespielt, trotzdem verloren: Lok Leipzig hat am Dienstagnachmittag 2:3 (1:0) bei Regionalliga-Konkurrent ZFC Meuselwitz verloren. Beim Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der bluechip-Arena zeigte die Mannschaft von Almedin Civa zwar über weite Strecken eine ansehnliche Leistung, doch die Hausherren drehten nach der Pause auf und die Partie.

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Gastgeber nach Pause hellwach

Lok dagegen dominierte in der ersten Halbzeit beinahe nach Belieben. Nach sieben Minuten verhinderte ein großartiger Reflex von Fabian Guderitz zwischen den ZFC-Pfosten den Rückstand. Der einstige Leipziger parierte famos gegen Leon Heynke. Die Gäste liefen weiter Ball und Gegner laufen und nach knapp einer halben Stunde markierte Denis Jäpel das überfällige 0:1. Die flüssigen Kombinationen stellten Meuselwitz immer wieder vor unlösbare Aufgaben, allein: der Abschluss passte nicht.

DURCHKLICKEN: Das war das turbulente Testspiel ZFC gegen Lok Leipzig

Zwar hatten die Gäste vom 1. FC Lok Leipzig (blau) zur Halbzeit vorn gelegen, doch der ZFC Meuselwitz konnte das Match drehen und schließlich 3:2 (0:1) gewinnen. Zur Galerie
Zwar hatten die Gäste vom 1. FC Lok Leipzig (blau) zur Halbzeit vorn gelegen, doch der ZFC Meuselwitz konnte das Match drehen und schließlich 3:2 (0:1) gewinnen. ©

Mit Beginn der zweiten Halbzeit aber schüttelte sich der ZFC. Und Joker Alexander Dartsch stach umgehend. Er stand gerade ein paar Sekunden auf dem Platz, da verwertete er einen Pass von Ben-Luca Moritz zum Ausgleich. Nun war die Elf von Holm Pinder ebenbürtig. Eine Ecke von Kapitän Tobias Becker veredelte Dartsch per Kopf zum 2:1 (69.). Kurz darauf wurde ein Rückpass vom früheren Meuselwitzer David Urban zum Bumerang und kullerte gar zum 3:1 ins Tor (74.). Sascha Pfeffer betrieb dann noch Ergebniskosmetik für Lok (82.), für mehr als den Anschluss reichte es jedoch nicht mehr.