06. Oktober 2021 / 21:04 Uhr

Lok Leipzig bleibt Team der Stunde: 1:0-Sieg beim VfB Auerbach

Lok Leipzig bleibt Team der Stunde: 1:0-Sieg beim VfB Auerbach

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Lok Leipzigs Damir Mehmedovic im Zweikampf mit zwei Auerbachern.
Lok Leipzigs Damir Mehmedovic im Zweikampf mit zwei Auerbachern. © Marcus Schädlich
Anzeige

Ziane macht es! Der 1. FC Lok Leipzig siegt im Vogtland beim VfB Auerbach mit 1:0 und sichert sich so im Nachholspiel am Dienstagabend drei wichtige Punkte und den fünften Sieg in Folge.

Auerbach. Almedin Civa wird nicht müde zu betonen, dass der 1. FC Lok Leipzig noch einige Schritte zu gehen hat, dass ein Aufstieg noch nicht ins Auge gefasst wird. Doch auch der Coach des amtierenden Sachsenpokalsiegers wird zugeben: die Probstheidaer sind das Team der Stunde in der Regionalliga Nordost. Civas Schützlinge bestätigen dies am Mittwochabend beim 1:0-Sieg gegen den zuletzt aufstrebenden VfB Auerbach, bei dem Djamal Ziane (71') im fünften Spiel hintereinander einnetzt. In den letzten sechs Spielen sammelten die Leipzig somit 16 aus 18 Punkten, behielten fünf Mal die weiße Weste und kassierten bei 17 eigenen Buden nur ein Gegentor.

Anzeige

Ungemütlicher Abend im Vogtland

Zudem gewannen die Probstheidaer zuletzt drei Mal in Folge 4:0, nach entsprechend feierlich guter Laune stand für die Leipziger jedoch wieder zähe Regionalliga-Kost in der mit 1000 Menschen ausverkaufte Arena zur Voigtweide auf dem Programm.

Mehr zu Lok

Flutlicht, Herbstwetter und ungemütliche Auerbacher machen das Leben für die angereisten Messestädter, die mit Robert Berger und Leon Heynke für Maik Salewski und Zak Piplica zwei Wechsel im Vergleich zur Meuselwitz-Partie vornehmen, durchaus schwer. Die Folge: Lok ist feldüberlegen, kommt jedoch zu wenig Tormöglichkeiten. Auf der anderen Seite setzen die Auerbacher, die durch die Niederlage und mehreren Nachholmatches auf den letzten Platz rutschen, empfindliche Nadelstiche in Hälfte eins.

Lok atmet auf

Doch ein Lauf ist ein Lauf, und so trifft Ziane nach einem Konter zum 1:0-Endstand. Der 29-jährige Leipziger trifft zur Zeit nach Belieben und hat nicht nur sieben Treffer nach sieben Saisonspielen auf dem Konto, sondern erzielt das fünfte 1:0 in Folge – wichtiger kann ein Stürmer nicht sein.

In der 85. Minute haben die Gastgeber die letzte Möglichkeit auf einen späten Ausgleichstreffer, doch Moritz Seidels Freistoß streift nur die Latte. Kurz darauf kann Lok aufatmen, ist der nächste Dreier unter trockenen Tüchern.