13. September 2019 / 11:06 Uhr

Lok Leipzig gegen den Berliner AK in der Favoritenrolle

Lok Leipzig gegen den Berliner AK in der Favoritenrolle

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Leipzig, 03.10.2018, Bruno-Plache-Stadion, Fußball, Herren, Regionalliga Nordost, 11. Spieltag , 
1. FC Lokomotive Leipzig - Berliner AK 07.
Leipzig, 03.10.2018, Bruno-Plache-Stadion, Fußball, Herren, Regionalliga Nordost, 11. Spieltag , 1. FC Lokomotive Leipzig - Berliner AK 07. © Picture Point
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Vor dem Duell gegen Tabellendritten Lok, schwächelt der ambitionierte BAK. Berlin-Trainer Kunert findet es aber gut, mal nicht die Favoritenrolle innezuhaben.

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Leipzig/Berlin. Beim Berliner AK gehen die Uhren anders. Der Verein aus dem Stadtteil Moabit versucht seit Jahren, mit Macht in die 3. Liga aufzusteigen, bisher reichte es aber nur für Platz zwei in der Saison 2015/16 und im Vorjahr. Insofern kam es auch nicht ganz überraschend, dass Präsident und Geldgeber Mehmet Ali Han vor zwei Wochen Trainer Ersan Parlatan entließ, obwohl erst sechs Spieltage absolviert waren. Doch nach drei Niederlagen in Folge fanden sich die Berliner nur noch auf Rang acht der Regionalliga-Tabelle wieder.

Nicht das erwartete Spitzenspiel

So wird das Duell mit Lok Leipzig Freitagabend (19.30 Uhr, Plache-Stadion) nicht das erwartete Spitzenspiel, weil aktuell nur die Loksche als Tabellendritter zu den Spitzenteams der Liga gehört. Und darum meint auch der neue BAK-Trainer Dirk Kunert, einen der schwersten Gegner überhaupt vor der Brust zu haben. Bei seinen Video-Analysen habe er herausgefunden, so der 51-Jährige, dass Lok eine sehr fleißige Mannschaft hat, die gewillt ist, Fußball zu spielen und nicht ohne Grund noch kein Spiel verloren hat. Für sein Team sei es dagegen auch mal ganz gut, vor einem Match nicht die Favoritenrolle innezuhaben.

DURCHKLICKEN: Das Spiel gegen den BAK am 3. Oktober 2018

Einen Punkt für den 1. FC Lok Leipzig: Die Prostheidaer führen lange, müssen dann aber gegen den Berliner AK doch den Ausgleich hinnehmen. Zur Galerie
Einen Punkt für den 1. FC Lok Leipzig: Die Prostheidaer führen lange, müssen dann aber gegen den Berliner AK doch den Ausgleich hinnehmen. © Picture Point
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Kunert war im Sommer angeblich auch als Nachfolger von Pal Dardai beim Bundesliga-Team der Berliner im Gespräch. Gerüchte, die der frühere Mittelfeldrackerer nicht dementiert. Ebenso nicht, dass er sich den Weg seiner Trainer-Vorgänger Steffen Baumgart und Jens Härtel vorstellen könnte, die es vom Sprungbrett BAK bis in die 1. bzw. 2. Bundesliga schafften.

Erstes Erfolgserlebnis

Aktuell steht aber der graue Alltag beim Athletik-Klub an. Im ersten Spiel unter der Kunertschen Ägide gewannen die Moabiter nur 1:0 im Landespokal gegen den Oberligisten Blau-Weiß Berlin. Da habe man noch die Verunsicherung der vergangenen Wochen gesehen, meint der Coach. Trotzdem sei das Weiterkommen ein erstes Erfolgserlebnis.

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Mit Leipzig gab es schon einige Aufeinandertreffen für Kunert. „Mit den Nachwuchsteams von Hertha habe ich mehrmals gegen Lok gespielt. In meiner Erinnerung haben wir alle gewonnen“, sagt der Berliner mit einem ironischen Lachen.

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