29. Juni 2020 / 11:58 Uhr

Lok Leipzig erhält Lizenz für die 3. Liga - Geheimnis um Ausweichspielstätte

Lok Leipzig erhält Lizenz für die 3. Liga - Geheimnis um Ausweichspielstätte

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Damit in Leipzig gespielt werden kann, müssen am Bruno-Plache-Stadion noch bauliche Veränderungen vorgenommen werden.
Damit in Leipzig gespielt werden kann, müssen am Bruno-Plache-Stadion noch bauliche Veränderungen vorgenommen werden. © dpa
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Freude in Probstheida: Der 1. FC Lok Leipzig hat vom DFB die Drittligalizenz erhalten. Eine Nichterteilung aufgrund fehlender wirtschaftlicher Voraussetzungen hatte der Verband von vornherein ausgeschlossen. Unklar bleibt weiterhin, wo die Blau-Gelben ihre Heimspiele austragen, sollte das Bruno-Plache-Stadion zu Saisonbeginn die DFB-Anforderungen nicht erfüllen.

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Leipzig. Aufgrund der Lockerungen beim Zulassungsverfahren im Zuge der Corona-Krise hat der Deutsche Fußball-Bund alle Bewerber für die 3. Liga zugelassen. Das teilte der DFB am Montag mit. Damit wurde am Vortag des entscheidenden Relegations-Rückspiels beim SC Verl auch dem 1. FC Lok Leipzig die Lizenz erteilt. Diese Vorgehensweise hatte der Dachverband bereits am 8. April durch sein Präsidium beschlossen. Demnach können „nach erfolgter Prüfung aller Unterlagen, der Sitzung des Ausschusses 3. Liga in der vergangenen Woche sowie den finalen Beratungen im Zulassungsbeschwerdeausschuss“ alle Bewerber im Falle ihrer sportlichen Qualifikation die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.

Festgelegt wurden auch die Ausweich-Spielstätten: Türkgücü München hat für seine Heimspiele die FLYERALARM Arena in Würzburg gemeldet, kann notfalls auch im Münchner Olympiastadion sowie im Grünwalder Stadion spielen. Ersatzstandorte haben auch Saarbrücken, Leipzig und Verl angegeben, sollten deren Stadien zum Saisonstart nicht die Drittliga-Anforderungen erfüllen. Saarbrücken würde übergangsweise in der PSD Bank Arena in Frankfurt spielen, Verl im Falle des Aufstiegs in der Paderborner Benteler-Arena. Der KFC Uerdingen nutzt erneut die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf.

Mehr zum 1. FC Lok

Ein Geheimnis bleibt dagegen, wo der 1. FC Lok im Fall der Fälle seine Partien austragen würde. Die Probstheidaer sind der einzige Verein, bei dem der DFB dazu zunächst keine Angaben machte. Nach SPORTBUZZER-Informationen hat der Verein, in dessen Stadion die Blau-Gelben ausweichen würden, einer Veröffentlichung widersprochen. Auch die Messestädter selbst würden demnach keine Vorabinformation wünschen. Im Gespräch waren zuletzt

Übrigens: Sollte der Fall eintreten, dass zu Beginn der neuen Saison weiterhin keine Zuschauer oder nur sehr eingeschränkt bei den Spielen erlaubt sind, können die Clubs einen Ausnahmeantrag stellen, um doch am heimischen Standort spielen zu können.