04. August 2019 / 16:43 Uhr

Lok Leipzig erkämpft sich 2:0-Erfolg bei Viktoria Berlin

Lok Leipzig erkämpft sich 2:0-Erfolg bei Viktoria Berlin

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
3.Spieltag NOFV Regionalliga Nordost Berlin Stadion Lichterfelde 04.08.2019
FC Viktoria 1889 Berlin vs 1. FC Lokomotive Leipzig 0:2 (0:1)
Jubel bei den Spielern des 1. FC Lok Leipzig nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim FC Viktoria Berlin. © Thomas Gorlt
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Mit sieben Punkten aus drei Partien ist der 1. FC Lok Leipzig erfolgreich in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Dank zwei Treffern von Aykut Soyak und einer starken kämpferischen Leistung entführt das Team von Trainer Björn Joppe drei ganz wichtige Zähler aus der Bundeshauptstadt

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Leipzig. Der 1. FC Lokomotive Leipzig beendet die erste Woche der Saison, so, wie er sie auch begonnen hatte: Mit einem Sieg gegen eine Berliner Mannschaft. Doch anders als in den beiden vorangegangen Matches gegen die Hertha-Amateure und Rot-Weiß Erfurt waren die Leipziger beim 2:0-Sieg gegen den FC Viktoria Berlin am Sonntag die unterlegene Mannschaft, erkämpften sich dennoch einen Dreier und konnten sich bei Standardexperte Aykut Soyak, Keeper Lukas Wenzel sowie der Chancenverwertung der Gastgeber aus der Hauptstadt bedanken, dass es ohne Niederlage in die anstehende Pokalpause geht. Sieben von möglichen neun Punkten hat Lok nun eingefahren und kann sich daher als Drittplatzierter mit breiter Brust auf das Topspiel in zwei Wochen gegen den Absteiger Energie Cottbus vorbereiten, die nächste Woche gegen den deutschen Rekordmeister aus München im DFB-Pokal spielen müssen – oder dürfen.

Besonders in der ersten Hälfte kam das Team von Björn Joppe mit dem hohen Tempo der Berliner nicht zurecht und konnte kaum für Entlastung sorgen. Mehrere große Möglichkeiten vereitelte der erst 20-Jährige Wenzel, der den immer noch verletzen Benjamin Kirsten vertritt. Und wenn Loks Keeper keine Chance gehabt hat, dann scheiterten die Gastgeber am Aluminium. In der neunten Minute trifft Viktoria-Talent Rudolph Ndualu aus kurzer Distanz die Latte, kurz vorm Pausenpfiff klatscht ein Fernschuss aus 25 Metern an den Pfosten. Binnen einer halben Woche hat Lok vier Mal Alu-Glück gehabt – auch Erfurt verzweifelte doppelt am Torgebälk.

JETZT Durchklicken: Die Bilder vom 2:0-Auswärtserfolg des 1. FC Lok in Berlin!

FC Viktoria 1889 Berlin - 1. FC Lok Leipzig (0:2) Zur Galerie
FC Viktoria 1889 Berlin - 1. FC Lok Leipzig (0:2) ©
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Auf der Gegenseite ist Leipzig eiskalt. Denn Lok-Neuzugang Aykut Soyak, letzte Saison noch bei Berlin unter Vertrag, möchte beim ersten Wiedersehen nach der Trennung seine alte Lebensabschnittsgefährtin Viktoria eifersüchtig machen und nutzt dafür seine gefährlichste Waffe – den ruhenden Ball. In der zwölften Minute schlägt der 24-Jährige eine seiner gefühlvollen Ecken, Djamal Ziane kann unbedrängt zur Führung und zum ersten Gegentor für die Berliner in der laufenden Saison köpfen. Und in der 75. Minute steht Soyak 30 Meter zum Freistoß vor dem Tor, legt den Ball zurecht, bringt von links eine gefährliche Flanke und findet dieses Mal? Das Tor! Kein Spieler kommt mehr an den Ball und so schlägt die Kugel wie aus dem Nichts hinter dem Berliner Keeper Stephan Flauder ein. Zwei Tore und drei Assists steuerte der gebürtige Paderborner in den ersten drei Saisonspielen bei und ist damit Loks Topscorer.

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Nichtsdestotrotz war die Führung schmeichelhaft: während in der ersten Hälfte die Gäste aus der Messestadt wenigstens ein bisschen Torgefahr ausstrahlten, fiel das 2:0 durch den ersten Schuss der Gäste in der zweiten Hälfte. Berlin war auch nach Wiederanpfiff feldüberlegen und setzte die Blau-Gelben weiterhin unter Druck, doch lange nicht mehr so gefährlich und unbekümmert wie in den ersten 45 Minuten. Dazu kam, dass sie ab der 58. Minute mit einem Mann weniger spielen mussten, nachdem Christoph Menz vom Platz geschickt worden ist.

„Ich habe schon lange nicht mehr zwei so starke Lok-Spiele hintereinander gesehen“, sagte Lok-Präsident Thomas Löwe nach dem 2:2 gegen Erfurt. Dort hieß es noch: Gut gespielt, Punkte verloren. Heute sah er genau das Gegenteil und wird mit Sicherheit sehr zufrieden sein. Erstes Spiel zu Null, zweiter Saisonsieg und eine wichtige Erkenntnis: Lok kann auch effizient sein.

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