22. September 2021 / 21:04 Uhr

Vier kostenlose Tore: Lok Leipzig gelingt gegen TeBe Berlin erster Heim-Dreier

Vier kostenlose Tore: Lok Leipzig gelingt gegen TeBe Berlin erster Heim-Dreier

Anton Kämpf
Leipziger Volkszeitung
Leipzig, 22.09.2021, Fussball, Bruno-Plache-Stadion, Regionalliga NordOst, Nachholpartie vom 5.Spieltag , 
1.FC Lok Leipzig vs. Tennis Borussia Berlin  , 
Im Bild; Tor für Lok Leipzig. Djamal Ziane (13, Lok) trifft zum 2:0 und jubelt mit den Teamkollegen. , 
Foto: PICTURE POINT / Sven Sonntag , 
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Lok Leipzig begeistert seine Fans mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen TeBe Berlin. © PICTURE POINT / Sven Sonntag
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Gegen TeBe Berlin setzt sich Lok Leipzig mit 4:0 durch und und kann nach dem ersten Sieg zu Hause durchatmen. Zwanzig Menschen ließen sich vor Spielbeginn impfen und sparten sich damit den Eintritt.

Leipzig. Für gut 20 Menschen hat sich am Mittwochabend das spontane Impfen ausgezahlt, gab es vier kostenlose Tore und einige Strafraumszenen bei Lok Leipzigs erstem Heimsieg der aktuellen Spielzeit zu bestaunen. Im Vorfeld der Flutlichtpartie gegen TeBe Berlin konnte sich in einem Bus des Deutschen Roten Kreuz munter geimpft werden.

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Der Piks im Arm transportierte anschließend keine Chipkarte, sondern fungierte als Eintrittskarte ins Bruno-Plache-Stadion, in dem die Probstheidaer nach Toren von Djamal Ziane (1', 39')), Theo Ogbidi (70') und Bogdan Rangelov (77') ungefährdet 4:0 gewannen. Zum Vergleich: Bei RB Leipzigs Heimspiel gegen Bayern München (34.000 Fans) nahmen nach SPORTBUZZER-Informationen etwas mehr als 30 Personen das Impfangebot wahr.

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Lok Leipzig setzt sich beim 4:0-Heimsieg gegen TeBe Berlin souverän durch. Zur Galerie
Lok Leipzig setzt sich beim 4:0-Heimsieg gegen TeBe Berlin souverän durch. ©

Beim ersten Liga-Auftritt auf heimischen Rasen seit vier Wochen schickt Lok-Coach Almedin Civa eine nach dem 1:1 in Eilenburg auf drei Positionen veränderte Anfangsformation aufs Feld: Mike Eglseder rückt für David Urban in die Abwehrkette, Maik Salewski muss Theo Ogbidi den Vortritt lassen und Djamal Ziane feiert seine Startelf-Premiere in der Sturmspitze.

Und diese könnte nicht besser beginnen. Nach nur einer gespielten Minute flutscht TeBe-Schlussmann Jens Fikisi die Kugel nach einer Robert-Berger-Flanke durch die Finger, der gebürtige Leipziger Ziane gurkt den Ball anschließend über die Linie – ein Fall für Arnd Zeiglers Kacktore des Monats.

Nach der frühen Führung absolviert die Lokomotive zunächst eine etwas behäbige Partie, doch steigert sich von Minute zu Minute. Ein Faktor: der nimmermüde Ziane, der Bälle technisch anspruchsvoll festmacht oder clever von den gegnerischen Abwehrkette erobert. Belohnen tut der Publikumsliebling sich durch das 2:0, bei dem er eine ansehnliche Kombination über das Mittelfeldzentrum ungestört verwertet.

Keine 2G-Regel

In Hälfte zwei bleiben die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, angetrieben von glücklichen 2063 Schaulustigen wollen die Leipziger die Führung ausbauen. Die Mission gelingt. Zunächst beendet Theo Ogbidi einen Konter mit einem satten Vollspannschuss zur 3:0-Führung, eine erneute Flanke durch Rechtsverteidiger Berger köpft Bogdan Rangelov dynamisch zum Endstand ein.


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<b> TeBe Berlin Trainer Markus Zschiesche: </b> Heute hat man zurecht klar verloren. Lok hat uns die Tugenden des Fußballs gezeigt, wir haben unser Spiel nicht auf den Platz bekommen. Ich muss sagen, die Jungs wollten, aber vier, fünf Spieler waren nicht in ihrer Form. Da kann man dann bei Lok nichts holen.  Nach so einem Fehler in der ersten Minute kannst du dir vornehmen, was du willst. Aber einen Vorwurf kann man nicht machen, der Junge hat uns schon oft gerettet. Zur Galerie
TeBe Berlin Trainer Markus Zschiesche: Heute hat man zurecht klar verloren. Lok hat uns die Tugenden des Fußballs gezeigt, wir haben unser Spiel nicht auf den Platz bekommen. Ich muss sagen, die Jungs wollten, aber vier, fünf Spieler waren nicht in ihrer Form. Da kann man dann bei Lok nichts holen.  Nach so einem Fehler in der ersten Minute kannst du dir vornehmen, was du willst. Aber einen Vorwurf kann man nicht machen, der Junge hat uns schon oft gerettet. ©

Das nächste Heimspiel in Probstheida wird nicht wieder erst in einem Monat stattfinden, sondern bereits am Sonntag gegen Germania Halberstadt (13 Uhr). Ein Impfangebot wird es dann nicht geben. Impfen lassen müssen sich Fans aber nicht: wie die Vereinsverantwortlichen bekanntgaben, wird Lok keine 2G-Regel einführen, solange dies nicht verpflichtend ist.